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Auch wenn Herzrasen bei Angststörungen häufiger vorkommt, manche Betroffene leiden auch unter einem langsamen Herzschlag. Wieso das so ist, erfährst du hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Angst äußert sich typischerweise (auch) in einem schnellen Herzschlag.
  • Angst wird manchmal, aber deutlich seltener, auch lose mit einer niedrigeren Herzfrequenz in Verbindung gebracht.
  • Einige der Ursachen für einen langsamen Puls bzw. eine niedrige Herzfrequenz sind biologischer Natur oder hängen mit dem Adrenalinabbau zusammen.
  • Eine niedrigere Herzfrequenz kann auch eine Fehldiagnose sein, die mit Angst in Verbindung gebracht wird.
  • Es gibt einige indirekte Möglichkeiten, die Angst vor einer verlangsamten Herzfrequenz zu verringern, obwohl die Therapie der Angststörung selbst der wichtigere Schritt ist.
  • Die übermäßige Angst vor Herzbeschwerden oder einem Herzinfarkt nennt man auch Herzneurose, Herzangst, Herzphobie oder Da-Costa-Syndrom. Typisch ist hier, dass die betroffenen Patienten ihren Puls und/oder Blutdruck zwanghaft kontrollieren, um so einen möglichen Schaden von ihrem Herzen abzuwenden oder eine Herzerkrankung rechtzeitig zu erkennen.

Über mich


Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 41 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Auf meinem Blog berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen meiner (mittlerweile überwundenen) Erkrankungen. Du findest hier aber auch gut recherchierte objektive Artikel zu den Themen Angst und Unruhe, Panik und Depression.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Kann Angst einen niedrigen Puls verursachen?

Fast jeder, der unter Angstzuständen leidet, hat schon einmal unter einem schnellen Herzschlag gelitten. Eine schnelle Herzfrequenz ist ein sehr häufiges Angstsymptom, das - wenn es stark ausgeprägt ist - viele Menschen dazu veranlasst, sich Sorgen um die Gesundheit ihres Herzens zu machen. Einer der ersten Schritte zur Behandlung von Ängsten besteht darin, nicht übermäßig auf eine mögliche Erhöhung des Herzschlags zu reagieren, denn der Stress einer Überreaktion kann ihn noch zusätzlich verstärken.

Was viele vielleicht nicht wissen, ist, dass sich der Herzschlag bei Angst auch verlangsamen kann. Das kommt zwar nicht so häufig vor, ist aber möglich. In manchen Fällen ist das Problem gar nicht der langsame Herzschlag, sondern dein eigener Verstand, der dir sagt, dass dein Herzschlag nicht normal ist, auch wenn das nicht unbedingt der Fall ist.

LesetippGeneralisierte Angststörung und hoher Puls

Ein persönlicher Tipp

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht. Es entspannt und beruhigt mich und hat mir sogar dabei geholfen, von meinen Antidepressiva loszukommen. Ich habe hierzu auch einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, den Du hier nachlesen kannst.

Die üblicherweise von Ärzten verschriebenen Medikamente gegen Angst sind meist Antidepressiva und/oder Benzodiazepine.Diese wirken jedoch nur in etwa der Hälfte der Fälle und haben zudem oft unerwünschte Nebenwirkungen.Ich möchte Dir darüber berichten, wie mir CBD – meiner Meinung nach das beste pflanzliche Mittel gegen Angst, sehr gut gegen meine Angststörung, Panikattacken und Depression geholfen hat. Weiterer Vorteil: CBD-Öl ist nicht nur pflanzlich, sondern natürlich und rezeptfrei.

Weiterlesen

Langsamer Herzschlag und Ängste: der Zusammenhang

Wenn du unter allgemeinen Angstsymptomen leidest und gleichzeitig einen scheinbar langsamen Herzschlag hast, ist es durchaus möglich, dass beides, Puls und Psyche, miteinander zusammenhängt.

