Therapie mit EMDR: die Macht der Augen
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EMDR: Therapie nutzt die Macht der Augen

Bei unserem Körper handelt es sich um ein hochkompliziertes System mit überraschenden Fähigkeiten. So haben unsere Augen, beziehungsweise ihre Bewegungen, enorme Auswirkungen auf die Psyche

Diese Tatsache nutzt EMDR. Die Abkürzung für diese Therapie bedeutet: Eye Movement Desensitization und Reprocessing.

Diese Thraumatherapie kann helfen, psychische Probleme schnell zu bewältigen, unter anderem Panikattacken und Angstzustände

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EMDR: Innovative, schnell wirkende Methode

Was hebt die EMDR Therapy aus den rund 500 verschiedenen Arten von Psychotherapie heraus? Diese Methode funktioniert relativ schnell im Vergleich zu anderen Methoden – obwohl Kritiker dies anzweifeln. Doch zahlreiche Experten geben an, dass EMDR für das erfolgreiche Bewältigen von traumatischen Erfahrungen weniger Therapiestunden benötigt als andere Therapieformen.

Eine 1998 veröffentlichte Studie mit Opfern von sexuellem Missbrauch zeigte, dass bereits zwei Sitzungen mit EMDR die Langzeitfolgen der traumatischen Erfahrung deutlich verringerten (1). Eine Studie aus dem Jahr 2007 belegt, dass eine achtwöchige Behandlung mit EMDR bei Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung sehr gut und dauerhaft wirkt (2).

Sogar eine einzige Sitzung kann das Leben Betroffener verbessern. Das war 1999 bei Veteranen des Vietnamkriegs zu sehen (3). Im direkten Vergleich schlug EMDR die Konfrontationstherapie (4). Die Studienteilnehmer hatten drei Monate nach insgesamt vier EMDR-Behandlungen wesentlich weniger Symptome als die Patienten, die sich Konfrontationstherapie unterzogen.

EMDR – wie viele Sitzungen?

Diese Frage bewegt alle, die nach einem Trauma unter psychischen Störungen leiden und schnell Hilfe suchen. Leider gibt es keine pauschale Antwort auf diese Frage. Die Traumabewältigung hängt unter anderem von der Schwere der Erfahrung ab. Außerdem reagiert jeder Mensch individuell auf das Protokoll der Sitzungen, die eine Dauer von 50 bis 60 Minuten haben.

Generell kann man sagen: Viele Personen fühlen sich bereits nach vier bis fünf Behandlungen wesentlich besser. Eines scheint nach dem aktuellen Stand der Forschung sicher: EMDR hilft, traumatische Erfahrungen zu bewältigen – oft schneller als andere Therapieformen.

Doch was ist EMDR genau?

Kurz und knapp: EMDR ist eine Therapie, die ein Protokoll mit acht Phasen umfasst. Kernstück der Behandlung ist die geleitete Erinnerung des Traumas und gleichzeitige Augenbewegungen, die dem Finger des Therapeuten folgen.

Du kannst EMDR mit einer Zugreise vergleichen. Mit Deinem Therapeuten fährst Du noch einmal in sicherer Distanz an dem Erlebten vorbei. Im Verlauf einer Sitzung verblassen belastende Erinnerungen und Symptome eines Traumas lösen sich auf.

Von Dr. Francine Shapiro entwickelt

EMDR – etwas sperrig übersetzt Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung – genau zu erklären, erfordert einen Blick auf die Biographie von Dr. Francine Shapiro. Die Tochter eines Taxiunternehmers in Brooklyn hat diese Methode entwickelt. Sie studierte zunächst Literaturwissenschaft und unterrichtete Englisch an einer High School.

Als sie an Krebs erkrankte, änderte sie ihr Leben radikal. Sie zog nach San Diego, wo sie ein Studium der Psychologie begann. Während dieser Zeit kam sie im Rahmen von NLP (Neuro-Linguistic-Programming) mit der Bedeutung von Augenbewegungen in Kontakt.

Eines Tages erlebte sie während eines Spaziergangs, wie sich ihre Augen während beängstigender Gedanken in einer Diagonale bewegten. Das verringerte ihre negativen Gefühle. Diese Erfahrung bewog sie, 1988 ihre Dissertation über Desensibilisierungstechnik mit Augenbewegungen bei posttraumatischen Belastungsstörungen zu schreiben.

Schneller Erfolg der Methode

Von da an ging es Schlag auf Schlag. Bereits ein Jahr später erschien die erste Studie über die Methode, die damals noch EMD hieß (Eye Movement Desensitisation) (5). Dr. Francine Shapiro wurde in diesem Jahr Mitglied beim berühmten Mental Research Institut in Palo Alto. Ein weiteres Jahr dauerte es, bis sie Angehörige von Gesundheitsberufen in der Methode unterrichtete.

