Das Reizdarmsyndrom ist eine häufige Erkrankung, die Menschen jeden Alters betrifft. Neben den physischen Symptomen spielen auch psychische Faktoren eine wichtige Rolle bei dieser Störung des MagenDarm-Systems. Der Einfluss der Psyche auf das Reizdarmsyndrom ist ein viel diskutiertes Thema in der medizinischen Gemeinschaft.

Der Darm und die Psyche stehen in enger Verbindung zueinander. Stress, emotionale Belastungen und Angst können zu einer Verschlechterung der ReizdarmSymptome führen. Der Darm wird oft als „Bauchhirn“ bezeichnet, da er auf emotionale Zustände reagiert und sich in Form von Verdauungsproblemen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung äußert.

Diese Wechselwirkung zwischen dem Reizdarmsyndrom und der Psyche lässt sich durch die Darm-Hirn-Achse erklären. Diese komplexe Kommunikationsverbindung zwischen dem Darm und dem Gehirn beeinflusst sowohl die Darmfunktion als auch die psychische Gesundheit. Stresssituationen können die Darmbewegungen beeinträchtigen und zu Beschwerden führen.

Die psychosomatischen Aspekte des Reizdarmsyndroms sind von großer Bedeutung, da sie das Verständnis der Erkrankung verbessern und die Behandlungsansätze erweitern können. Es ist wichtig, eine ganzheitliche Behandlung anzustreben, die sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte des Reizdarmsyndroms berücksichtigt.

Kurz und knapp:

  • Psychische Faktoren spielen eine wichtige Rolle beim Reizdarmsyndrom.
  • Stress und Angst können die Darmfunktion beeinflussen und zu Reizdarm-Symptomen führen.
  • Die Darm-Hirn-Achse ist für die Kommunikation zwischen dem Darm und dem Gehirn verantwortlich.
  • Psychosomatische Aspekte des Reizdarmsyndroms sollten bei der Behandlung berücksichtigt werden.
  • Eine ganzheitliche Behandlung, die sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte anspricht, kann hilfreich sein.

Über mich


Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 41 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Auf meinem Blog berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen meiner (mittlerweile überwundenen) Erkrankungen. Du findest hier aber auch gut recherchierte objektive Artikel zu den Themen Angst und Unruhe, Panik und Depression.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

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Einleitung: Verständnis des Reizdarmsyndroms

In der Einleitung des Artikels „Reizdarmsyndrom: Die Rolle der Psyche“ möchte ich Ihnen ein grundlegendes Verständnis für diese Erkrankung vermitteln. Das Reizdarmsyndrom betrifft viele Menschen und hat einen erheblichen Einfluss auf ihre Lebensqualität. Es handelt sich um eine funktionelle Störung des Magen-Darm-Trakts, die sich durch verschiedene Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung äußert.

Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich des Magen-Darm-Trakts und betrifft weltweit Millionen von Menschen. Es kann in verschiedenen Altersgruppen auftreten und sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Die genauen Ursachen des Reizdarmsyndroms sind noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen können.

Um das Reizdarmsyndrom besser zu verstehen, ist es wichtig, die Symptome, die Diagnosekriterien und die möglichen Ursachen zu kennen. Es gibt keine spezifischen diagnostischen Tests für das Reizdarmsyndrom, daher wird die Diagnose in der Regel auf der Grundlage der Symptome und dem Ausschluss anderer möglicher Ursachen gestellt. Die Lebensqualität der Betroffenen kann durch die chronischen Beschwerden erheblich beeinträchtigt sein, weshalb eine frühzeitige Diagnose und angemessene Behandlung wichtig sind.

Um das Reizdarmsyndrom effektiv behandeln zu können, ist ein umfassendes Verständnis der Erkrankung und ihrer Auswirkungen auf den Körper und die Psyche erforderlich. Im nächsten Abschnitt werden wir genauer auf die Verbindung zwischen dem Reizdarmsyndrom und der Psyche eingehen und erläutern, wie psychische Faktoren das Reizdarmsyndrom beeinflussen können.

