Coronavirus: Keine Panik, aber der Gefahr ins Auge blicken!
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Coronavirus: Keine Panik, aber der Gefahr ins Auge blicken!

Wochenlang schien der Coronavirus SARS-CoV-2 meilenweit entfernt zu sein.

Vergleiche mit der normalen Grippe machten in sozialen Medien die Runde. Das Robert-Koch-Institut stuft die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung nach wie vor als „mäßig“ ein.

Doch ein Blick nach Italien zeigt: Jetzt ist es Zeit, der Gefahr ins Auge zu blicken.

Wie gefährlich ist der Coronavirus und wie kannst Du Dich schützen?

Informiere Dich.

Fakten: Wie gefährlich ist der Coronavirus SARS-CoV-2?

Seit Wochen spuken im Internet und den Medien zahlreiche Berichte über den Coronavirus herum. Eine der am häufigsten zitierten Thesen: Diese Arten von Viren verursachen in der Regel nur eine Erkältung oder Grippe. Häufig liest Du auch, dass Influenza gefährlicher als der Coronavirus sei. Beliebt ist auch die Meinung, die Angst vor der Angst sei gefährlicher als der Virus selbst. Nach gründlicher Recherche sehe ich das anders: Der neue Coronavirus ist gefährlicher als seine Artgenossen.

Begriffsklärung: Was bedeuten SARS-CoV-2 und COVID-19?

Der Coronavirus von Wuhan in China trägt mittlerweile den Namen SARS-CoV-2 (1). Dieser Name stammt vom Internationalen Komitee für Taxonomie von Viren, in dem 500 Virologen weltweit mitarbeiten. SARS-CoV steht für „Severe Acute Respiratory Syndrome-related Coronavirus”, übersetzt etwa Coronavirus, der schweres akutes respiratorisches Syndrom verursacht.

Die Virologen trafen diese Wahl, weil der Virus dem ursprünglichen SARS-Virus von 2003 sehr ähnelt. COVID-19 dagegen ist der Name der Krankheit, der ihr am 11. Februar 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegeben wurde (2). Er ist die Abkürzung für Coronavirus Disease 2019.  

Bisherige Coronavirus-Epidemien

Die erste große Coronavirus-Epidemie namens SARS fand 2003 statt. Der Virus SARS-CoV stammte ebenfalls aus China. Er verbreitete sich in 26 Ländern und verursachte 776 offizielle Todesfälle. Bereits am 31. Januar überholte die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten die Zahl der ca. 8.100 SARS-Fälle von 2003 (3).

Der MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) dagegen beschränkte sich auf die arabische Halbinsel (4). Bei dieser Epidemie wurden über 2.400 Fälle registriert, darunter über 800 Todesfälle.

Was wissen wir wirklich über den Coronavirus?

Fest steht im Moment: Es gibt viele Dinge, die wir noch nicht über diesen besonderen Virus namens Coronavirus SARS-CoV-2 wissen. Doch die Entwicklung in Italien sollte uns allen zu denken geben. In Mailand sind die Krankenhäuser hoffnungslos überlastet (5).

Wie schlimm die Lage ist, belegt das Schlüsselwort Triage (6). Diese Technik wird normalerweise nur zu Kriegszeiten oder bei riesigen Katastrophen angewendet: Patienten in der Notaufnahme werden dabei in verschiedene Kategorien eingeteilt – je nach Dringlichkeit oder Aussicht auf Erholung.

Verschiedene Kategorien von Coronaviren

Um die Gefährlichkeit einschätzen zu können, werte ich – unter anderem – eine Zusammenfassung italienischer Wissenschaftler aus (7). Sie wurde zum Zeitpunkt des Schreibens am 8. März auf den neuesten Informationsstand gebracht. Während die generellen Aussagen in dieser Publikation eher zurückhaltend sind, lässt ein Satz aufhorchen:

Dieses neue Virus scheint sehr ansteckend zu sein und hat sich weltweit schnell verbreitet.