Ihre zahlreichen Erfahrungen – unter anderem mit Kriegsveteranen – zeigten ihr, dass ihre Patienten mithilfe dieser Methode auch Gedankenmuster ändern konnten. Außerdem war es ihnen möglich, Sinn in dem Erlebten zu finden. Deshalb fügte sie Reprocessing (Wiederverarbeiten) zu dem Namen hinzu. So entstand EMDR.

Obwohl es nach wie vor Kritik gibt, ist EMDR mittlerweile allgemein akzeptiert, unter anderem von der American Psychiatric Association (6), dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium (7) und der Weltgesundheitsorganisation (8). In Deutschland hat der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie die EMDR-Therapie als effektive Methode für die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen bei Erwachsenen anerkannt (9).

Mittlerweile hat sich gezeigt, dass sich die Methode nicht nur für die Traumabewältigung eignet (10). Mit EMDR lassen sich zahlreiche psychische Störungen behandeln, unter anderem Bipolare Störung, Angststörungen und Depressionen (11) (12) (13). Auch bei Schizophrenie und anderen Psychosen kann EMDR Symptome lindern (14).

EMDR-Therapie: Das Protokoll der Behandlung

Die Traumatherapie mit EMDR umfasst ein Protokoll, dass die acht Phasen der Behandlung genau beschreibt. Hier stelle ich Dir die einzelnen Schritte kurz vor.

Phase 1: Die Anamnese

In dieser Phase lernen sich Therapeut und Patient kennen und beginnen, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Der Therapeut erkundigt sich nach bisherigen Behandlungen und Bewältigungsstrategien. Ziel der Anamnese ist ein genauer Behandlungsplan.

Phase 2: Stabilisierung und Vorbereitung

In dieser Phase vertiefen Therapeut und Patient ihre Beziehung. Der Therapeut bietet verschiedene Erklärungsmodelle für die Wirkungsweise der Behandlung an. Beispielsweise ähneln die gezielten Augenbewegungen von EMDR der REM-Schlafphase während des Träumens (15).

Außerdem lernt der Patient, sich von traumatischen Erinnerungen zurückzuziehen und dabei zu entspannen, etwa indem er in Gedanken einen sicheren Ort besucht. In dieser Phase werden auch die Augenbewegungen mit dem Winken des Therapeuten geübt.

Phase 3: Einschätzung

In dieser Phase beurteilt der Patient, wie das Problem sein Leben belastet. Er erkennt belastende Gedanken, die mit der Ausgangssituation verbunden sind. Mit dem Therapeuten formuliert er diese Gedankenmuster in positive Bewertungen um. Außerdem teilt er belastende Emotionen gemäß ihrer Schweregrade ein, beschreibt Körperempfindungen und verortet sie im eigenen Körper.

Phase 4: Desensibilisierungsphase

Nach den drei Phasen der Vorbereitung kann der eigentliche EMDR-Prozess beginnen. Der Patient konzentriert sich auf eine belastende Szene, die im Behandlungsplan ausgewählt wurde. Gleichzeitig folgt er mit seinen Augen den rhythmischen Fingerbewegungen des Therapeuten. Ein Set von 20 bis 30 Augenbewegungen wird so lange wiederholt, bis die Erinnerung den Patienten weniger belastet.

Wichtig ist dabei die sogenannte bilaterale Stimulation. Diese geteilte Aufmerksamkeit auf das Trauma und die Fingerbewegungen löst einen außergewöhnlichen Bewusstseinszustand aus. Dieser scheint es Neuronen zu ermöglichen, neue Verbindungen zu knüpfen und so Trauma zu bewältigen. Allerdings weiß bisher kein Wissenschaftler, warum diese Methode funktioniert. Das hat eine Metastudie aus dem Jahr 2018 erneut belegt (16).

Phase 5: Verankerung

Nach den Augenbewegungen übt der Patient eine zuvor gewählte positive Kognition, beispielsweise den Satz: ‚Jetzt bin ich stark genug.’ Diese Kognition wird mit der Erinnerung verbunden. Gleichzeitig vergewissert sich der Therapeut, wie stimmig diese Kognition für den Patienten ist.

Phase 6: Körper-Test

In dieser Phase geht es darum, Körperempfindungen nachzuspüren. Der Patient sollte erkennen, ob sich die in Phase 3 bestimmten Gefühle tatsächlich verbessert haben.

