Die korrekte Neurexan-Dosierung zum Einschlafen
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Neurexan: welche Dosierung zum Einschlafen


Kurz und knapp zur Frage: Du kannst versuchen, die doppelte Dosierung, genauer gesagt die doppelte Einzeldosis von Neurexan, kurz vor dem Schlafengehen zu nehmen. Achte darauf, ob Dir das das Einschlafen durch die Erhöhung der Dosierung leichter fällt und beobachte, in welchem Abstand von der Einnahme die Müdigkeit eintritt. Dann kannst Du den Einnahmezeitpunkt gegebenenfalls noch etwas optimieren.

Über Neurexan

Neurexan ist ein homöopathisches Beruhigungsmittel, welches bei Unruhezuständen, Nervosität und depressiven Verstimmungen zum Einsatz kommt. Da es sich hier um ein homöopathisches Komplexmittel handelt, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Auch bezüglich einer Überdosierung brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.

Neurexan enthält folgende Inhalts-und Wirkstoffe in unterschiedlichen homöopathischen Potenzierungen:

  • Avena satifa (Hafer) in D2
  • Passiflora incarnata (Passionsblume) in D2
  • Coffea arabica (Kaffee) in D12
  • Zincum isovalerianicum (Zinkvalerat) in D4

Das bedeutet, von Passionsblume und Hafer ist in Neurexan mengenmäßig noch am meisten enthalten, denn bei der Homöopathie gilt: je höher die Potenz, desto mehr verdünnt.

Allgemeine Dosierung von Neurexan Tabletten und Tropfen

Die Einzeldosis von Neurexan hängt davon ab, ob Du die Tablettenform oder die Tropfenform hast:

Einzeldosis Tabletten

Bei Tablettenform spricht der Beipackzettel zur Dosierung folgendes:

Soweit nicht anders verordnet: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Die Einnahme sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 Woche erfolgen. Bei chronischen Verlaufsformen 1-3-mal täglich je 1 Tablette im Mund zergehen lassen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Einzeldosis Tropfen

Bei der Tropfenform spricht der Beipackzettel zur Dosierung folgendes:

Soweit nicht anders verordnet: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6 mal täglich, je 5 Tropfen einnehmen. Die Einnahme sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 Woche erfolgen. Bei chronischen Verlaufsformen 1 – 3 mal täglich je 5 Tropfen einnehmen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Wie gesagt: zum Einschlafen jeweils die doppelte Einzeldosis einnehmen.

Weitere Tipps zum Einschlafen und für besseren Schlaf

Da Du offensichtlich Unterstützung zum Einschlafen benötigst, würde ich Dir gerne noch ein paar weitere Tipps an die Hand geben, die auch mir persönlich gut geholfen haben:

  1. Vermeide aufwühlende Aktivitäten 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen: sprich keine Arbeit mehr, keine Beschäftigung mit aufregenden Dingen und auch Sport sollte nicht zu kurz vor dem Einschlafen gehen ausgeübt werden.
  2. Überlege Dir, welche Aktivitäten Dich entspannen und plane Dir diese Aktivitäten bewusst ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen ein. Das kann ein entspannendes Bad sein, ein Buch oder ein Hörbuch oder auch einfach nur Deine Lieblingsmusik hören. Oder mit einem Freund oder einer Freundin telefonieren… wichtig ist, dass es etwas ist, was DICH entspannt. Und das ist eben für jeden individuell.
  3. Vermeide Blaulicht von Fernsehen, Bildschirm oder Handy. Ich weiß, dass dass in unserer heutigen Zeit sehr schwierig ist. Deswegen gibt es als Hilfsmittel sogenannte Blaulicht-Blocker-Brillen, welche das Blaulicht rausfiltern. Dadurch erscheint dann zwar alles ein wenig dunkler, man gewöhnt sich aber schnell daran. Bedenke, dass Blaulicht unserem Gehirn signalisiert, dass es Tag ist. Der Körper stellt sich dann logischerweise nicht auf das Schlafen ein. Zusätzlich solltest Du morgens nach dem Aufstehen zeitnah genügend Tageslicht tanken, um Deine innere Uhr zu „takten“. Im Winter ist eine Tageslichtlampe Gold wert.
  4. Auch eine feste Routine mit Zähneputzen, Duschen, Bett richten usw. macht es unserem Körper leichter, in den Schlaf zu finden. Idealerweise möglichst zu gleicher Zeit ins Bett gehen und zu gleicher Zeit aufstehen.

Weitere natürliche Schlafmittel

Falls Dir Neurexan beim Einschlafen nicht helfen sollte, schau mal in meinem Artikel über pflanzliche Schlafmittel nach. Vielleicht findest Du dort etwas, was Dir besser hilft.

In Frage kommen:

  1. Baldrian: der Wirkstoff aus der Baldrianwurzel verbessert die Schlafqualität, so das Ergebnis einer Metastudie von 2006. Nicht geeignet für Schwangere und Personen mit Leberschäden.
  2. Melatonin: Der körpereigene Stoff wird in unserer Zirbeldrüse aus Serotonin hergestellt, wenn es Nacht wird bzw. wenn es dunkel wird. Auch die Wirksamkeit von Melatonin wurde in einer Metastudie nachgewiesen.
  3. 5-HTP: Die Wirksamkeit von 5-HTP, welches auch antidepressiv wirken kann, ist sehr individuell. Die „Idee“, nach der 5-HTP als Vorstufe von Serotonin indirekt auch den Melatoninstoffwechsel begünstigen kann, geht wohl nicht immer auf. 5-HTP ist aber gerade bei Vorhandensein von depressiven Verstimmungen auf jeden Fall ein Versuch wert.
  4. GABA: GABA ist ein beruhigender Botenstoff in unserem Gehirn. Das Problem mit der Einnahme von GABA ist aber, dass GABA die Bluthirnschrank eigentlich gar nicht überwinden kann – oder zumindest nur in geringem Maße. Trotzdem scheint die Einnahme von GABA bei manchen Menschen einen beruhigenden und schlaffördernden Einfluss zu haben.
  5. CBD-Öl: wirkt angstlösend, beruhigend, antidepressiv und schlafverbessernd. Hat darüber hinaus viele weitere positive Wirkungen auf unsere Gesundheit.
  6. Magnesium: Magnesiummangel ist zusammen mit Vitamin-D-Mangel der am weitesten verbreitete Vitalstoffmangel. Alleine deswegen macht eine Supplementierung mit Magnesium schon Sinn.
  7. L-Theanin: kommt in grünem Tee vor, reduziert Stress und fördert gesunden Schlaf.
  8. Vitamin B6:
  9. Kamille
  10. Zitronenmelisse
  11. Kava Kava
  12. Passionsblume

Fazit

Falls Du mit Neurexan bereits gute Erfahrungen sammeln konntest, aber dennoch unter (Ein-) schlafproblemen leidest, kannst Du vor dem Schlafengehen die doppelte Einzeldosis einnehmen.

Hilft das nicht, solltest Du Dir auf jeden Fall die o.g. Maßnahmen zur Schlafhygiene anschauen. Zusätzlich kannst Du einige der genannten pflanzlichen Mittel ausprobieren.

Quellen


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