Die italienischen Forscher teilen die verschiedenen Coronaviren in zwei Klassen ein und beziehen sich dabei auf eine chinesische Studie, die im Februar 2020 erschienen ist (8):

  1. Normale humane Coronaviren: Diese Viren tragen die wissenschaftlichen Bezeichnungen HCoV-OC43 und HCoV-HKU1 (BetaCoVs der A-Linie) sowie HCoV-229E und HCoV-NL63 (alphaCoVs). Sie verursachen Erkältungen und Infektionen der Atemwege.
  2. Andere humane Coronaviren: Diese Viren mit den Namen SARS-CoV, SARS-CoV-2 und MERS-CoV (BetaCoVs der B- bzw. C-Linie) verursachen Krankheiten der Atemwege in verschiedenen Schweregraden. Die Sterblichkeitsrate liegt dabei zwischen 10 und 35 Prozent.

Die chinesischen Forscher schätzen, dass rund zwei Prozent der Bevölkerung gesund sind, aber trotzdem Coronaviren verbreiten können.

Ich denke: Dieser Coronavirus ist weit gefährlicher, als wir bisher vermutet haben.

Fieberfreie Menschen verbreiten Viren

Das bestätigen Erkenntnisse des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr (9). Deren Mitarbeiter haben herausgefunden, dass Menschen mit schwachen Symptomen das Virus verbreiten können. Erste Anzeichen ähneln einer normalen Erkältung ohne Fieber.

Unabhängig von der Lunge vermehrt sich das Virus auch im Nasen- und Rachenraum sowie im Verdauungstrakt. Eine Untersuchung vom 27. Februar 2020 schätzt, dass sich bei Veranstaltungen mit infizierten Menschen rund jeder dritte Teilnehmer ansteckt (10).

Wie steckst Du Dich an?

Der neue Coronavirus ist in Atemtröpfchen enthalten: Wenn Infizierte husten oder niesen, verbreiten sie den Virus in ihrer Umgebung. In den Medien kannst Du häufig lesen, dass ein Meter Abstand als Schutz ausreicht. Doch im Grunde weiß niemand, wie weit die Viren fliegen können.

Das Robert-Koch-Institut, die Organisation der Bundesregierung für Krankheitsüberwachung und –prävention, nennt als nötigen Abstand zu Kranken ein bis zwei Meter (11). In geschlossenen Umgebungen kann sich jedoch auch die Luft mit Viren anreichern (7). Dort braucht dann niemand zu husten, damit Du Dich ansteckst.

Die größte Ansteckungsgefahr geht meiner Meinung nach von Oberflächen aus. Hier können sich die Tröpfchen mit den Viren niederlassen. Wissenschaftler der Universität Greifswald haben am 27. Februar eine Studie über die Lebensdauer von Coronaviren außerhalb von lebenden Organismen veröffentlicht (12) (13).

Demnach können die Viren bis zu neun Tage lang auf Oberflächen überleben. Zum Vergleich: Die Erreger von Masern schaffen das gerade einmal zwei Stunden. Du solltest Dich also besonders vor Türklinken und anderen Dingen in Acht nehmen, die viele Menschen berühren – etwa die Tasten eines ATM-Geldautomaten.

Wo greift der Virus im Menschen an?

Damit sich Viren in ihrem Gast vervielfältigen können, müssen sie in eine Zelle eindringen. Forscher vom Leibnitz-Institut für Primatenforschung haben zusammen mit Kollegen an der Charité in Berlin untersucht, wie genau dieser Prozess bei SARS-CoV-2 abläuft (14) (15).

Demnach dockt das Virus am Rezeptor Angiotensin-Converting-Enzym-2 (ACE2) an (16). Außerdem benötigt es das Enzym Protease TMPRSS2, um in die Zelle einzudringen. Tatsächlich gibt es ein Medikament, Camostat Mesilate, das in Japan für die Behandlung von Nierenkrankheiten zugelassen ist. Es hemmt TMPRSS2 und ist damit ein potenzielles Medikament gegen den SARS-CoV-2.