Phase 7: Abschluss

Abschließend macht der Patient Übungen, um sich von dem Erlebten zu distanzieren und zu entspannen. Außerdem bespricht der Therapeut Verhaltensmaßnahmen für den Notfall und gibt dem Patienten Anweisungen für entsprechende Übungen zuhause.

Vorsicht: Erstverschlimmerung

Zu den Nebenwirkungen der EMDR-Therapie gehört die Erstverschlimmerung. Allerdings ist es unmöglich zu sagen, welche Menschen so auf die Behandlung reagieren. Das zeigte unter anderem eine israelische Studie mit Opfern von Bombenangriffen im Jahr 2008 (17).

Manche Personen reagieren auf die Augenbewegungen mit erhöhtem Stress. Andere dagegen verlieren die Fähigkeit, sich auf ihre Erinnerungen zu konzentrieren.

Deshalb ist es wichtig, dass der Therapeut dem Patienten Bewältigungstechniken für mögliche Nachwirkungen einer Behandlungsstunde beibringt. Hält die Behandlung an, verschwindet die Erstverschlimmerung in der Regel.

Phase 8: Nachbefragung

Die letzte Phase steht am Beginn jeder EMDR-Sitzung, die nach der Vorbereitung erfolgt. Zunächst prüft der Therapeut, ob das Thema der vergangenen Sitzung wirklich verarbeitet ist. Manchmal können Nachwirkungen der Behandlung auch dazu führen, dass plötzlich neues Material auftaucht.

Zahlt die Krankenkasse EMDR-Therapie?

Da EMDR in Deutschland offiziell anerkannt ist, übernehmen Krankenkassen die gesamten Behandlungskosten bei einem Psychotherapeuten, nicht bei einem Heilpraktiker. Allerdings ist EMDR nur für die Behandlung posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-Code F43.1) bei Erwachsenen zugelassen (18).

Zu den anerkannten Störungen gehören, unter anderem:

  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Ess-Störungen
  • Zwangsstörungen
  • Süchte
  • Verhaltensstörungen

EMDR selbst anwenden

Du leidest häufig an Depressionen, milden Angstzuständen oder Minderwertigkeitsgefühlen? Die EMDR-Therapie dient nicht nur dazu, höchst traumatische Erlebnisse wie Vergewaltigung oder Bombenangriffe zu verarbeiten. Die Selbsttherapie mit EMDR kann Dir auch helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Beispielsweise kann sie Dein Selbstbewusstsein stärken (19).

Für EMDR hat der Berliner Heilpraktiker für Psychotherapie, Thomas Buhl, inzwischen unter dem Namen Remstim mehrere Geräte entwickelt. Das Gerät Remstim 4000 wendet sich an Therapeuten, die ihren Patienten ihre volle Aufmerksamkeit widmen möchten. Es ahmt dafür die Handbewegungen mit Lichtimpulsen nach.

Remstim 3000 dagegen ist eine Brille, die vor über zehn Jahren speziell für die Selbstbehandlung mit EMDR geschaffen wurde. Ihr Erfinder optimiert sie ständig anhand der Erfahrungsberichte der Benutzer. Gelbe und grüne Mikro-LEDs in der Brille führen und kontrollieren die Augenbewegungen während einer Sitzung. Diese Führung lässt sich auf die Bedürfnisse des Anwenders einstellen. Zusammen mit der Brille wird eine genaue Anleitung für die Selbsttherapie geliefert. Sie umfasst statt der üblichen acht Phasen nur sechs Schritte.

Dr. Francine Shapiro hat ebenfalls ein Buch für die Selbsttherapie mit EMDR geschrieben. Sein Titel lautet Frei Werden von der Vergangenheit. Darin gibt sie Hilfe zur Selbsthilfe, unter anderem mit EMDR Übungen für zuhause.

Ausbildung zum EMDR-Therapeuten

Für die Ausbildung zum EMDR-Therapeuten gibt es mehrere Wege. Neben dem EMDR-Institut bieten zahlreiche private Organisationen diese Ausbildung an, unter anderem die EMDR-Akademie oder das EMDR-Ausbildungszentrum.

Allerdings verlangt lediglich das EMDR-Institut als Voraussetzung eine abgeschlossene Ausbildung als Psychologischer oder Ärztlicher Psychotherapeut. Du kannst Dich hier auch ausbilden lassen, wenn Du ein approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut bist.

Die Ausbildung an diesem Institut ermöglicht es erfolgreichen Teilnehmern, sich von EMDRIA e.V. Deutschland zertifizieren zu lassen. Dieser wissenschaftliche Fachverband gehört zu EMDRIA Europa. Er weist auf seiner Website darauf hin, dass es zahlreiche Ausbildungen für EMDR-Therapeuten gibt. Allerdings garantiere nur die Zertifizierung durch EMDRIA den höchsten Standard.