Reizdarmsyndrom Psyche: Die Verbindung zwischen Darm und Emotionen

In diesem Abschnitt widmen wir uns der engen Verbindung zwischen dem Reizdarmsyndrom und der Psyche. Wir betrachten genauer, wie Stress und Angst die Darmfunktion beeinflussen können und zu Reizdarmbeschwerden führen können. Außerdem führen wir das Konzept des Bauchhirns ein und erläutern die Bedeutung der Darm-Hirn-Achse für den Umgang mit dem Reizdarmsyndrom. Zudem werden wir psychosomatische Aspekte des Reizdarmsyndroms behandeln, um das Verständnis für die psychische Komponente der Erkrankung zu vertiefen.

Wie Stress und Angst die Darmfunktion beeinflussen

Stress und Angst können eine direkte Auswirkung auf die Darmfunktion haben. Unser Darm reagiert empfindlich auf emotionale und psychische Belastungen. Stresshormone wie Cortisol können die Bewegung des Darms verändern und zu Problemen wie Durchfall oder Verstopfung führen. Langfristig kann chronischer Stress auch die Darmbarriere schädigen und eine erhöhte Durchlässigkeit verursachen, was Entzündungen und weitere Symptome des Reizdarmsyndroms begünstigen kann.

Das Bauchhirn: Verständnis der Darm-Hirn-Achse

Das Bauchhirn, auch Enterisches Nervensystem genannt, ist ein autonomes Nervensystem, das im Magen-Darm-Trakt lokalisiert ist. Es agiert eigenständig und kann unabhängig vom zentralen Nervensystem handeln. Das Bauchhirn spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Darmfunktion und der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn. Über die Darm-Hirn-Achse werden Reize und Informationen zwischen dem Verdauungssystem und dem zentralen Nervensystem ausgetauscht. Irritationen in dieser Kommunikation können zu Störungen und Symptomen des Reizdarmsyndroms führen.

Psychosomatische Aspekte des Reizdarmsyndroms

Das Reizdarmsyndrom ist eine komplexe Erkrankung mit psychosomatischen, also emotionalen und körperlichen Komponenten. Psychische Faktoren wie Stress, Angst, Depression und traumatische Erfahrungen können die Entstehung und den Verlauf des Reizdarmsyndroms beeinflussen. Die Interaktion zwischen Geist und Körper spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptome. Eine ganzheitliche Behandlung, die sowohl den Körper als auch die Psyche berücksichtigt, kann Betroffenen helfen, ihre Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Typische Symptome des Reizdarms und ihre psychischen Einflüsse

Das Reizdarmsyndrom ist eine komplexe Erkrankung, die sich durch verschiedene typische Symptome äußert. Diese können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein und eng miteinander verbunden sein. Hier sind die häufigsten Symptome des Reizdarmsyndroms und ihre potenziellen psychischen Einflüsse:

Körperliche Symptome:

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung

Die körperlichen Symptome des Reizdarmsyndroms können erhebliche Beschwerden verursachen und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen. Sie können jedoch auch psychische Auswirkungen haben und das psychische Wohlbefinden negativ beeinflussen. Bauchschmerzen und Blähungen können Unwohlsein und Angstgefühle auslösen, während Durchfall und Verstopfung Stress und Frustration verursachen können.

Psychische Einflüsse:

  • Angst
  • Stress
  • Depression
  • Psychische Belastung

Die psychischen Einflüsse auf das Reizdarmsyndrom sind vielfältig. Stress und Angst können die Darmfunktion beeinträchtigen und zu einer Verschlimmerung der Symptome führen. Dies wiederum kann zu einer erhöhten psychischen Belastung und einer Beeinträchtigung des allgemeinen Wohlbefindens führen. Eine depressive Verstimmung kann auch die Symptomatik des Reizdarmsyndroms verstärken und den Umgang mit der Erkrankung erschweren.