Im Mundraum und auf der Zunge sind die Rezeptoren ACE2 besonders häufig vertreten (17). Deshalb ist es möglich, dass viele Infektionen bereits im Mund- und Rachenraum akut werden. Du solltest also so weit wie möglich vermeiden, mit Deinen Händen Dein Gesicht zu berühren. Vorher dachte man übrigens, dass die bevorzugte Angriffsfläche die Lunge sei.

Die Mundschleimhaut kann eine wirksame Barriere gegen den Coronavirus darstellen. Das ist jedoch nur möglich, wenn sie in gutem Zustand ist. Verstärkte Mundhygiene mit Interdentalbürstchen, Zahnseide und antiseptischen Mundspülen können also theoretisch helfen, sich nicht mit dem Virus zu infizieren.

Unbekannte Dunkelziffer: Das Problem mit offiziellen Zahlen

Am 11. März 2020 hat sich die WHO endlich dazu entschlossen, den Ausbruch von SARS-CoV-2 als Pandemie zu bezeichnen. Das bedeutet, eine neue Krankheit hat sich weltweit ausgebreitet. Gerade jetzt, beim Schreiben dieses Artikels, gibt es weltweit 129.604 Infizierte. Bisher wurden 4.749 Todesfälle in einem Live-Ticker gezählt (18). Das Robert-Koch-Institut gibt die deutschen Fälle mit 1.567 an, davon drei Todesfälle (19). Der Münchner Merkur meldet zu diesem Zeitpunkt bereits den vierten Todesfall (20).

Allerdings können wir davon ausgehen, dass die Dunkelziffer die offiziellen Zahlen um ein Vielfaches übersteigt. Zum einen entwickeln nicht alle Infizierte schwere Symptome. Viele Menschen verwechselten deshalb den Coronavirus vermutlich mit einer normalen Erkältung. Zum anderen zeigen offizielle Statistiken nur die Zahlen von Kranken, die offiziell getestet wurden (21).

Ich denke: Du musst kein Wissenschaftler sein, um zu verstehen: Offizielle Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs.

Der Autor Tomas Pueyo belegt in einem am 10. März 2020 veröffentlichten Artikel auf dem Portal medium.com mit zahlreichen Infografiken, warum die Zahlen von Coronakranken in vielen Ländern exponentiell ansteigen (22). Dabei geht er auf die Krankheitsfälle in Frankreich an, die mit rund 1.400 ungefähr so hoch liegen wie in Deutschland. Er schätzt die wahre Zahl von Infizierten in Frankreich irgendwo zwischen 24.000 und 140.000.

Woher kommt der Corona-Virus?

Dieser neue Virus scheint sich besonders schnell zu verbreiten und besonders aggressiv zu sein. Der Patient Null in China hat sich vermutlich irgendwann Ende 2019 damit angesteckt. Professorin Tanja Stadler von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich vermutet, dass der Virus seit Anfang November sein Unwesen mit Menschen treibt (23).

Die chinesische Regierung ließ sich jedoch reichlich Zeit damit, die Weltöffentlichkeit zu informieren.

Zuerst trat der Arzt Li Wenliang am 30. Dezember 2019 an die Öffentlichkeit. Er wies in einer Online-Chatgruppe Kollegen auf sieben Patienten mit SARS-Verdacht im Zentralkrankenhaus Wuhan hin. Bereits zu diesem Zeitpunkt sprach er von einem neuen SARS-Virus.

Die Polizei verwarnte daraufhin den Arzt und seine Kollegen. Zusätzlich mussten sie eine Knebelverordnung unterschreiben. Einige Tage später steckte sich der Arzt an und starb am 6. Februar (24).

Die offizielle Version lautet nach wie vor, dass der neue Virus seinen Ursprung im Huanan Seafood Wholesale Market in Wuhan hatte (7). Doch mittlerweile mehren sich Stimmen, die diese Information der chinesischen Regierung bezweifeln. Die konservative Washington Times veröffentlichte ein Interview mit Dany Shoham, einem ehemaligen Oberstleutnant der israelischen Streitkräfte und Spezialist für chemische und biologische Kriegsführung (25) (26).