Die Ursachen für einen langsamen Ruhepuls bei Angstzuständen sind nicht ganz klar. Hier sind jedoch einige mögliche Ursachen:

  • Müdigkeit: Angstzustände können zu erheblicher Müdigkeit führen. Das Leben mit Ängsten kann sehr schwierig sein und raubt Körper und Geist oft viel Energie. Aus diesem Grund kann die Ruheherzfrequenz bei Menschen mit Angstzuständen niedriger sein als bei anderen.
  • Inaktivität: Manchmal verbringt jemand mit Angstzuständen sehr viel Zeit mit Inaktivität. Das kann eine Folge von Müdigkeit sein oder, im Fall von sozialen Ängsten, ein verminderter Wunsch, das Haus zu verlassen und mit anderen zu interagieren. Längere Zeit inaktiv zu sein, kann jedoch zu einer niedrigeren Ruheherzfrequenz führen, da sich der Körper an eine so geringe Gesamtaktivität gewöhnt.
  • Medizinische Ursachen: Es gibt einige medizinische Bedingungen, die ebenfalls mit einer niedrigeren Herzfrequenz in Verbindung gebracht werden können. Sprich zum Beispiel mit deinem Arzt über eine Schilddrüsenunterfunktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion führt häufig zu Angstzuständen und Panikattacken und kann mit einer niedrigen Herzfrequenz in Verbindung stehen1.
  • Falsche Einschätzung: Oft ist das Hauptproblem nicht wirklich eine langsame Herzfrequenz. Das Problem ist, dass Menschen ihren Herzschlag fälschlicherweise als verlangsamt interpretieren. Wenn du zum Beispiel mehrmals am Tag deinen Puls überprüfst, ist es nicht ungewöhnlich, dass du dich verzählst oder ihn einfach falsch interpretierst. Die meisten Menschen, die aus Angst über einen langsamen Herzschlag klagen, haben gar keinen unregelmäßigen Herzschlag, sondern denken (aufgrund ihrer Angst) einfach, dass etwas nicht stimmt.

Hör auf, deinen Puls zu kontrollieren

Du solltest einen Arzt aufsuchen, wenn du dir wegen einer niedrigen Herzfrequenz Sorgen machst. Aber keine Panik! Sobald der Arzt medizinische Symptome ausgeschlossen hat, solltest du aufhören, deinen Puls zu messen (um eine mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkennen), es sei denn, der Arzt weist dich an, dies zu tun. Das ständige Überprüfen des Pulses ist ein Symptom der Angst und dient dazu, dein bestehendes Angstproblem zu schüren und zu verstärken.

Dieses Verhalten ist auch selbsterhaltend. Wenn du zum Beispiel mehrmals am Tag deinen Puls kontrollierst, wirst du dich nie mit einem normalen Ergebnis zufrieden geben. Stattdessen überprüfst du ihn so lange, bis du endlich die Anomalie hast, auf die du gewartet hast, was dich in dem Gedanken bestärkt, dass du deinen Puls immer wieder überprüfen musst.

Jedes Mal, wenn du deinen Puls überprüfst und siehst, dass er normal ist, gibt dir das einen kleinen Kick, der deine Angst vorübergehend lindert und dir das Gefühl gibt, dass alles in Ordnung ist. Dieses positive Gefühl verstärkt nicht nur das Pulsmessen, sondern auch die Angst, die dem Pulsmessen vorausgeht. Schon bald wirst du wieder ängstlich und misst deinen Puls erneut, so dass sich der Kreislauf wiederholt.

In jedem Fall ist die Botschaft, dass das wiederholte Messen des Pulses nicht hilfreich ist.