Die enge Verbindung zwischen den körperlichen und psychischen Aspekten des Reizdarmsyndroms macht deutlich, dass eine ganzheitliche Behandlung notwendig ist. Die Linderung der körperlichen Symptome allein reicht oft nicht aus, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Daher ist es wichtig, psychische Einflüsse zu berücksichtigen und geeignete Maßnahmen zur Stressbewältigung und psychischen Unterstützung zu ergreifen.

Stress als Auslöser und Verstärker von Reizdarmbeschwerden

Stress ist ein wichtiger Auslöser und Verstärker von Reizdarmbeschwerden. Stresssituationen können sich negativ auf den Verdauungstrakt auswirken und Reizdarmsymptome verschlimmern. Der Einfluss von Stress auf den Reizdarm kann dazu führen, dass Betroffene vermehrt Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung verspüren.

Stresssituationen und deren Auswirkungen auf den Verdauungstrakt

Stresssituationen, sei es beruflicher oder privater Natur, können zu einer erhöhten Anspannung des Körpers führen. Das hat zur Folge, dass sich der Verdauungstrakt verkrampft und die Darmbewegungen gestört werden. Dadurch können Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auftreten.

Stress kann auch die Empfindlichkeit des Verdauungstrakts erhöhen, was dazu führt, dass bereits geringe Reize zu starken Beschwerden führen können. Das Reizdarmsyndrom kann somit durch stressige Situationen weiter verstärkt werden.

Bewältigungsstrategien und Stressmanagement für Betroffene

Um den Umgang mit stressbedingten Reizdarmbeschwerden zu erleichtern, können verschiedene Bewältigungsstrategien und Stressmanagement-Techniken hilfreich sein. Dazu gehören:

  • Achtsamkeits- und Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen und Progressive Muskelentspannung
  • Regelmäßige körperliche Aktivität, um Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern
  • Ein guter Schlaf und ausreichende Ruhephasen, um den Körper zu regenerieren und Stress abzubauen
  • Soziale Unterstützung und der Austausch mit anderen Betroffenen, um Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen

Lesetipp: Was tun bei Reizdarm?

Die Bedeutung von Ruhephasen und Entspannungstechniken

Ruhephasen und Entspannungstechniken sind wichtig, um Stress abzubauen und den Körper zur Ruhe kommen zu lassen. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Pausen während des Tages, in denen man bewusst abschaltet und sich entspannt. Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga können ebenfalls dabei helfen, Stress abzubauen und den Verdauungstrakt zu beruhigen.

Stress und Reizdarmbeschwerden
StressauslöserVerstärkung von Reizdarmbeschwerden
ArbeitsstressErhöhte Anspannung des Verdauungstrakts und gestörte Darmbewegungen
BeziehungskonflikteErhöhte Empfindlichkeit des Verdauungstrakts und verstärkte Beschwerden
Finanzielle SorgenVerkrampfung des Verdauungstrakts und erhöhte Bauchschmerzen

Die Wichtigkeit der Ernährung bei Reizdarmsyndrom

In der Behandlung des Reizdarmsyndroms spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Verschiedene Ernährungsansätze können dazu beitragen, Reizdarmbeschwerden zu lindern. Ein Beispiel hierfür ist die Low-FODMAP-Diät, bei der bestimmte Nahrungsbestandteile reduziert werden, die häufig zu Verdauungsproblemen führen. Diese Diät hat sich als wirksam bei der Verringerung von Symptomen wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall erwiesen.

Neben spezifischen Diäten sind allgemeine Empfehlungen für eine gesunde Darmernährung von Bedeutung. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen, probiotischen Lebensmitteln und ausreichender Flüssigkeitszufuhr kann die allgemeine Darmgesundheit fördern.

Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Mensch individuell auf bestimmte Lebensmittel reagiert. Daher ist es ratsam, eine Ernährungstagebuch zu führen und festzuhalten, welche Lebensmittel Symptome auslösen oder verschlimmern. Dies ermöglicht eine gezielte Anpassung der Ernährung, um individuelle Trigger zu vermeiden und eine bessere Kontrolle über die Reizdarmbeschwerden zu erhalten.

