Dissoziation - was verbirgt sich hinter diesem Begriff im Detail

Dissoziation verstehen: Dieser Artikel erklärt, was man über sie wissen sollte und wie sich die dissoziative Störung behandeln lässt.

Bei der Dissoziation sind Gedanken, Wahrnehmung und Bewusstsein voneinander getrennt. Was sollte man über dieses Phänomen wissen und wie lässt sich eine dissoziative Störung behandeln?

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Über mich

Hallo,

mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Dissoziation Bedeutung

Die Dissoziation ist ein psychologisches Phänomen, das sich in unterschiedlichen Intensitäten und Formen äußern kann. Der Begriff „Dissoziation“ leitet sich vom lateinischen Wort „dissociare“ ab, was „trennen“ oder „scheiden“ bedeutet. In der Psychologie bezeichnet es das Trennen oder Auseinanderfallen von psychischen Funktionen.

Dies steht im Gegensatz zur Assoziation, bei der Gedanken oder Ideen miteinander verknüpft werden. Bei der Dissoziation sind Gedanken, Wahrnehmung und Bewusstsein nicht miteinander verbunden, sondern getrennt.Dissoziative Störungen sind ein Schutzmechanismus der Psyche. Gefühle und Erfahrungen, die der Betroffene nicht in sein Selbstbild integrieren kann, werden abgespalten (1,2,3).

Was ist ein Beispiel für Dissoziation?

Ein alltägliches Beispiel für Dissoziation ist das „gedankenverlorene“ Zustand, den jeder manchmal erlebt. Du bist so in eine Aufgabe oder Tagträume vertieft, dass du die Umgebung, das Essen und Trinken nicht mehr bewusst wahrnimmst. In solchen Momenten sind Wahrnehmung und Handeln, Denken und Fühlen nicht miteinander verbunden. Du könntest dich fühlen, als würdest du neben dir stehen oder nicht man selbst sein. Es ist, als ob du dich selbst und alles um dich herum durch eine Glasscheibe oder im Nebel siehst (1,2,3).

Dissoziative Zustände

Das Gefühl, „nicht ganz da zu sein“, „sich fremd in der eigenen Haut zu fühlen“, „abwesend zu sein“ oder „sich von der Realität getrennt zu fühlen“ sind Empfindungen, die jeder manchmal erlebt. Sie treten auf, wenn wir uns intensiv auf etwas fokussieren, wie beim Anschauen eines packenden Films, oder wenn wir Dinge automatisch tun, wie beim Fahren eines Autos, und dabei die Umgebung ausblenden (5).

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Andreas

Was sind die 4 Stufen der Dissoziation?

Derealisation

Bei dieser Stufe empfindet der Betroffene seine Umgebung als fremd und unwirklich. Es ist, als ob alles um uns herum plötzlich weit entfernt oder hinter einer Glasscheibe wäre.

Dissoziative Amnesie

Hier kann sich der Betroffene an bestimmte Lebensereignisse oder ganze Lebensabschnitte nicht erinnern. Zum Beispiel nach einem traumatischen Erlebnis wie einem Unfall. Der Erinnerungsverlust betrifft in der Regel nur bestimmte Momente des belastenden Ereignisses oder der Zeit danach.

Depersonalisation

Bei dieser Stufe nimmt die Person sich selbst als entfremdet und unwirklich wahr. Sie sprechen fast nicht und haben vielleicht auch das Gefühl, sich von außen zu sehen oder nicht sie selbst zu sein.

Dissoziative Identitätsstörung, Dissoziation Störung

Dies ist die schwerste Form der dissoziativen Störung. Die Persönlichkeit des Betroffenen ist in verschiedene Teile gespalten, die sich stark voneinander unterscheiden. Diese Persönlichkeitsanteile treten nie zur gleichen Zeit auf, sondern wechseln einander ab.

Bei einer dissoziativen Störung handelt es sich um eine ernsthafte psychische Erkrankung, die professionelle Hilfe erfordert. In vielen Fällen leiden die Betroffenen unter weiteren psychopathologischen Auffälligkeiten bzw. manifesten komorbiden Störungsbildern wie z. B. Depressionen.

