Die Emotional-Release-Therapie

Emetophobie-Test: Finde heraus, was Emetophobie ist, welche Symptome sie auszeichnen und ob du betroffen bist.

Schätzungen zufolge leiden etwa 1,7-3,1 % der Bevölkerung an Emetophobie (ἔμετος émetos, deutsch "Erbrechen", und φόβος phóbos, deutsch "Furcht") - der Angst vor dem Erbrechen (6).

Frauen sind statistisch gesehen häufiger betroffen als Männer. Diese Zahlen könnten jedoch aufgrund der geringen Bekanntheit der Erkrankung und der Tendenz zur Fehldiagnose höher sein (3).

Dieser Artikel wirft einen Blick auf Symptome der Emetophobie und gibt dir anhand eines Quiz Hinweise darauf, ob du ebenfalls betroffen sein könntest.

Über mich


Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 41 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Auf meinem Blog berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen meiner (mittlerweile überwundenen) Erkrankungen. Du findest hier aber auch gut recherchierte objektive Artikel zu den Themen Angst und Unruhe, Panik und Depression.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Anzeichen der Emetophobie: Emetophobie-Symptome

Die Angst vor dem Erbrechen (Emetophobie) äußert sich durch intensive Furcht und Panik, wenn sich der Gedanke an Erbrechen einstellt. Betroffene fürchten sich nicht nur vor dem eigenen Übergeben, sondern auch vor dem Erbrechen anderer Personen. Typische Symptome sind Herzrasen, Schwitzen, Atemnot und Schluckbeschwerden bei der bloßen Vorstellung, mit Erbrochenem konfrontiert zu werden (3). Der Alltag wird von dieser Angststörung stark beeinflusst, wobei Situationen, die potenziell zum Erbrechen führen könnten, gemieden werden.

Auswirkungen der Emetophobie

Die Angststörung führt oft dazu, dass Menschen Situationen meiden, in denen sie selbst oder andere sich übergeben könnten. Dies hat zur Folge, dass viele Emetophobiker das Haus nicht mehr verlassen, nicht mehr zur Arbeit gehen und in extremen Fällen fast aufhören zu essen.

Die Angst vor dem eigenen oder fremden Erbrechen ist bei Emetophobikern stark ausgeprägt und dauerhaft. Sie sind sich meist bewusst, dass ihre Angst weit über das normale Maß hinausgeht. Orte und Situationen, die ein erhöhtes Risiko für Erbrechen bergen, werden konsequent gemieden. Dazu gehören Restaurants, Feiern, Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln, die als „unsicher“ eingestuft werden.

Die Vorstellung von Erbrechen oder das tatsächliche Erleben von Erbrechen (sei es bei anderen oder bei sich selbst) kann bei Personen mit Emetophobie Symptome einer Panikattacke auslösen. Zu diesen Symptomen zählen

  • Herzrasen,
  • Kloßgefühl,
  • flaues Gefühl im Magen,
  • Atemschwierigkeiten,
  • Beklemmungsgefühle,
  • Schwindel,
  • Zittern und
  • Schweißausbrüche.

Die Diagnose der Emetophobie ist entscheidend, da viele Betroffene unter Übelkeit leiden, die durch die ständige Angst noch verstärkt wird, oder durch die reduzierte Nahrungsaufnahme dramatisch an Gewicht verlieren. Häufig wird fälschlicherweise eine Magersucht oder ein Reizdarm diagnostiziert. Eine individuelle und ausführliche Diagnose ist daher wichtig, um einen auf die Person zugeschnittenen Behandlungsplan zu erstellen und den Betroffenen zu helfen, die Emetophobie zu überwinden.

Ein persönlicher Tipp

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht. Es entspannt und beruhigt mich und hat mir sogar dabei geholfen, von meinen Antidepressiva loszukommen. Ich habe hierzu auch einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, den Du hier nachlesen kannst.

Die üblicherweise von Ärzten verschriebenen Medikamente gegen Angst sind meist Antidepressiva und/oder Benzodiazepine.Diese wirken jedoch nur in etwa der Hälfte der Fälle und haben zudem oft unerwünschte Nebenwirkungen.Ich möchte Dir darüber berichten, wie mir CBD – meiner Meinung nach das beste pflanzliche Mittel gegen Angst, sehr gut gegen meine Angststörung, Panikattacken und Depression geholfen hat. Weiterer Vorteil: CBD-Öl ist nicht nur pflanzlich, sondern natürlich und rezeptfrei.