Shoham hält das Wuhan Institute für Virologie für den Ursprungsort von SARS-CoV-2. Dort würde die chinesische Regierung an biochemischen Waffen arbeiten. Das Mitglied des Thinktanks Begin-Sadat Center an der Bar-Ilan-Universität in Israel geht sogar noch weiter. Er veröffentlichte am 29. Januar 2020 einen Bericht über eine Gruppe chinesischer Virologen, die am Nationalen Mikrobiologielabor in Kanada gearbeitet hatten. Sie mussten im Juli 2019 ihre Arbeit im Labor wegen eines ernsten Bruchs des Sicherheitsprotokolls aufgeben. Vier Monate zuvor hatten sie gefährliche Viren nach China geschickt (27).

Natürlich veröffentlichten zahlreiche Medien News, die dieser Meinung widersprachen (28). Zudem teilen renommierte Wissenschaftler die Ansicht, dass der Virus vermutlich von Fledermäusen stammt (29) (30). Einige RNA-Sequenzen des neuen Virus ähneln stark der RNA, die sie bereits von Viren in Fledermäusen kennen. Das stützt die Theorie, dass lebende Tiere in einem Markt das Virus auf Menschen übertragen haben.

Ich denke: Wir werden vermutlich nie genau erfahren, was die Wahrheit ist. Das Ausmaß der Fake News über den Coronavirus ist jedoch erstaunlich. Falls Dich weitere Theorien interessieren: Es gibt bereits einen Artikel auf Wikipedia darüber (31).

Wie kannst Du Dich und Deine Lieben schützen?

Quarantäne von Kranken ist das übliche Mittel, um die weitere Verbreitung zu verlangsamen. Doch die Geschwindigkeit der Pandemie zeigt, dass diese Maßnahme alleine bei weitem nicht ausreicht. Ein altes Sprichwort sagt: „Vorbeugen ist besser als Heilen.“ Allerdings gibt es zum Heilen bisher keine Medikamente. Die Behandlung schwerer Fälle erschöpft sich in künstlichem Beatmen.

Das einzige Gegenmittel lautet deshalb: Ansteckung vermeiden.

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Maßnahme Nummer 1: Kontakte vermeiden

Da der Virus sehr ansteckend zu sein scheint, gilt es, soziale Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden. Je mehr Menschen Du triffst, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du Dich ansteckst. Bleibe deshalb so viel wie möglich daheim. Verrichte – falls möglich - Deine Arbeit im Home-Office, statt ins Büro zu gehen. Das hast Du noch nie gemacht? Vielleicht geht Dein Chef ja jetzt auf einen diesbezüglichen Vorschlag ein.

Vermeide außerdem Veranstaltungen mit vielen Personen. Denke vor dem Ausgehen über das Risiko nach: Musst Du unbedingt in einem Restaurant essen? Besonders gefährlich sind jetzt Reisen im Flugzeug oder mit der Bahn. Falls Du öffentliche Verkehrsmittel nicht vermeiden kannst: Bewaffne Dich mit Desinfektionsmitteln und wasche Dir sofort die Hände, wenn Du Dein Ziel erreichst. Mittel für das Desinfizieren der Hände sind zurzeit ausverkauft. Du kannst sie jedoch leicht selbst herstellen (siehe unten).

Kontakte vermeiden bezieht sich auch auf alle Oberflächen in öffentlichen Räumen. Fasse deshalb Türklinken nicht mit bloßen Händen an. Desinfiziere Deine Hände, wenn Du Geld vom Automaten abhebst. Lasse den Einkaufswagen im Supermarkt stehen und benutze eine mitgebrachte Tasche.

Versuche auch, Dich im Gesicht nicht mit den Händen zu berühren. Beobachte Dich einmal für eine halbe Stunde: Es ist erstaunlich, wie oft wir uns an die Nase langen oder über die Haare streichen.