Wenn du oder jemand, den du kennst, Anzeichen einer dissoziativen Störung zeigt, ist es wichtig, so schnell wie möglich Hilfe in Form einer Therapie zu suchen. Außerdem sollte man wissen, dass das Hervorholen und damit Wiedererleben der traumatischen Erfahrung, die die Störung ausgelöst hat, Teil der Behandlung ist. Es ist nie zu spät, Hilfe zu suchen und den Weg zur Heilung zu beginnen (1,2,3).

Was ist dissoziatives Verhalten? Dissoziative Verhaltensweisen

Dissoziation beschreibt das Auseinanderfallen von psychischen Funktionen, die normalerweise miteinander verbunden sind. Es handelt sich um einen psychischen Mechanismus, bei dem Gefühle und Wahrnehmungen von Gedanken und dem Bewusstsein getrennt werden. Dies geschieht oft als Reaktion auf traumatische Erlebnisse oder Stress. Die Psyche versucht, sich vor überwältigenden Emotionen oder Erinnerungen zu schützen, indem sie abspaltet.

Je nach Schweregrad kann Dissoziation in verschiedenen Formen auftreten. Einige Menschen erleben es als Gefühl, aus dem eigenen Körper zu treten oder die Welt wie durch einen Nebel zu sehen. Andere können sich an bestimmte Lebensereignisse oder Lebensphasen nicht erinnern. Ein alltägliches Beispiel für Dissoziation ist das „Tagträumen“, etwa beim Autofahren, wenn man plötzlich feststellt, dass man eine Strecke zurückgelegt hat, ohne sich daran zu erinnern.

Schwerwiegender dissoziativer Zustand

Das Phänomen Dissoziation reicht bis hin zu schwerwiegendere Formen von dissoziativen Zuständen, bei denen Teile des Bewusstseins oder des Gedächtnisses völlig inaktiv sind. In solchen Fällen können sich Betroffene nicht an wichtige persönliche Informationen erinnern oder sie handeln und erleben Dinge, ohne sich später daran erinnern zu können. Dies kann zu Problemen im Alltag führen, da sie sich oft nicht an alltägliche Ereignisse oder Aufgaben erinnern können (4,5,6).

Wie äußert sich eine dissoziative Persönlichkeitsstörung?

Die dissoziative Identitätsstörung ist eine spezifische Form der Dissoziation. Früher wurde sie als multiple Persönlichkeitsstörung bezeichnet. Personen mit dieser Störung haben zwei oder mehr unterschiedliche Identitäten, die die Kontrolle über ihr Erleben und Handeln übernehmen können. Diese Identitäten können unterschiedliche Namen, Charakterzüge, Erinnerungen und sogar unterschiedliche körperliche Fähigkeiten haben.

Die Ursache für die Entstehung dieser Störung liegt oft in traumatischen Kindheitserfahrungen. Die Psyche versucht, durch das Bilden verschiedener Identitäten, traumatische Erlebnisse zu bewältigen und in Einklang zu bringen. Bei der Manifestation der Störung kann es vorkommen, dass eine der Identitäten die Kontrolle übernimmt und die anderen sind völlig inaktiv. Dies kann dazu führen, dass die betroffene Person sich nicht an Handlungen oder Erlebnisse erinnert, die in der Zeit einer „anderen“ Identität stattgefunden haben.

Ein weiteres Phänomen, das im Zusammenhang mit dem Thema Dissoziation steht, sind dissoziative Krampfanfälle. Diese ähneln epileptischen Anfällen, haben jedoch keine neurologische Ursache. Sie sind eine physische Manifestation von dissoziativen Symptomen.

Die Behandlung von dissoziativen Störungen und insbesondere der dissoziativen Identitätsstörung ist komplex. Sie zielt darauf ab, die verschiedenen Persönlichkeiten zu integrieren oder zumindest eine harmonische Interaktion zwischen ihnen zu erreichen. Die Behandlung setzt auf Psychotherapie als zentralen Bestandteil. In einigen Fällen können Medikamente helfen, Begleitsymptome wie Angst oder Depression zu lindern (4,5,6).

Fazit: Was ist Dissoziation?

Dissoziation ist eine Reaktion der Psyche, um mit extrem belastenden Situationen umzugehen. Es ist kein Zeichen von Schwäche oder „Verrücktheit“. Mit der richtigen Unterstützung und Therapie können Betroffene lernen, mit ihren dissoziativen Zuständen umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.

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