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April 5, 2022

Aconitum ist ein sehr beliebtes homöopathisches Mittel, welches insbesondere auf die Psyche eine ausgleichende Wirkung haben soll.

Das homöopathische Mittel Aconitum (Blauer Eisenhut, ein Hahnenfußgewächs) ist ein sehr praktisches Mittel, das du am besten immer als Notfallmittel in der Hausapotheke haben solltest. Wenn du kleine Kinder oder Haustiere im Haus hast, brauchst du es unbedingt!

Die positive Wirkung von Aconitum lässt sich in folgenden Worten ganz gut beschreiben:

Aconitum kann die Panik und die Angst vor Verletzungen lindern und den Umgang mit den kleinen Traumata des Lebens viel einfacher machen.

Die Pflanze Eisenhut ist in homöopathischer Form aber auch gut zur Behandlung von plötzlichen Erkältungen und zur Beruhigung aufgewühlter Nerven. In der Ersten Hilfe hilft er, Ängste zu lindern und den Schock nach einem Schreck, einer schlechten Nachricht oder einem Unfall abzubauen. Aconitum kann somit dabei helfen, das innere Gleichgewicht wieder zu finden.

Bei plötzlichen Erkältungen und akutem Fieber lindert Aconitum die Symptome in der Anfangsphase - Schnupfen, Niesen und Halsschmerzen, besonders wenn die Symptome auf einen kalten Wind oder emotionalen Stress folgen.

Weitere Anwendungsgebiete von Aconitum in der Homöopathie sind Schlaflosigkeit, Unruhe, Panikattacken, Schmerzen, brennende Kopfschmerzen, Augenreizungen, akute Ohrenschmerzen und Zahnen, vor allem, wenn auch psychische Beschwerden wie Angst und/oder Unruhe vorhanden sind.

Lies weiter, um alle Wirkungen von Aconitum auf Psyche und Körper kennenzulernen.

Anwendungsgebiete von Aconitum napellus

Bewältigung von Schock und Furcht

Verwende das Homöopathikum Aconitum bei jeder Art von Schock oder plötzlicher Verletzung, die emotionales Leid oder Ängstlichkeit verursacht, in regelmäßigen Abständen von 20 Minuten für bis zu sechs Dosen, z.B. in der Dosierung Aconitum C30. Aufgrund seiner Wirksamkeit bei der Behandlung von Schockzuständen gilt er als wertvolles Mittel für die Reiseapotheke.

Übermäßiger Durst

Aconitum ist angezeigt, wenn eine Krankheit mit übermäßigem Durst als Symptom auftritt. Aconitum kann in flüssiger Form in Wasser gegeben werden, um die Symptome des Durstes zu lindern und die Krankheit zu bekämpfen.

Plötzlicher Ausbruch von Erkältungen und Krankheiten

Aconitum ist das Mittel der Wahl, wenn du plötzlich eine Erkältung bekommst. Bei allgemeinem Unwohlsein oder einem plötzlichen Krankheitsgefühl ist Eisenhut in der Regel das erste Mittel, das bei einer Erkältung, Grippe oder einem schnellen Auftreten von Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Augen- und/oder Ohrenentzündungen eingesetzt wird.

Aconitum wird am besten so schnell wie möglich eingenommen, um die Symptome zu stoppen, wenn sie beginnen.

Schmerzen und Unwohlsein

Wenn die Krankheit mit Schmerzen einhergeht, wie sie bei einer Grippe vorkommen, können Aconitum-Globuli die Symptome der Erkrankung schnell stoppen oder lindern.

Aconitum für Haustiere

Auch Haustiere können leicht mit homöopathischem Eisenhut behandelt werden, obwohl es schwieriger ist, zu beurteilen, wie sie sich fühlen, weil sie nicht sprechen können. Dennoch ist homöopathischer Eisenhut immer dann angezeigt, wenn ein Haustier verletzt wurde und einen Schock erleidet oder wenn es eine plötzliche Erkältung oder Fieber hat, das mit Unruhe einhergeht.

Der zu Aconitum passende Persönlichkeitstyp

Menschen, die am besten mit Eisenhut als homöopathisches Mittel zurechtkommen, sind in der Regel sehr gesund und stark, können aber leicht erregbar sein. Solche Patienten zeigen in der Regel eine gewisse Stärke, können aber auch sehr schnell und leicht krank werden. Sie neigen manchmal zu extremer Angst und Unruhe, was wiederum dazu führt, dass sich ihre Unruhe in eine Art Phobie verwandelt. Sie haben häufig Angst vor bestimmten Dingen im Leben oder fürchten sich einfach vor dem Tod selbst.

