Geschrieben von Andreas Humbert

Zuletzt aktualisiert: 17.02.2024

Entwurf

Stress gehört zum Leben und die Symptome sind teils individuell. Doch manche Symptome sind auch speziell bei Männern zu beobachten.

Stress wirkt sich auf jeden Menschen auf einzigartige Weise aus. Es gibt jedoch Belege dafür, dass Männer und Frauen im Allgemeinen unterschiedlich auf Stress reagieren, sowohl psychologisch als auch biologisch. Im Vergleich zu Frauen haben Männer eine stärkere Stressreaktion und können mit einem höheren Maß an Aggression und ungesundem Bewältigungsverhalten reagieren, was sich wiederum auf ihre körperliche Gesundheit auswirken kann (1).

Auch wenn ein gewisses Maß an Stress motivierend sein kann, kann chronischer Stress zu einer Reihe von psychischen und körperlichen Problemen führen, die sich auf die gesamte Lebensqualität auswirken (2). Da Männer und Frauen unterschiedlich auf Stress reagieren und ihn verarbeiten können, ist es wichtig, die Symptome bei Männern zu erkennen, damit sie Stress effektiv bewältigen können.

In diesem Artikel erfährst du,

  • wie sich Stresssymptome beim Mann äußern,
  • sowohl körperlich als auch mental,
  • welche Unterschiede es zwischen den Geschlechter(n) - also zwischen Mann und Frau - gibt
  • und was du zur Stressbewältigung tun könntest.

Über mich


Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 41 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Auf meinem Blog berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen meiner (mittlerweile überwundenen) Erkrankungen. Du findest hier aber auch gut recherchierte objektive Artikel zu den Themen Angst und Unruhe, Panik und Depression.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Körperliche Stresssymptome bei Männern

Im Allgemeinen kann Stress sowohl körperlich als auch psychisch empfunden werden, wobei beide Ausdrucksformen von Stress miteinander in Beziehung stehen.

Untersuchungen haben zum Beispiel gezeigt, dass chronischer Stress zu einer verminderten Immunfunktion und einem erhöhten Infektionsrisiko führen kann (3). Eine Studie ergab, dass Stress nicht nur die Wundheilung verlangsamt, sondern auch zu ungesunden Verhaltensweisen wie starkem Alkoholkonsum und schlechter Selbstfürsorge führt (4).

Körperliche Symptome von Stress können sein (5):

  • Schmerzen in der Brust
  • Herzklopfen
  • Hoher Blutdruck
  • Kurzatmigkeit
  • Müdigkeit
  • Muskelschmerzen, wie z. B. Rücken- und Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Zusammengebissene Kiefer und Zähneknirschen
  • Enge, Trockenheit oder das Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben
  • Verdauungsstörungen
  • Verstopfung oder Durchfall
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Magenkrämpfe
  • Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Hautprobleme

Ignoriere körperliche Probleme nicht, auch wenn du glaubst, dass sie nur stressbedingt sind. Es ist immer am besten, wenn du deinen Arzt aufsuchst, um sicherzustellen, dass du nicht an einer zugrunde liegenden Krankheit und/oder psychischen Störung leidest.

Die psychogene erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen sind eine Situation, die sich kein Mann wünscht. Eine sogenannte psychogene erektile Dysfunktion (auch psychogene Impotenz genannt) bezieht sich auf eine Form der erektilen Dysfunktion, die durch psychische Faktoren verursacht wird. Im Gegensatz zu organischen Ursachen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Hormonstörungen ist die psychogene erektile Dysfunktion auf eine Kombination aus psychischen und physischen Faktoren zurückzuführen.

Psychische Gründe, die zu einer psychogenen erektilen Dysfunktion führen können, sind beispielsweise Angstzustände, Depressionen, Stress, geringes Selbstwertgefühl, Beziehungsprobleme oder sexuelle Traumata. Diese Faktoren können dazu führen, dass der Betroffene nicht in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, obwohl keine organischen Probleme vorliegen.

Eine psychogene erektile Dysfunktion kann oft durch eine Kombination aus medizinischer und psychologischer Behandlung behandelt werden, wobei der Schwerpunkt auf der Behandlung der zugrunde liegenden psychischen Faktoren liegt. Eine Therapieform, die in diesem Zusammenhang häufig eingesetzt wird, ist die kognitive Verhaltenstherapie.

Bis die zugrundeliegenden psychischen Probleme gelöst oder gelindert sind, kann man aber auch in einer Online-Apotheke Potenzmittel wie z.B. Levitra, Viagra oder Cialis kaufen, um sich im Bett sicherer zu fühlen.