Merke: Denke darüber nach, wie Du Kontakte in Deinem Alltag vermeiden kannst.

Glücklicherweise verfügen (fast) alle über Telefon. Rufe Deine Freunde an, statt etwas mit ihnen zu unternehmen. Jetzt ist die Zeit für Ruhe und Einkehr. Genieße die Stunden im Kreis Deiner Lieben und versuche, die positiven Seiten der Pandemie zu sehen.

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Maßnahme Nummer 2: Hände waschen und desinfizieren

Zurzeit kannst Du nicht vorsichtig genug sein. Deshalb wasche Dir bei jeder Gelegenheit die Hände. 20 Sekunden lang sollte die Seife ihre Arbeit auf Deiner Haut tun. Die Länge kannst Du am besten abschätzen, wenn Du dazu ein Lied singst (32). Achte auch darauf, dass Deine Kinder sich oft die Hände waschen. Du hast ein Baby? In diesem Fall solltest Du besonders stark auf die reine Hände Wert legen.

Übrigens: Handschuhe bringen nur etwas, wenn es sich um Einweghandschuhe handelt. In normalen Handschuhen kann sich das Virus festsetzen und überleben.

Desinfektionsmittel DIY: Ganz einfach

Desinfektionsmittel sind mittlerweile fast überall ausverkauft. Deswegen zeige ich Dir, wie Du selbst welches herstellen kannst.

Die WHO hat ein Rezept für Desinfektionsmittel veröffentlicht, das sich jedoch an Apotheker richtet. Es besteht aus Ethanol, Wasserstoffperoxid, Glycerin und sterilem Wasser.

Im Prinzip reicht jedoch auch hochprozentiger Alkohol, am besten Ethanol mit mindestens 85 Prozent. Auch Isopropylalkohol eignet sich zum Desinfizieren. Fast reinen Alkohol kannst Du immer noch in jeder Apotheke kaufen. Nach Belieben mischst Du ätherische Öle bei, die ebenfalls gegen Viren wirken. Rund 10 Tropfen auf 100 ml ist eine ordentliche Dosierung.

Vorsicht: Vodka oder hochprozentiger Rum sind nicht stark genug für Desinfektionsmittel!

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die stark antiseptischen Eigenschaften von Teebaumöl oder Eukalyptusöl zu nutzen (33). Um auf Nummer Sicher zu gehen, mischst Du die Tropfen mit Wasser in einem Verhältnis von 1:10. Ein Fläschchen mit 10 ml reicht also für 100 ml destilliertes oder abgekochtes Wasser.

Allerdings brauchst Du dafür einen Emulgator, sonst vermischen sich Öl und Wasser nicht. Ein Teelöffel Flüssigseife eignet sich für diesen Zweck. Gib die Seife mit dem Wasser in eine dicht schließende Sprühflasche und vermische sie. Anschließend mengst Du das Teebaumöl bei.

Ich persönlich bevorzuge Zimtextrakt, weil ich den Geruch von Zimt sehr gerne mag. Zimt vernichtet ebenso wie Teebaumöl zahlreiche Krankheitskeime, darunter Viren (34). Für meinen Zimtextrakt gebe ich so viele Zimtstangen wie möglich in ein Glas und fülle mit Alkohol auf. Nach einer Woche Ruhe an einem dunklen Ort ist der Zimtextrakt fertig.

Manche Wissenschaftler empfehlen, einen Teelöffel Zimt am Tag zu essen. Das könne vor Virusinfektionen wie Grippe schützen (35). Dafür solltest Du jedoch nur Ceylon Zimt nehmen. Cassia Zimt enthält reichlich Cumarin, das die Leber schädigen kann (36).

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Maßnahme Nummer 3: Immunsystem stärken

Nicht bei jedem Menschen führt der SARS-CoV-2 zu COVID-19. Ältere Menschen und Personen mit Lungenkrankheiten oder chronischen Erkrankungen gehören zu den Risikogruppen. Ungeachtet von Alter und Geschlecht: Ein gut funktionierendes Immunsystem ist Deine beste Waffe im Kampf gegen den Virus.