Weiterlesen

Fragebogen: Emetophobie-Test

Dieser Psychotest kann dir einen ersten Eindruck davon vermitteln, ob du möglicherweise unter Emetophobie leidest. Beantworte die Fragen in Ruhe und werte sie anschließend mit den Informationen unten aus (2,3,4).

  1. Hast du ständig Angst, dich zu übergeben?
  2. Verspürst du starke Angst, wenn andere in deiner Nähe erbrechen könnten?
  3. Meidest du Situationen, Filme oder Gespräche, in denen Erbrechen vorkommt?
  4. Fühlst du dich deiner Angst vor Erbrechen hilflos ausgeliefert?
  5. Gehst du sozialen Situationen aus dem Weg, weil du fürchtest, jemand könnte erbrechen?
  6. Achtest du extrem auf Anzeichen von Übelkeit bei dir?
  7. Triffst du Vorsichtsmaßnahmen wie das Mitführen von Übelkeitsmitteln?
  8. Meidest du bestimmte Lebensmittel aus Angst vor Übelkeit oder Erbrechen?
  9. Isst du vor bestimmten Situationen nichts, um das Risiko für Erbrechen zu minimieren?
  10. Hast du Angst, auswärts zu essen, weil du dir Gedanken bezüglich der Hygiene machst?
  11. Vermeidest du Reisen aus Angst vor Reiseübelkeit?
  12. Erleidest du in angstbesetzten Situationen Panikattacken oder Angstsymptome wie Schwindel oder Schweißausbrüche?
  13. Suchst du in jeder Situation nach Fluchtwegen wie z. B. Mülleimern, Waschbecken, Toiletten oder Ähnlichem, in die du dich im Notfall übergeben kannst?

Um den Fragebogen zur Selbsteinschätzung für Emetophobie auszuwerten, zähle die Anzahl der Fragen, die du mit "Ja" beantwortet hast.

  • 0-2 Ja-Antworten: Es scheint, dass Emetophobie kein vorherrschendes Thema in deinem Leben ist. Gelegentliche Sorgen um Übelkeit oder Erbrechen sind normal und müssen nicht auf eine Phobie hinweisen.
  • 3-5 Ja-Antworten: Du zeigst einige Anzeichen, die auf eine leichte bis moderate Emetophobie hindeuten könnten. Es könnte hilfreich sein, auf Situationen zu achten, die diese Ängste auslösen, und zu überlegen, ob und wie sie dein Leben beeinflussen.
  • 6 oder mehr Ja-Antworten: Deine Antworten deuten darauf hin, dass Emetophobie einen signifikanten Einfluss auf dein Leben haben könnte. Du solltest darüber nachdenken, professionelle Hilfe zu suchen, um deine Ängste zu besprechen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu erkunden (2,3,4).

Bewältigungsstrategien: Was hilft wirklich gegen Emetophobie?

Die Behandlung der Emetophobie umfasst verschiedene Ansätze.

  • Kognitive Verhaltenstherapie ist eine effektive Methode, um irrationale Ängste zu erkennen und zu bewältigen.
  • Expositionstherapie, bei der Betroffene sich schrittweise ihren Ängsten aussetzen, kann ebenfalls hilfreich sein.
  • Entspannungstechniken, wie tiefe Atmung und progressive Muskelentspannung, unterstützen dabei, Stress und Angst abzubauen.

In schweren Fällen können auch Medikamente eingesetzt werden. Selbsthilfegruppen bieten zudem die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Unterstützung zu finden (2).

Mögliche Ursachen der Emetophobie

Warum hat man Emetophobie? Die genauen Ursachen der Emetophobie sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass genetische Faktoren, traumatische Erfahrungen im Zusammenhang mit Erbrechen oder erlernte Verhaltensweisen aus der Kindheit eine Rolle spielen können. In einigen Fällen können auch andere psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Sozialphobien die Emetophobie beeinflussen oder verstärken (3).

Fazit: Emetophobie-Test & Symptome

Emetophobie kann das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Doch es gibt effektive Behandlungsmethoden, die helfen können, die Angst zu überwinden (2,3,4).

Wenn du denkst, dass du oder jemand, den du kennst, betroffen sein könnte, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Emetophobie ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Mit der richtigen Unterstützung und Behandlung können die Betroffenen lernen, ihre Angst zu bewältigen und wieder ein erfülltes Leben zu führen.

CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan - ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

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Angelika Happ
Angelika Happ
10/02/2024
Andreas antwortet sehr schnell auf meine Fragen zurück😊👍
Sabine Hunziker
Sabine Hunziker
03/02/2024
Ich habe mir das E-Book bestellt, da ich mit Ängsten in einer depressiven Krise konfrontiert war. Viele Informationen waren hilfreich. Vor allem auch der Abschnitt mit "Antidepressiva langsam und sicher reduzieren",da ich selber mit starken Reduktionssymptomen zu kämpfen hatte.
Veronika Draheim
Veronika Draheim
25/01/2024
Hallo, ich fand die Seite sehr gut geschrieben. Wollte eine Email schreiben, aber die angegebene Adresse wurde nicht gefunden. Bitte um die richtige E-Mail Adresse. Danke im voraus
Giuseppe Serra
Giuseppe Serra
24/01/2024
Zum Glück gibt es Menschen wie Andreas. Ich konnte mit ihm über meine Ängste schreiben (er meldet sich schnell zurück auch bei Fragen zu CBD :-) ). Andreas kann (zumindest bei mir) jemanden beruhigen in gewissen akuten Phasen, wenn alles so aussichtslos aussieht. Vielen Dank Andreas! Viele Erfolg euch allen :)
Heinz Horst
Heinz Horst
12/01/2024
ich bin ein alter Hase, was Depressionen und Angststörungen betrifft. Ich habe den Bericht von Andreas erst vor ein paar Tagen gelesen. Daher kann ich keine Erfolgsmeldung machen. Das werde ich später tun. Allerdings hat mit gefallen, wie spontan Andreas auf meine Fragen reagiert hat. Seine Tipps werde ich nun versuchen umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich dann auch mal sagen kann, der Weg, den Andreas gegangen ist, war auch mein Weg aus der Angst!!! Ein großes Lob und vielen herzlichen Dank
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
10/08/2023
Der Blog beeindruckt durch seine erstklassigen Inhalte und die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen. Jeder Beitrag zeigt eine bemerkenswerte Sorgfalt und Expertise. Es ist immer wieder eine Freude, die neuesten Artikel zu lesen und sich inspirieren zu lassen. Gut gemacht!
Fiona Utzi
Fiona Utzi
14/09/2022
Andreas und sein Blog ist ein Geschenk des Himmels.alles,was darin steht wirkt auf mich authentisch und sehr aufbauend.ich selber bin zwar von von Angstzuständen und dergleichen verschont ,habe jedoch durch eine eklatante Fehldiagnose nach einem Schlaganfall ,8monate Antidepressiva genommen,die meinen Körper mit seinen Nebenwirkungen ruiniert haben.Das Absetzen dieses Teufelszeugs gab mir den Rest.Durch Zufall bin ich auf Andreas Blog gestoßen und dabei auf das Cbdöl, Was die Initialzündung Für eine Wende in meinem Drama ist.ich bin auf dem Weg wieder in ein normales Leben, und bin dem "Zufalll" Unendlich dankbarund nicht zuletzt dem Autor dieses Blogs,der sehr ernsthaft und vertrauenswürdig den Dingen eine angemessene Bedeutung bemisst. Freut Euch also seinen Blog entdeckt zu haben !!!! Und glaubt daran: Alles ist möglich !!!! Angstzustände Angstzustände
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
27/06/2022
diese Seite hat mir sehr sehr viel geholfen!
Aerdna neseig
Aerdna neseig
30/05/2022
Die Seite macht auf mich einen gut recherchierten Eindruck. Ich lese immer mal wieder nach, wenn ich etwas zu bestimmten Medikamenten wissen will. Es hilft mir mehr als ein Besuch beim Arzt, da er auf der Blog aus der Betroffenenschiene drauf schaut. Was mir auch gut gefällt, ist die ganzheitliche Information. Es werden die gängigen Psychopharmaka vorgestellt, aber auch Erfahrungen mit Alternativmitteln bis hin zum Zusammenhang zwischen Vagusnerv und psychischen Erkrankungen Inzwischen bin ich auch in der Facebookgruppe und habe Andreas über Messenger eine Frage zu CBD Öl gestellt, diese wurde zügig beantwortet. Für Betroffene mit Angststörung, aber auch für deren Angehörige ist der Blog sehr hilfreich

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