Die "Materia Medica" von Aconitum

Geist

Große Furcht, Angst und Sorge begleiten jedes noch so banale Leiden. Delirium ist gekennzeichnet durch Unglücklichsein, Sorgen, Angst, Raserei, selten Bewusstlosigkeit. Vorahnungen und Ängste. Fürchtet den Tod, glaubt aber, dass er bald sterben wird; sagt den Tag voraus. Fürchtet sich vor der Zukunft, einer Menschenmenge, dem Überqueren der Straße. Unruhe, Hin- und Herwälzen. Neigt dazu, anzufangen. Akute Vorstellungskraft, Hellsichtigkeit. Schmerzen sind unerträglich; sie machen ihn verrückt. Musik ist unerträglich; macht sie traurig (Ambra). Denkt, dass seine Gedanken aus dem Bauch kommen - dass Teile seines Körpers abnormal dick sind. Fühlt sich, als wäre das, was er gerade getan hat, ein Traum gewesen.

Kopf

Fülle; schweres, pulsierendes, heißes, berstendes, brennendes, wogendes Gefühl. Interkranialer Druck (Hedera Helix). Brennende Kopfschmerzen, als ob das Gehirn von kochendem Wasser bewegt würde (Indigo). Schwindel; schlimmer beim Aufstehen (Nux. Opium) und Kopfschütteln. Gefühl auf dem Scheitel, als ob die Haare gezogen werden oder zu Berge stehen. Nächtliches rasendes Delirium.

Augen

Rot, entzündet. Fühlen sich trocken und heiß an, als ob Sand in ihnen wäre. Die Augenlider sind geschwollen, hart und rot. Abneigung gegen Licht. Starkes Tränen nach trockenen, kalten Winden, Reflexionen von Schnee, nach dem Herausziehen von Schlacke und anderen Fremdkörpern.

Ohren

Sehr empfindlich gegenüber Geräuschen; Musik ist unerträglich. Außenohr heiß, rot, schmerzhaft, geschwollen. Ohrenschmerzen (Cham). Gefühl wie ein Wassertropfen im linken Ohr.

Nase

Starke Geruchsempfindlichkeit. Schmerzen an der Nasenwurzel. Schnupfen, viel Niesen; Pochen in den Nasenlöchern. Hämorrhagie mit hellrotem Blut. Trockene Schleimhäute, verstopfte Nase; trockener oder nur spärlich wässriger Schnupfen.

Gesicht

Rot, heiß, gerötet, geschwollen. Eine Wange rot, die andere blass (Cham, Ipec). Beim Aufstehen wird das rote Gesicht totenblass oder es wird ihm schwindlig. Kribbeln in den Wangen und Taubheitsgefühl. Neuralgie, besonders auf der linken Seite, mit Unruhe, Kribbeln und Taubheitsgefühl. Schmerzen im Kiefer.

Maul

Taub, trocken und kribbelnd. Die Zunge ist geschwollen; die Spitze kribbelt. Die Zähne sind kälteempfindlich. Bewegt ständig den Unterkiefer, als würde er kauen. Das Zahnfleisch ist heiß und entzündet. Zunge ist weiß belegt (Antim Crud).

Rachen

Rot, trocken, verengt, taub, kribbelnd, brennend, stechend. Die Mandeln sind geschwollen und trocken.

Magen

Erbrechen, mit Angst, Hitze, Schweißausbrüchen und erhöhtem Harndrang. Durst auf kaltes Wasser. Bitterer Geschmack von allem außer Wasser. Starker Durst. Trinkt, erbricht und erklärt, dass er sterben wird. Erbrechen, gallig-schleimig und blutig, grünlich. Druck im Magen mit Dyspnoe. Hämatemesis. Brennen vom Magen bis zur Speiseröhre.

Bauch

Heiß, angespannt, tympanitisch. Empfindlich bei Berührung. Koliken, keine Position lindert sie. Unterleibssymptome besser nach warmer Suppe. Brennen in der Nabelgegend.

Rektum

Schmerzen mit nächtlichem Juckreiz und Stechen im Anus. Häufiger, kleiner Stuhlgang mit Tenesmus; grün, wie gehackte Kräuter. Weißer mit rotem Urin. Cholerischer Ausfluss mit Kollaps, Angst und Unruhe. Blutende Hämorrhoiden (Hamam). Wässrige Diarrhöe bei Kindern. Sie weinen und klagen viel, sind schlaflos (Schlafstörungen) und unruhig.

Urin

Spärlich, rot, heiß, schmerzhaft. Tenesmus und Brennen am Blasenhals. Brennen in der Harnröhre. Unterdrückter, blutiger Urin. Ruhelosigkeit immer bei Beginn des Wasserlassens. Zurückhaltender Harndrang, mit Schreien und Unruhe und Fummeln an den Genitalien. Die Nierengegend ist empfindlich. Starker Harndrang mit starkem Schwitzen, Schweißausbrüche und Durchfall.