Psychologische Stresssymptome bei Männern

Wenn du psychologische Stresssymptome frühzeitig erkennst, kannst du verhindern, dass dein Stress zu einer chronischen Belastung wird. Psychologische Stresssymptome können sich folgendermaßen äußern (6):

  • Traurigkeit
  • Depression
  • Weinen
  • Rückzug oder Isolation
  • Schlaflosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Erhöhter oder verminderter Sexualtrieb
  • Ängste
  • Gefühl der Unruhe oder Angst
  • Reizbarkeit, Wut oder verminderte Wutkontrolle
  • Veränderungen beim Essen
  • Gefühle der Unsicherheit
  • Geringere Produktivität
  • Veränderungen in engen Beziehungen
  • Vermehrtes Rauchen
  • Vermehrter Konsum von Alkohol und Drogen

Stress bei Männern im Vergleich zu Frauen

Stress äußert sich bei Männern und Frauen aus verschiedenen Gründen unterschiedlich. Dazu gehören Unterschiede bei biologischen Faktoren, Immunität, Geschlechtshormonen und Kampf-oder-Flucht-Reaktionen. Aufgrund dieser Unterschiede zeigt die Forschung, dass im Allgemeinen:

  • Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (Stressreaktionssystem) und das sympathische Nervensystem reagieren bei Männern stärker als bei Frauen, wenn sie demselben Stressfaktor ausgesetzt sind. Dadurch haben Männer ein höheres Risiko für eine Zunahme von Aggressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine verminderte Immunfunktion (7).
  • Stress neigt dazu, bei Männern und Frauen unterschiedliche Bereiche des Gehirns zu aktivieren. Wenn sie denselben Stressfaktoren ausgesetzt sind, erleben Männer eine stärkere Stressreaktion als Frauen und haben eine höhere Menge an Cortisol in ihrem Speichel (8).
  • Aufgrund der unterschiedlichen Reaktionen des Gehirns reagieren Männer unter Stress eher mit einer Kampf-oder-Flucht-Reaktion als Frauen, die eher ein Muster von "tend-and-befriend" zeigen. Dadurch sind Männer in bestimmten Situationen anfälliger für ein hohes Maß an Stress als Frauen (9).
  • Chronische Schmerzen können sich bei Männern anders auswirken, weil es einen Zusammenhang zwischen Testosteron, Stress und Schmerzen gibt. Testosteron mildert das Schmerzempfinden. Stress kann jedoch den Testosteronspiegel senken und den Cortisolspiegel erhöhen und damit das Schmerzempfinden verstärken (10).

Vergiss nicht, dass die individuelle Kultur, der religiöse Glaubenssatz, die Erziehung, frühe traumatische Erfahrungen in der Kindheit (falls zutreffend) und genetische Faktoren eine Rolle dabei spielen können, wie Stress bei Männern und Frauen verarbeitet wird.

Bei Männern treten psychische Störungen seltener auf als bei Frauen. Allerdings suchen sie auch seltener Unterstützung bei ihrem Arzt oder einer psychosozialen Einrichtung. Männer sterben auch häufiger durch Selbstmord als Frauen (11).

Tipps zur Stressbewältigung

Wenn es darum geht, Stress zu bewältigen, ist der erste Schritt, ihn zu erkennen. Wenn die Auswirkungen von Stress dein Leben beeinträchtigen, solltest du deinen Arzt aufsuchen. Er kann dich beraten, medizinische Probleme ansprechen und dich an andere Fachleute, wie z. B. eine Beratungsstelle, verweisen. Stressmanagement ist wichtig für dein Wohlbefinden und sollte Priorität haben

Ein persönlicher Tipp

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht. Es entspannt und beruhigt mich und hat mir sogar dabei geholfen, von meinen Antidepressiva loszukommen. Ich habe hierzu auch einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, den Du hier nachlesen kannst.

Die üblicherweise von Ärzten verschriebenen Medikamente gegen Angst sind meist Antidepressiva und/oder Benzodiazepine.Diese wirken jedoch nur in etwa der Hälfte der Fälle und haben zudem oft unerwünschte Nebenwirkungen.Ich möchte Dir darüber berichten, wie mir CBD – meiner Meinung nach das beste pflanzliche Mittel gegen Angst, sehr gut gegen meine Angststörung, Panikattacken und Depression geholfen hat. Weiterer Vorteil: CBD-Öl ist nicht nur pflanzlich, sondern natürlich und rezeptfrei.

