Geschrieben von Andreas Humbert

Zuletzt aktualisiert: 25.03.2024

Alternativen für Doxepin

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und haben einen tiefgreifenden Einfluss auf das Leben der Betroffenen. Sie zeigen sich in verschiedenen Formen wie generalisierten Angststörungen, Panikattacken, sozialen Phobien und spezifischen Phobien. Diese Störungen gehen über normale Ängste im Alltag hinaus und zeichnen sich durch anhaltende, übermäßige und oft irrationale Angst aus, die die täglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt.

Typische Symptome umfassen anhaltende Besorgnis, Nervosität, beschleunigter Herzschlag, vermehrtes Schwitzen, Zittern und Schwierigkeiten bei der Fokussierung. Häufig sind diese Ängste derart überwältigend, dass sie die normale Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigen und zur Vermeidung bestimmter Situationen oder Orte führen können.

Angststörungen sind komplexe Erkrankungen, die durch eine Kombination von genetischen, umweltbedingten und psychologischen Faktoren entstehen können. Jedoch sind sie behandelbar und es gibt verschiedene therapeutische Ansätze, wie Psychotherapie, Medikamente und neuerdings auch alternative Behandlungen wie CBD Öl, die vielversprechende Ergebnisse zeigen. Die Erkennung und Behandlung von Angststörungen ist von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen können.

Besonders faszinierend sind die Erkenntnisse aus einem Pilotprojekt der Universität Leipzig von 2019, welches die Effektivität von CBD bei Angststörungen erforschte.

Über mich


Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 41 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Auf meinem Blog berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen meiner (mittlerweile überwundenen) Erkrankungen. Du findest hier aber auch gut recherchierte objektive Artikel zu den Themen Angst und Unruhe, Panik und Depression.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Ein Naturmittel auf dem Prüfstand

Cannabidiol, auch bekannt als CBD, ist eine natürliche Substanz, die in der Cannabispflanze vorkommt und in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt ist. Im Gegensatz zu THC, dem psychoaktiven Bestandteil von Cannabis, hat CBD keine berauschende Wirkung und wird zunehmend für seine möglichen therapeutischen Eigenschaften geschätzt.

Die Extraktion von CBD erfolgt vorwiegend aus der Hanfpflanze, einer Variante von Cannabis sativa, die nur geringe Mengen an THC enthält. Dadurch wird es möglich, CBD in verschiedenen Formen wie Ölen, Kapseln, essbaren Produkten und topischen Anwendungen zu verwenden, ohne dabei psychoaktive Wirkungen hervorzurufen.

Interessanterweise interagiert CBD mit dem Endocannabinoid-System des Körpers, einem komplexen System, das eine Schlüsselrolle bei der Regulierung wichtiger Körperfunktionen spielt. Durch diese Interaktion zeigt CBD das Potenzial, eine Vielzahl von Gesundheitszuständen positiv zu beeinflussen. Erste Forschungen und Berichte von Anwendern deuten darauf hin, dass es bei der Bewältigung von Angstzuständen und Depressionen behilflich sein könnte, möglicherweise Schmerzen lindert, die Qualität des Schlafs verbessert und sogar neuroprotektive Eigenschaften aufweist.

CBD und seine Wirkung auf Angstsymptome

Neben den allgemeinen Erkenntnissen über CBD bei Angststörungen erweist es sich als interessant, einen genaueren Blick darauf zu werfen, welche spezifischen Symptome CBD potenziell verbessern kann. Während die Wissenschaft noch auf dem Weg ist, ein vollständiges Bild zu zeichnen, deuten bisherige Studien und anekdotische Berichte darauf hin, dass CBD möglicherweise in der Lage ist, mehrere Aspekte von Angstzuständen positiv zu beeinflussen.

Eines der am häufigsten genannten Symptome, die CBD möglicherweise lindern kann, ist das allgemeine Gefühl von Stress und Unruhe, das oft mit Angststörungen einhergeht. Anwender berichten häufig von einem Gefühl der Entspannung und Beruhigung nach der Einnahme von CBD, was für Menschen mit chronischen Stresszuständen von Vorteil sein könnte. Viele Menschen mit Angststörungen leiden unter Schlafproblemen. CBD könnte hier eine positive Rolle spielen. Einige Studien deuten darauf hin, dass CBD helfen kann, die Schlafqualität zu verbessern, indem es dem Körper ermöglicht, sich zu entspannen und in einen tieferen, erholsameren Schlaf zu gelangen.