Behandlungsmöglichkeiten: Von Medikation bis Psychotherapie

In diesem Abschnitt werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für das Reizdarmsyndrom vorgestellt. Die Behandlung des Reizdarmsyndroms zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Dabei werden unterschiedliche Ansätze verfolgt, die von Medikation bis hin zur Psychotherapie reichen.

Einsatz von Medikamenten bei Reizdarm und deren Einfluss auf die Psyche

Eine der möglichen Behandlungsoptionen für Reizdarm ist der Einsatz von Medikamenten. Dabei werden verschiedene Arten von Medikation eingesetzt, um die Symptome des Reizdarmsyndroms zu kontrollieren. Einige dieser Medikamente können auch einen Einfluss auf die Psyche haben. Es ist wichtig, dass die medikamentöse Behandlung unter ärztlicher Aufsicht erfolgt, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren und eine individuell angepasste Therapie zu gewährleisten.

Psychotherapie bei Reizdarm: Methoden und Erfolge

Psychotherapie kann eine effektive Behandlungsmethode für Menschen mit Reizdarmsyndrom sein. Verschiedene psychotherapeutische Ansätze werden eingesetzt, um die psychischen Aspekte des Reizdarmsyndroms zu behandeln und den Umgang mit den Symptomen zu erleichtern. Dazu gehören beispielsweise kognitive Verhaltenstherapie und Entspannungstechniken. Studien haben gezeigt, dass Psychotherapie langfristige Erfolge bei der Reduzierung von Reizdarmbeschwerden erzielen kann.

Alternativmedizinische Ansätze und deren wissenschaftliche Bewertung

Neben konventionellen Behandlungsmethoden gibt es auch alternative Ansätze zur Behandlung des Reizdarmsyndroms. Diese umfassen beispielsweise Akupunktur, Hypnotherapie und pflanzliche Präparate. Obwohl viele Menschen positive Erfahrungen mit alternativen Behandlungsformen gemacht haben, ist die wissenschaftliche Bewertung ihrer Wirksamkeit begrenzt. Es ist wichtig, alternative Ansätze kritisch zu betrachten und sie in Absprache mit einem medizinischen Fachmann oder einer Fachfrau zu nutzen.

BehandlungsmöglichkeitenEinfluss auf die PsycheMethoden und ErfolgeWissenschaftliche Bewertung
MedikationKann Einfluss auf die Psyche habenLinderung der SymptomeMedizinische Begleitung empfohlen
PsychotherapieBehandlung der psychischen AspekteLangfristige Erfolge bei SymptomreduktionGute wissenschaftliche Evidenz
Alternativmedizinische AnsätzeVariiert je nach MethodeIndividuelle ErfahrungenBegrenzte wissenschaftliche Evidenz

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Behandlungsmöglichkeiten individuell angepasst werden sollte und in Absprache mit einer medizinischen Fachperson getroffen werden sollte. Die Kombination verschiedener Ansätze kann in vielen Fällen am effektivsten sein, um die Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Behandlungsmöglichkeiten

Lebensqualität steigern: Tipps für den Alltag mit Reizdarm

Um die Lebensqualität mit Reizdarm zu verbessern, gibt es einige nützliche Tipps, die im Alltag angewendet werden können. Durch die Anpassung des Tagesablaufs, regelmäßige Entspannungsübungen und die Auswahl passender Sportarten und Aktivitäten können Symptome reduziert werden. Zusätzlich spielt die soziale Unterstützung eine wichtige Rolle für das psychische Wohlbefinden der Betroffenen.

Daily Routines: Anpassung des Tagesablaufs

Die Anpassung des Tagesablaufs kann helfen, die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Wichtige Aspekte bei der Anpassung des Tagesablaufs sind:

  • Regelmäßige Mahlzeiten: Strukturierte und regelmäßige Mahlzeiten können helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten und Symptome zu reduzieren.
  • Ausreichend Zeit für Entspannung: Stress kann Reizdarmsymptome verschlimmern. Es ist daher wichtig, täglich Zeit für Entspannungsübungen oder Aktivitäten zur Stressreduktion einzuplanen.
  • Gesunder Schlaf: Ausreichend Schlaf ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und kann sich positiv auf den Reizdarm auswirken.