Folgende Tipps helfen, Dein Immunsystem auf Vordermann zu bringen:

1. Gesunde Ernährung

Jetzt gilt es, so viele Nährstoffe wie möglich aufzunehmen. Frisches Obst und Gemüse sollte jetzt täglich mehrmals auf Deinem Speiseplan stehen. Besonders wichtig ist Vitamin C (37) (38).

Magnesium und Zink sind wichtige Spurenelemente für das Immunsystem, die vielen Menschen fehlen. Auch Vitamin D ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Der Mangel an Vitamin D ist hierzulande ebenfalls weit verbreitet. Diese Nährstoffe kannst Du problemlos mit Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen.

2. Darmflora verbessern

Deine Darmflora beeinflusst Dein Immunsystem enorm (39). Der größte Teil des Immunsystems ist um den Darm herum angesiedelt. Pflege sie deshalb in diesen Zeiten besonders gut. Alle fermentierten Lebensmittel liefern Dir nützliche Darmbakterien, die Dein Mikrobiom verbessern. Dazu zählen Joghurt, Kombucha und Sauerkraut. Bei Sauerkraut solltest Du darauf achten, dass es nicht pasteurisiert wurde. Das zerstört die Milchsäurebakterien.

3. Bewegung

Bewegung bringt den gesamten Körper auf Trab, einschließlich Stoffwechsel und Immunsystem (40). Körperliche Aktivität hilft den Killerzellen, Krankheitserreger zu erkennen und anzugreifen. Sie teilen sich schneller und stellen verstärkt Signalstoffe her, die andere Immunzellen alarmieren.

4. Kalt Duschen

Kaltes Wasser härtet bekanntlich ab. Tatsächlich stärken kalte Duschen Deine Gesundheit. Eine 2016 veröffentlichte Studie mit über 3.000 Teilnehmern zeigt, dass kalte Duschen die Krankmeldungen bei der Arbeit um ca. ein Drittel verringerten (41).

5. Stress vermeiden

Stress jeder Art wirkt sich negativ auf Dein Immunsystem aus (42). Versuche deshalb, unter allen Umständen die Ruhe zu bewahren. Mache Entspannungsübungen, nimm ein heißes Bad oder gönne Dir ein privates Konzert mit Deiner Lieblingsmusik: Was Du tust, ist egal – Hauptsache, Du fühlst Dich wohl.

6. Gut schlafen

Im Schlaf erholt sich Dein Körper und schöpft neue Kräfte. Wissenschaftler haben zwar noch nicht herausgefunden, warum wir überhaupt schlafen müssen und was dabei genau passiert. Aber es ist wissenschaftlich belegt, dass Schlaf Dein Immunsystem beeinflusst (43). Falls Du unter Schlafstörungen leidest: Es gibt viele pflanzliche Mittel, die Dir helfen.

Immunbooster: meine Empfehlungen

Die folgenden Supplemente werden von Life Extension bei Erkältungen und auch bei Corona-Virus erkrankungen empfohlen.
Quelle: https://www.lifeextension.com/protocols/infections/2019-novel-coronavirus-sars-cov2-covid-19

Wichtig ist es, mit der Einnahme sofort bei den ersten Anzeichen zu beginnen, damit man die Ausbreitung des Virus im Körper so schnell und gut wie möglich abfangen kann. Ich finde, in diesen Zeiten ist man gut beraten, diese Mittel auf Vorrat zu haben. Deswegen gebe ich für jedes Supplement eine Produktempfehlung an. 