Lesetipp: Bradykardie - wenn der niedrige Pulse durch die Psyche bedingt ist

Andere Methoden zur Verringerung der Angst vor der Herzfrequenz

Es kann schwierig sein, deine Herzfrequenz direkt zu kontrollieren. Aber du kannst die Art und Weise kontrollieren, wie du darauf reagierst. Eine hilfreiche Bewältigungsstrategie ist, Sport zu treiben. Körperlich aktiv zu sein, senkt auf lange Sicht deinen allgemeinen Ruhepuls, aber in solchen Fällen wird dein Herz insgesamt viel leistungsfähiger. Bewegung ist auch ein guter Weg, um Angst zu bekämpfen. Wenn du Sport treibst, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass dein verlangsamter Puls mit der Angst zusammenhängt, und du kannst dir sicher sein, dass deine niedrige Ruheherzfrequenz ein Zeichen für deine körperliche Gesundheit ist und nicht ein mögliches Problem.

Natürlich ist es auch eine gute Idee, einen Arzt aufzusuchen. Die wahrscheinlichsten medizinischen Ursachen für eine niedrige Herzfrequenz auszuschließen, wird dich vielleicht nicht völlig beruhigen - vor allem, wenn du immer noch mit Ängsten zu kämpfen hast -, aber es kann dir die Gewissheit geben, dass deine niedrige Herzfrequenz nicht auf ein medizinisches Problem zurückzuführen ist.

Darüber hinaus solltest du aufhören, im Internet nach Wegen zu suchen, die deine niedrige Herzfrequenz erklären. Im Internet findest du zahllose Erklärungen für eine niedrige Herzfrequenz und du könntest dir einreden, dass du an einem ernsteren Problem leidest, selbst wenn du medizinisch gesund und wohlauf bist.

Schließlich solltest du lernen, deine Ängste zu kontrollieren. Je weniger Angst du hast, desto weniger wirst du dich auf dein Herz konzentrieren. Je weniger Zeit du damit verbringst, dir Sorgen um dein Herz zu machen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du aufgrund von Angst eine niedrige Herzfrequenz hast.

Mein Fazit

Normalerweise verlangsamt Angst die Herzfrequenz nicht, viel eher kommt es zu Herzrasen, erst recht bei einer Panikattacke. Aber die Angst kann dazu führen, dass Menschen zu oft ihren Puls überprüfen oder das Gefühl haben, dass ihr Herzschlag langsamer ist, obwohl er es nicht ist. Es gibt jedoch einige Zusammenhänge zwischen Angst und verlangsamtem Herzschlag, und unabhängig von der Ursache des Symptoms ist es wichtig, die Angst zu bekämpfen.

Natürlich ist es sinnvoll und beruhigend, deine "Beschwerden" einmal ärztlich abklären zu lassen. Aber wenn dein Arzt sagt, dass bei dir alles in Ordnung ist, dass kein Vorhofflimmern oder ähnlich Schlimmes vorliegt, und dass auch dein gefühltes Herzklopfen ganz normal ist, dann solltest du es darauf beruhen lassen und stattdessen den Ursachen deiner Ängste auf den Grund gehen, z.B. im Rahmen einer Psychotherapie.

CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan - ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

Quellen

  1. Bathla M, Singh M, Relan P. Prevalence of anxiety and depressive symptoms among patients with hypothyroidism. Indian Journal of Endocrinology and Metabolism. 2016;20(4):468-474. doi:10.4103/2230-8210.183476.
  2. Friedman, Bruce H., and Julian F. Thayer.  Autonomic balance revisited: panic anxiety and heart rate variability. Journal of Psychosomatic Research 44.1 (1998): 133-151.
  3. Fuller, B. F.  The effects of stress-anxiety and coping styles on heart rate variability. International Journal of Psychophysiology 12.1 (1992): 81-86.