Entspannungsübungen und ihre positive Wirkung auf Reizdarm-Patienten

Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder Atemtechniken können eine positive Wirkung auf Reizdarm-Patienten haben. Sie können helfen, Stress abzubauen und den Verdauungstrakt zu beruhigen. Es ist empfehlenswert, regelmäßig Entspannungsübungen in den Alltag zu integrieren und so von ihren positiven Effekten zu profitieren.

Hilfreiche Sportarten und Aktivitäten zur Reduktion von Symptomen

Bestimmte Sportarten und Aktivitäten können dazu beitragen, Reizdarmsymptome zu reduzieren. Dabei ist es wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse und Beschwerden einzugehen. Sportarten und Aktivitäten, die für Reizdarm-Patienten hilfreich sein können, sind:

  • Sanftes Ausdauertraining wie Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen
  • Entspannende Bewegungsformen wie Yoga oder Tai Chi
  • Aktivitäten im Freien, um Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern

Soziale Unterstützung und der Einfluss auf das psychische Wohlbefinden

Die soziale Unterstützung kann einen großen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden von Reizdarm-Patienten haben. Der Austausch mit anderen Betroffenen, das Teilen von Erfahrungen und das Verständnis aus dem sozialen Umfeld können dabei helfen, mit den Herausforderungen des Reizdarmsyndroms besser umzugehen. Es ist ratsam, nach einer geeigneten Selbsthilfegruppe zu suchen oder sich online mit Gleichgesinnten auszutauschen.

LesetippKann man Reizdarm mit natürlichen Mitteln behandeln?

Fazit

Das Reizdarmsyndrom ist eine komplexe Erkrankung, bei der die Psyche eine bedeutende Rolle spielt. Durch die enge Verbindung zwischen Darm und Emotionen können psychische Faktoren das Reizdarmsyndrom beeinflussen und die Symptome verstärken. Es ist daher wichtig, den psychischen Aspekten des Reizdarmsyndroms Beachtung zu schenken und eine ganzheitliche Behandlung anzustreben.

Stressmanagement spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung des Reizdarmsyndroms. Durch den Einsatz von Entspannungstechniken, regelmäßige Ruhephasen und Stressreduktion lassen sich die Symptome lindern. Eine gesunde Ernährung, die individuell auf den Reizdarm abgestimmt ist, kann ebenfalls eine positive Wirkung haben. Ein aktiver Lebensstil, der regelmäßige Bewegung und ausreichend körperliche Aktivität einschließt, kann die Symptome ebenfalls mildern.

Im Umgang mit dem Reizdarmsyndrom ist es außerdem wichtig, soziale Unterstützung zu suchen. Der Austausch mit anderen Betroffenen und die Suche nach professioneller Hilfe, wie beispielsweise Psychotherapie, können das psychische Wohlbefinden verbessern. Insgesamt gilt es, die Bedürfnisse des Körpers und der Psyche gleichermaßen zu beachten, um eine bestmögliche Behandlung des Reizdarmsyndroms zu erreichen.

FAQ

Wie beeinflusst die Psyche das Reizdarmsyndrom?

Die Psyche kann einen erheblichen Einfluss auf das Reizdarmsyndrom haben. Stress, Angst und andere emotionale Faktoren können die Symptome des Reizdarms verstärken. Zudem spielt die Darm-Hirn-Achse eine wichtige Rolle bei der Kommunikation zwischen dem Darm und dem Gehirn. Psychische Aspekte sollten daher bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms berücksichtigt werden.

Was sind typische Symptome des Reizdarmsyndroms?

Typische Symptome des Reizdarmsyndroms sind Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. Diese können sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen.