Weiterlesen

CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan - ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

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Angelika Happ
Angelika Happ
10/02/2024
Andreas antwortet sehr schnell auf meine Fragen zurück😊👍
Sabine Hunziker
Sabine Hunziker
03/02/2024
Ich habe mir das E-Book bestellt, da ich mit Ängsten in einer depressiven Krise konfrontiert war. Viele Informationen waren hilfreich. Vor allem auch der Abschnitt mit "Antidepressiva langsam und sicher reduzieren",da ich selber mit starken Reduktionssymptomen zu kämpfen hatte.
Veronika Draheim
Veronika Draheim
25/01/2024
Hallo, ich fand die Seite sehr gut geschrieben. Wollte eine Email schreiben, aber die angegebene Adresse wurde nicht gefunden. Bitte um die richtige E-Mail Adresse. Danke im voraus
Giuseppe Serra
Giuseppe Serra
24/01/2024
Zum Glück gibt es Menschen wie Andreas. Ich konnte mit ihm über meine Ängste schreiben (er meldet sich schnell zurück auch bei Fragen zu CBD :-) ). Andreas kann (zumindest bei mir) jemanden beruhigen in gewissen akuten Phasen, wenn alles so aussichtslos aussieht. Vielen Dank Andreas! Viele Erfolg euch allen :)
Heinz Horst
Heinz Horst
12/01/2024
ich bin ein alter Hase, was Depressionen und Angststörungen betrifft. Ich habe den Bericht von Andreas erst vor ein paar Tagen gelesen. Daher kann ich keine Erfolgsmeldung machen. Das werde ich später tun. Allerdings hat mit gefallen, wie spontan Andreas auf meine Fragen reagiert hat. Seine Tipps werde ich nun versuchen umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich dann auch mal sagen kann, der Weg, den Andreas gegangen ist, war auch mein Weg aus der Angst!!! Ein großes Lob und vielen herzlichen Dank
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
10/08/2023
Der Blog beeindruckt durch seine erstklassigen Inhalte und die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen. Jeder Beitrag zeigt eine bemerkenswerte Sorgfalt und Expertise. Es ist immer wieder eine Freude, die neuesten Artikel zu lesen und sich inspirieren zu lassen. Gut gemacht!
Fiona Utzi
Fiona Utzi
14/09/2022
Andreas und sein Blog ist ein Geschenk des Himmels.alles,was darin steht wirkt auf mich authentisch und sehr aufbauend.ich selber bin zwar von von Angstzuständen und dergleichen verschont ,habe jedoch durch eine eklatante Fehldiagnose nach einem Schlaganfall ,8monate Antidepressiva genommen,die meinen Körper mit seinen Nebenwirkungen ruiniert haben.Das Absetzen dieses Teufelszeugs gab mir den Rest.Durch Zufall bin ich auf Andreas Blog gestoßen und dabei auf das Cbdöl, Was die Initialzündung Für eine Wende in meinem Drama ist.ich bin auf dem Weg wieder in ein normales Leben, und bin dem "Zufalll" Unendlich dankbarund nicht zuletzt dem Autor dieses Blogs,der sehr ernsthaft und vertrauenswürdig den Dingen eine angemessene Bedeutung bemisst. Freut Euch also seinen Blog entdeckt zu haben !!!! Und glaubt daran: Alles ist möglich !!!! Angstzustände Angstzustände
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
27/06/2022
diese Seite hat mir sehr sehr viel geholfen!
Aerdna neseig
Aerdna neseig
30/05/2022
Die Seite macht auf mich einen gut recherchierten Eindruck. Ich lese immer mal wieder nach, wenn ich etwas zu bestimmten Medikamenten wissen will. Es hilft mir mehr als ein Besuch beim Arzt, da er auf der Blog aus der Betroffenenschiene drauf schaut. Was mir auch gut gefällt, ist die ganzheitliche Information. Es werden die gängigen Psychopharmaka vorgestellt, aber auch Erfahrungen mit Alternativmitteln bis hin zum Zusammenhang zwischen Vagusnerv und psychischen Erkrankungen Inzwischen bin ich auch in der Facebookgruppe und habe Andreas über Messenger eine Frage zu CBD Öl gestellt, diese wurde zügig beantwortet. Für Betroffene mit Angststörung, aber auch für deren Angehörige ist der Blog sehr hilfreich

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  • Wie du Ängste und Traumata einfach wegklopfen kannst
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  • Welche einfache Atemtechnik deinen Sympathikus beruhigt 
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