Ein weiteres zentrales Symptom bei bestimmten Angststörungen, insbesondere bei Panikstörungen, stellen Panikattacken dar. Obwohl hier noch weiterführende Forschung notwendig ist, gibt es Hinweise darauf, dass CBD möglicherweise dazu beitragen kann, die Häufigkeit und Intensität von Panikattacken zu verringern. Auch die soziale Phobie, eine Form der Angststörung, die sich durch intensive Angst in sozialen Situationen äußert, könnte auf CBD reagieren. Einige Studien deuten darauf hin, dass CBD dabei helfen kann, das Gefühl der Angst und Hemmung in sozialen Kontexten zu mindern.

Obwohl weniger debattiert, existieren auch Berichte darüber, dass CBD die Fähigkeit zur Konzentration und geistige Klarheit verbessern kann. Dies könnte indirekt mit der angstlösenden Wirkung in Verbindung stehen, da eine Verringerung von Angstzuständen oft zu einer besseren Fokussierung und einem klareren Denken führt.

Das Pilotprojekt der Universität Leipzig

Das Pilotprojekt der Universität Leipzig zum Thema CBD und Angststörungen stellt zweifellos einen bedeutenden Schritt in der Erforschung von Cannabidiol als therapeutisches Mittel dar. Das Hauptziel dieses Projekts bestand darin, umfangreiche wissenschaftliche Daten zur Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung verschiedener Formen von Angststörungen zu sammeln und eingehend zu analysieren. Diese Forschung ist von besonderer Relevanz, da die Prävalenz von Angststörungen weltweit zunimmt und die Suche nach wirksamen und nebenwirkungsarmen Behandlungsmethoden immer dringlicher wird.

In diesem Projekt wurden Individuen mit diversen Angststörungen, einschließlich generalisierter Angststörungen, sozialer Phobien und Panikstörungen, in die Studie einbezogen. Die Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe erhielt über einen festgelegten Zeitraum CBD in einer kontrollierten Dosierung, während die andere Gruppe ein Placebo verabreicht bekam. Der Fokus lag darauf, die Wirkung von CBD in einer realitätsnahen, alltäglichen Umgebung zu untersuchen, anstatt unter streng kontrollierten Laborbedingungen.

An der vorliegenden Studie beteiligten sich insgesamt 37 Probanden im Alter von 23 bis 61 Jahren, die unter Angststörungen litten. Die Studie wurde als randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie konzipiert. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe erhielt über einen Zeitraum von 30 Tagen fünfmal täglich jeweils zwei Tropfen eines CBD-Öls mit einem CBD-Gehalt von 15 Prozent. Dies entsprach einer Gesamtmenge von 50 Milligramm CBD pro Tag. Die zweite Gruppe erhielt als Placebo zweimal täglich je zehn Tropfen Rapsöl.

Die Auswertung der vorliegenden Studie ergab, dass sich die Angstwerte der Probanden signifikant reduzierten, nachdem sie CBD eingenommen hatten. Zu Beginn der Untersuchung wurden die durchschnittlichen Angstwerte der Teilnehmer anhand von Fragebögen ermittelt und betrugen 4,1 auf einer Skala von 1 (kein Unwohlsein) bis 5 (sehr großes Unwohlsein). Nach der Verabreichung von CBD verbesserten sich diese Werte bei 17 von 19 Teilnehmern im Durchschnitt auf 2,8, was einer Reduktion von etwa 32 Prozent entspricht.

Ein Proband zeigte keine Veränderung in den Angstwerten, während sich bei einem anderen die Werte im Verlauf der Studie verschlechterten. Die Verabreichung des Placebos führte hingegen zu keiner signifikanten Verbesserung der Symptome.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass CBD das Potenzial besitzt, eine Vielzahl von Symptomen, die mit Angststörungen einhergehen, positiv zu beeinflussen. Die Berichte über Stressreduktion, verbesserten Schlaf, Verringerung von Panikattacken und sozialen Ängsten sind vielversprechend. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass CBD nicht bei jedem Menschen die gleiche Wirkung zeigt und eine professionelle Beratung vor der Anwendung unerlässlich ist. Durch kontinuierliche Forschung wird das Verständnis für die Auswirkungen von CBD auf Angstsymptome weiter vertieft und es bleibt spannend, die Entwicklung in diesem Bereich zu beobachten.