Männlich

Kribbeln und Stechen in der Eichel. Quetschende Schmerzen in den Hoden, geschwollen, hart. Häufige Erektionen und Ergüsse. Schmerzhafte Erektionen.

Weiblich

Vagina trocken, heiß, empfindlich. Menstruation zu stark, mit Nasenbluten, zu langwierig, zu spät. Raserei beim Auftreten der Menstruation. Unterdrückt durch Erschrecken, Kälte, bei Plethorikerinnen. Verstopfte und schmerzhafte Eierstöcke. Scharfe, stechende Schmerzen in der Gebärmutter. Nachwehen, mit Angst und Unruhe.

Atmung

Ständiger Druck in der linken Brust; unterdrückte Atmung bei der kleinsten Bewegung. Heiserer, trockener, kruppiger Husten (Krupp-Husten); lautes, erschwertes Atmen. Das Kind greift sich bei jedem Husten an die Kehle. Sehr empfindlich auf eingeatmete Luft. Kurzatmigkeit. Der Kehlkopf ist empfindlich. Stiche in der Brust. Trockener, kurzer, hackender Husten; schlimmer nachts und nach Mitternacht. Heißes Gefühl in der Lunge. Blut kommt beim Husten hoch. Kribbeln in der Brust nach Husten.

Herz

Tachykardie. Herzbeschwerden mit Schmerzen in der linken Schulter. Stechende Schmerzen in der Brust. Herzklopfen, mit Angst, Ohnmacht und Kribbeln in den Fingern. Voller, harter Puls; angespannt und hüpfend; manchmal mit Unterbrechungen. Schläfen- und Halsschlagadern werden beim Sitzen gefühlt.

Rücken

Taub, steif, schmerzhaft. Kribbeln und Prickeln, als ob es gequetscht wäre. Steifheit im Nacken. Geprellter Schmerz zwischen den Schulterblättern.

Extremitäten

Taubheit und Kribbeln; stechende Schmerzen; Eiseskälte und Unempfindlichkeit in Händen und Füßen oder am ganzen Körper. Die Arme fühlen sich lahm, geprellt, schwer und taub an. Schmerzen im linken Arm (Cact, Crotal, Kalmia, Tabac). Heiße Hände und kalte Füße. Rheumatische Entzündung der Gelenke; schlimmer nachts; rot glänzende Schwellung, sehr empfindlich. Hüftgelenk und Oberschenkel fühlen sich lahm an, besonders nach dem Hinlegen. Unsichere Knie; Neigung des Fußes, sich zu drehen (Aescul). Schwache und schlaffe Bänder in allen Gelenken. Schmerzloses Knacken in allen Gelenken. Leuchtend rote Hypothenarerscheinungen an beiden Händen. Gefühl, als ob Wassertropfen an den Oberschenkeln herunterträufeln.

Schlaf

Alptraum. Nächtliche Tobsuchtsanfälle. Ängstliche Träume. Schlaflosigkeit, unruhig und hin und her wälzend (dreißigste Potenz verwenden). Betroffene schrecken im Schlaf oft laut auf. Lange Träume, mit Beklemmung in der Brust. Schlaflosigkeit bei alten Menschen.

Haut

Rot, heiß, geschwollen, trocken, brennend. Purpura miliaris. Ausschlag wie bei Masern. Gänsehaut. Ameisenlaufen und Taubheitsgefühl. Frösteln und Ameisenlaufen am Rücken. Juckreiz, der durch Stimulanzien gelindert wird.

Fieber

Die kalte Phase ist am stärksten ausgeprägt. Kalter Schweiß und Eiseskälte im Gesicht. Kälte und Hitze wechseln sich ab. Abendliches Frösteln kurz nach dem Zubettgehen. Kalte Wellen durchlaufen ihn. Durst und Unruhe sind immer vorhanden. Frösteln, wenn er unbedeckt ist oder berührt wird. Trockene Hitze, rotes Gesicht. Wertvollstes Fiebermittel bei seelischen Ängsten, Unruhe usw. Schweißtriefend, an den Stellen, auf denen er liegt; lindert alle Symptome.

Modalitäten

Patient fühlt sich besser an der frischen Luft; schlimmer in warmen Räumen, abends und nachts; schlimmer auf der betroffenen Seite liegend, bei Musik, Tabakrauch, trockenem, kaltem Wind.

Selbstmordgedanken?

Falls du akut Hilfe brauchst: Anlaufstellen wie die Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222) sind rund um die Uhr für dich erreichbar.

Weitere Hilfsangebote findest du hier: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/

Über den Author

Andreas

Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit Frau, Tochter und Hund in der Pfalz. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit Frau, Tochter und Hund in der Pfalz. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

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