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Angelika Happ
Angelika Happ
10/02/2024
Andreas antwortet sehr schnell auf meine Fragen zurück😊👍
Sabine Hunziker
Sabine Hunziker
03/02/2024
Ich habe mir das E-Book bestellt, da ich mit Ängsten in einer depressiven Krise konfrontiert war. Viele Informationen waren hilfreich. Vor allem auch der Abschnitt mit "Antidepressiva langsam und sicher reduzieren",da ich selber mit starken Reduktionssymptomen zu kämpfen hatte.
Veronika Draheim
Veronika Draheim
25/01/2024
Hallo, ich fand die Seite sehr gut geschrieben. Wollte eine Email schreiben, aber die angegebene Adresse wurde nicht gefunden. Bitte um die richtige E-Mail Adresse. Danke im voraus
Giuseppe Serra
Giuseppe Serra
24/01/2024
Zum Glück gibt es Menschen wie Andreas. Ich konnte mit ihm über meine Ängste schreiben (er meldet sich schnell zurück auch bei Fragen zu CBD :-) ). Andreas kann (zumindest bei mir) jemanden beruhigen in gewissen akuten Phasen, wenn alles so aussichtslos aussieht. Vielen Dank Andreas! Viele Erfolg euch allen :)
Heinz Horst
Heinz Horst
12/01/2024
ich bin ein alter Hase, was Depressionen und Angststörungen betrifft. Ich habe den Bericht von Andreas erst vor ein paar Tagen gelesen. Daher kann ich keine Erfolgsmeldung machen. Das werde ich später tun. Allerdings hat mit gefallen, wie spontan Andreas auf meine Fragen reagiert hat. Seine Tipps werde ich nun versuchen umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich dann auch mal sagen kann, der Weg, den Andreas gegangen ist, war auch mein Weg aus der Angst!!! Ein großes Lob und vielen herzlichen Dank
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
10/08/2023
Der Blog beeindruckt durch seine erstklassigen Inhalte und die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen. Jeder Beitrag zeigt eine bemerkenswerte Sorgfalt und Expertise. Es ist immer wieder eine Freude, die neuesten Artikel zu lesen und sich inspirieren zu lassen. Gut gemacht!
Fiona Utzi
Fiona Utzi
14/09/2022
Andreas und sein Blog ist ein Geschenk des Himmels.alles,was darin steht wirkt auf mich authentisch und sehr aufbauend.ich selber bin zwar von von Angstzuständen und dergleichen verschont ,habe jedoch durch eine eklatante Fehldiagnose nach einem Schlaganfall ,8monate Antidepressiva genommen,die meinen Körper mit seinen Nebenwirkungen ruiniert haben.Das Absetzen dieses Teufelszeugs gab mir den Rest.Durch Zufall bin ich auf Andreas Blog gestoßen und dabei auf das Cbdöl, Was die Initialzündung Für eine Wende in meinem Drama ist.ich bin auf dem Weg wieder in ein normales Leben, und bin dem "Zufalll" Unendlich dankbarund nicht zuletzt dem Autor dieses Blogs,der sehr ernsthaft und vertrauenswürdig den Dingen eine angemessene Bedeutung bemisst. Freut Euch also seinen Blog entdeckt zu haben !!!! Und glaubt daran: Alles ist möglich !!!! Angstzustände Angstzustände
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
27/06/2022
diese Seite hat mir sehr sehr viel geholfen!
Aerdna neseig
Aerdna neseig
30/05/2022
Die Seite macht auf mich einen gut recherchierten Eindruck. Ich lese immer mal wieder nach, wenn ich etwas zu bestimmten Medikamenten wissen will. Es hilft mir mehr als ein Besuch beim Arzt, da er auf der Blog aus der Betroffenenschiene drauf schaut. Was mir auch gut gefällt, ist die ganzheitliche Information. Es werden die gängigen Psychopharmaka vorgestellt, aber auch Erfahrungen mit Alternativmitteln bis hin zum Zusammenhang zwischen Vagusnerv und psychischen Erkrankungen Inzwischen bin ich auch in der Facebookgruppe und habe Andreas über Messenger eine Frage zu CBD Öl gestellt, diese wurde zügig beantwortet. Für Betroffene mit Angststörung, aber auch für deren Angehörige ist der Blog sehr hilfreich

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