Quellen


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Angelika Happ
Angelika Happ
10/02/2024
Andreas antwortet sehr schnell auf meine Fragen zurück😊👍
Sabine Hunziker
Sabine Hunziker
03/02/2024
Ich habe mir das E-Book bestellt, da ich mit Ängsten in einer depressiven Krise konfrontiert war. Viele Informationen waren hilfreich. Vor allem auch der Abschnitt mit "Antidepressiva langsam und sicher reduzieren",da ich selber mit starken Reduktionssymptomen zu kämpfen hatte.
Veronika Draheim
Veronika Draheim
25/01/2024
Hallo, ich fand die Seite sehr gut geschrieben. Wollte eine Email schreiben, aber die angegebene Adresse wurde nicht gefunden. Bitte um die richtige E-Mail Adresse. Danke im voraus
Giuseppe Serra
Giuseppe Serra
24/01/2024
Zum Glück gibt es Menschen wie Andreas. Ich konnte mit ihm über meine Ängste schreiben (er meldet sich schnell zurück auch bei Fragen zu CBD :-) ). Andreas kann (zumindest bei mir) jemanden beruhigen in gewissen akuten Phasen, wenn alles so aussichtslos aussieht. Vielen Dank Andreas! Viele Erfolg euch allen :)
Heinz Horst
Heinz Horst
12/01/2024
ich bin ein alter Hase, was Depressionen und Angststörungen betrifft. Ich habe den Bericht von Andreas erst vor ein paar Tagen gelesen. Daher kann ich keine Erfolgsmeldung machen. Das werde ich später tun. Allerdings hat mit gefallen, wie spontan Andreas auf meine Fragen reagiert hat. Seine Tipps werde ich nun versuchen umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich dann auch mal sagen kann, der Weg, den Andreas gegangen ist, war auch mein Weg aus der Angst!!! Ein großes Lob und vielen herzlichen Dank
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
10/08/2023
Der Blog beeindruckt durch seine erstklassigen Inhalte und die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen. Jeder Beitrag zeigt eine bemerkenswerte Sorgfalt und Expertise. Es ist immer wieder eine Freude, die neuesten Artikel zu lesen und sich inspirieren zu lassen. Gut gemacht!
Fiona Utzi
Fiona Utzi
14/09/2022
Andreas und sein Blog ist ein Geschenk des Himmels.alles,was darin steht wirkt auf mich authentisch und sehr aufbauend.ich selber bin zwar von von Angstzuständen und dergleichen verschont ,habe jedoch durch eine eklatante Fehldiagnose nach einem Schlaganfall ,8monate Antidepressiva genommen,die meinen Körper mit seinen Nebenwirkungen ruiniert haben.Das Absetzen dieses Teufelszeugs gab mir den Rest.Durch Zufall bin ich auf Andreas Blog gestoßen und dabei auf das Cbdöl, Was die Initialzündung Für eine Wende in meinem Drama ist.ich bin auf dem Weg wieder in ein normales Leben, und bin dem "Zufalll" Unendlich dankbarund nicht zuletzt dem Autor dieses Blogs,der sehr ernsthaft und vertrauenswürdig den Dingen eine angemessene Bedeutung bemisst. Freut Euch also seinen Blog entdeckt zu haben !!!! Und glaubt daran: Alles ist möglich !!!! Angstzustände Angstzustände
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
27/06/2022
diese Seite hat mir sehr sehr viel geholfen!
Aerdna neseig
Aerdna neseig
30/05/2022
Die Seite macht auf mich einen gut recherchierten Eindruck. Ich lese immer mal wieder nach, wenn ich etwas zu bestimmten Medikamenten wissen will. Es hilft mir mehr als ein Besuch beim Arzt, da er auf der Blog aus der Betroffenenschiene drauf schaut. Was mir auch gut gefällt, ist die ganzheitliche Information. Es werden die gängigen Psychopharmaka vorgestellt, aber auch Erfahrungen mit Alternativmitteln bis hin zum Zusammenhang zwischen Vagusnerv und psychischen Erkrankungen Inzwischen bin ich auch in der Facebookgruppe und habe Andreas über Messenger eine Frage zu CBD Öl gestellt, diese wurde zügig beantwortet. Für Betroffene mit Angststörung, aber auch für deren Angehörige ist der Blog sehr hilfreich

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