  1. Zinc Lozenges: das sind Lutschtabletten mit Zinkacetat, die direkt im Rachenraum die Vermehrung des Virus verhindern.
    >>Produktempfehlung<<
  2. Knoblauch: tägliche Einnahme von 9.000 bis 18.000 mg, am besten zusammen mit Mahlzeiten.
    >>Produktempfehlung<<
  3. Vitamin D: regelmäßige Einnahme von mindestens 5.000 I.E. Falls man erst mit der Supplementierung anfängt, sollte man die ersten 4 Tage 50.000 I.E. einnehmen und dann schrittweise bis auf 5.000 I.E. reduzieren. Vitamin D sollte immer mit Vitamin K2 kombiniert werden. 
    >>Produktempfehlung<<
  4. Melatonin: Einnahme von 3-50 mg zum Schlafengehen. Wirkt nicht nur als Einschlafhilfe, wofür Melatonin ja hautpsächlich bekannt ist. Sondern stärkt eben auch das Immunsystem.
    >>Produktempfehlung<<
  5. Vitamin C: maximale Einnahme bis zur Aufnahmegrenze. Das sind im Erkrankungsfalle mehrere Gramm, die man über den Tag verteilt einnehmen sollte. Ist die Dosis zu hoch, wird der Stuhl dünn und bei starker Überdosierung bekommt man Durchfall. 
    >>Produktempfehlung<<
  6. Lactoferrin: hat antivirale, antibakterielle sowie antifungale Eigenschaften. U.a. dadurch, dass es die natürlichen Killerzellen unseres Immunsystems stärkt. Diese sind dann effektiver im Kampf gegen die Viren.
    >>Produktempfehlung<<
  7. Selen: ein Mangel dieses so wichtigen Spurenelements führt zu Immunschwäche und somit zur Anfälligkeit für virale Infektionen.
    >>Produktempfehlung<<
  8. Probiotika: verbessern die Darmflora und unterstützen somit indirekt das Immunsystem. Das Probiotikum sollte die Bakterienstämme Bididobacterium und und Lactobacillus enthalten.
    >>Produktempfehlung<<
  9. Grüner-Tee-Extrakt (EGCG): EGCG ist ein Polyphenol, welches aus grünem Tee extrahiert wird. Dessen antivirale Wirkung ist sehr vielversprechend.
    >>Produktempfehlung<<

Gesichtsmasken: Ja oder nein?

Die üblichen Gesichtsmasken aus Papier schützen Dich nur bedingt vor Viren. Sie können allerdings verhindern, dass Du andere Leute ansteckst. Nur eine sogenannte partikelfiltrierende Halbmaske schützt Dich vor dem Erreger (44). Es gibt sie in den Kategorien FFP1 bis FFP3, wobei FFP3 den besten Schutz bietet.

Fazit: Jetzt ist Zeit für Taten

Lange Zeit schien uns das Coronavirus nicht besonders zu berühren. Doch mittlerweile spricht selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel davon, dass sich 60 bis 70 Prozent aller Menschen hierzulande infizieren werden. Deshalb ist jetzt die Zeit gekommen, wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Ich denke, wir können im Moment die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 unmöglich genau einschätzen. Allerdings sollten wir die Lage in Italien kühl betrachten und daraus logische Schlüsse ziehen.

Statt in Panik zu verfallen, gilt jetzt: Wir blicken der Gefahr ins Auge und tun alles, damit sich der Virus nicht weiter ausbreitet. Ich wünsche uns allen gute Gesundheit!

PS: Falls Du Dich genauer über den neuen Coronavirus informieren willst: Meine Quellen bieten Dir einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Dinge.

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1 Kommentar
M.M. sagt

Ich leide an Depressionen, PTBS
Ängsten, Panikattacken.
Ich habe nicht Angst mich anzustecken auch wenn ich Risikopatientin bin. Ich habe Asthma.
Ich merke wie mir nach und nach die Luft zum Atmen fehlt. Meine PTBS Symptome werden immer stärker je mehr Verbote in NRW und auf der Welt auf mich zu kommen. Ich quälte mich schon vorher jede Nacht mit Albträumen. Doch nun merke ich wie meine Symptome immer stärker werden. Ich kann es nur schwer aushalten.
Wie kann ich in der Zeit jetzt so wie es ist gut damit umgehen?

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