Die Ausbildung am EMDR-Institut besteht aus

  • einem zweieinhalbtägigen Einführungsseminar und Praxistag,
  • mehreren EMDR-Behandlungen mit Supervision sowie
  • einem Fortgeschrittenen-Seminar, das ebenfalls zweieinhalb Tage dauert.

Die Ausbildung findet an mehreren Standorten in Deutschland statt und kostet insgesamt mindestens 2.000 Euro. Anschließend ist es möglich, die Abrechnungsgenehmigung für EMDR durch die Krankenkassen zu erwerben.

Die Zugangsvoraussetzungen bei anderen Organisationen sind weniger streng. Hier werden in der Regel auch erfahrene Heilpraktiker mit mehrjähriger Erfahrung in Psychotherapie akzeptiert. In der Regel bestehen die Ausbildungen aus drei oder vier Modulen, die jeweils mehrere Tage dauern. Die Kosten variieren, betragen jedoch niemals weniger als 1.000 Euro.

Darüber hinaus bieten manche Institute auch Wochenendkurse an, die mehrere Hundert Euro kosten.

EMDR-Therapeuten finden

EMDR-Therapeuten gibt es mittlerweile in allen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und München und in vielen kleineren Städten. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Therapeut mit Kassenzulassung zu finden. Dafür bietet EMDRIA e.V. eine Suchfunktion auf der Website des Vereins an: https://www.emdria.de/therapeuteninnen/

Private Krankenkassen übernehmen manchmal auch die Kosten bei einem Therapeuten ohne Kassenzulassung. Das solltest Du aber unbedingt vorher klären.

Für die stationäre Therapie gibt es in Deutschland zahlreiche EMDR-Kliniken. In einer Klinik kannst Du eine intensive Therapie durchziehen, ungestört von äußeren Einflüssen. Im Laufe weniger Wochen kann es so möglich sein, sich von traumatischen Erfahrungen zu befreien. Privatversicherungen zahlen den Aufenthalt in diesen Kliniken. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen auch gesetzliche Krankenkassen die Kosten.

Mein Tipp: Bevor Du Dich für einen Therapeuten oder eine Klinik entscheidest, recherchiere gründlich im Internet. Gib dafür den Namen in die Suchmaschine ein und füge Erfahrungsberichte oder Erfahrungen hinzu. Die Ergebnisse liefern Dir in der Regel genügend Informationen, so dass Du Dir ein Bild machen kannst.

Fazit: EMDR – unser Gehirn, das unerforschte Universum

Du hast vor Jahren etwas Schreckliches erlebt und leidest noch immer unter den Folgen? Unser Gehirn versteckt ein Trauma oft jahrelang, weil es mit der Erfahrung einfach nicht umgehen kann. Mit der Zeit macht sich das Geschehen bemerkbar, etwa durch Depressionen, Angstzustände oder Panikattacken.

In diesen Fällen hat sich EMDR mittlerweile seit Jahrzehnten bewährt – obwohl Wissenschaftler bisher nur rätseln können, warum diese Methode funktioniert. Trotz Kritik haben zahlreiche Organisationen EMDR anerkannt, unter anderem die Weltgesundheitsorganisation. In Deutschland zählt EMDR zu den offiziellen Behandlungsmethoden für posttraumatische Belastungsstörung (nur bei Erwachsenen), für die Krankenkassen die Kosten übernehmen.

EMDR ist mittlerweile hierzulande sehr beliebt. Es gibt zahlreiche Organisationen, die eine Ausbildung zum EMDR-Therapeuten anbieten. Allerdings warnt der wissenschaftliche Fachverband EMDRIA vor mangelnder Qualität mancher Ausbilder. Nur die Ausbildung am EMDR-Institut führt demnach zur Zertifikation durch EMDRIA. Um einen seriösen Therapeuten zu finden, nutzt Du am besten die Suchfunktion der EMDRIA-Website.

EMDR kann helfen – muss aber nicht. Falls sich nach mehreren Behandlungen keine Besserung abzeichnet, ist diese Methode vielleicht nicht richtig für Dich. Bei unserem Gehirn handelt es sich um ein zum Großteil unbekanntes Universum. Es gibt Wissenschaftlern nach wie vor viele Rätsel auf. Deshalb gibt es für die Wirkungsweise jeder Psychotherapie bisher kaum wissenschaftliche Beweise. Studien können lediglich zeigen, ob eine Methode wirkt oder nicht.

Quellen


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