Wie kann man Stress als Auslöser und Verstärker von Reizdarmbeschwerden bewältigen?

Es gibt verschiedene Bewältigungsstrategien und Stressmanagement-Techniken, um mit stressbedingten Reizdarmbeschwerden umzugehen. Dazu gehören Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation, der Aufbau eines unterstützenden sozialen Netzwerks und die Schaffung von Ruhephasen im Alltag.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms?

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms. Einige Menschen mit Reizdarm haben positive Erfahrungen mit der Low-FODMAP-Diät gemacht, die bestimmte Nahrungsbestandteile reduziert, die Verdauungsprobleme verursachen können. Es ist auch wichtig, eine gesunde Darmernährung zu fördern, um die allgemeine Darmgesundheit zu unterstützen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen bei Reizdarm zur Verfügung?

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für das Reizdarmsyndrom, einschließlich Medikation, Psychotherapie und alternativmedizinischen Ansätzen. Medikamente können zur Linderung von Reizdarmbeschwerden eingesetzt werden, während Psychotherapie bei der Bewältigung von stressbedingten Symptomen helfen kann. Alternativmedizinische Ansätze werden auch diskutiert, jedoch ist ihre wissenschaftliche Bewertung begrenzt.

Welche Tipps gibt es, um die Lebensqualität mit Reizdarm im Alltag zu verbessern?

Es gibt verschiedene Tipps, um die Lebensqualität mit Reizdarm zu verbessern. Dazu gehören die Anpassung des Tagesablaufs, einschließlich regelmäßiger Mahlzeiten und ausreichend Zeit für Entspannung. Entspannungsübungen wie Yoga oder Atemtechniken können ebenfalls hilfreich sein. Darüber hinaus können bestimmte Sportarten und Aktivitäten zur Reduzierung von Symptomen beitragen. Eine unterstützende soziale Unterstützung kann auch das psychische Wohlbefinden verbessern.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zur Rolle der Psyche beim Reizdarmsyndrom?

Die Psyche spielt eine wichtige Rolle beim Reizdarmsyndrom. Stress, Angst und andere emotionale Faktoren können die Symptome des Reizdarms verstärken. Die Darm-Hirn-Achse spielt eine wichtige Rolle bei der Kommunikation zwischen dem Darm und dem Gehirn. Ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt, ist daher wichtig bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms.

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ich bin ein alter Hase, was Depressionen und Angststörungen betrifft. Ich habe den Bericht von Andreas erst vor ein paar Tagen gelesen. Daher kann ich keine Erfolgsmeldung machen. Das werde ich später tun. Allerdings hat mit gefallen, wie spontan Andreas auf meine Fragen reagiert hat. Seine Tipps werde ich nun versuchen umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich dann auch mal sagen kann, der Weg, den Andreas gegangen ist, war auch mein Weg aus der Angst!!! Ein großes Lob und vielen herzlichen Dank
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
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Andreas und sein Blog ist ein Geschenk des Himmels.alles,was darin steht wirkt auf mich authentisch und sehr aufbauend.ich selber bin zwar von von Angstzuständen und dergleichen verschont ,habe jedoch durch eine eklatante Fehldiagnose nach einem Schlaganfall ,8monate Antidepressiva genommen,die meinen Körper mit seinen Nebenwirkungen ruiniert haben.Das Absetzen dieses Teufelszeugs gab mir den Rest.Durch Zufall bin ich auf Andreas Blog gestoßen und dabei auf das Cbdöl, Was die Initialzündung Für eine Wende in meinem Drama ist.ich bin auf dem Weg wieder in ein normales Leben, und bin dem "Zufalll" Unendlich dankbarund nicht zuletzt dem Autor dieses Blogs,der sehr ernsthaft und vertrauenswürdig den Dingen eine angemessene Bedeutung bemisst. Freut Euch also seinen Blog entdeckt zu haben !!!! Und glaubt daran: Alles ist möglich !!!! Angstzustände Angstzustände
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
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Aerdna neseig
Aerdna neseig
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