tDCS

Was ist tDCS-Therapie, wie funktioniert es und wie wirksam ist es bei Depressionen und Ängsten? Hier erfährst du es.

tDCS heißt eine Behandlung, die allen Patienten mit Major Depression und leichteren Formen von Depressionen Hoffnung gibt. Diese Buchstaben stehen für transcranial Direct Current Stimulation, auf Deutsch transkranielle Gleichstromstimulation. Diese medikamentenfreie Therapie kannst Du jetzt auch preiswert zu Hause durchführen. Hier erfährst Du alles, was du über diese Behandlung mit Strom wissen musst.

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Über mich

Hallo,

mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Gleichstromstimulation, innovatives Tool für Major Depression

Strom wird seit langer Zeit für die Behandlung von Schmerzen und zahlreichen anderen Erkrankungen verwendet. Schließlich beruht die Reizweiterleitung im menschlichen Nervensystem auf bioelektrischen Reizen. Giovanni Aldini nutzte eine frühe Form von tDCS bereits im Jahr 1801, um Depression zu behandeln (1).

Seit der Jahrtausendwende hat diese Technik rasante Fortschritte gemacht. Dabei hat sich die Methode kaum verändert. Mittels Elektroden auf der Kopfhaut wird Gleichstrom durch den Schädelknochen zu den Nervenzellen geleitet. Die Wissenschaft bezweifelt heute nicht, dass sich durch Direct Current Stimulation (tDCS) tatsächlich Effekte auf den Kortex und andere Gehirnbereiche erzielen lassen (2).

Wie funktioniert transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) genau?

Bei Depressionen ist häufig der dorsolaterale präfrontale Kortex (DLPFC) beeinträchtigt, eine Region im Frontallappen vom Gehirn (3). Bei tDCS werden an zwei Stellen der Kopfhaut Elektroden befestigt, genauer eine positiv geladene Anode und eine negativ geladene Kathode.

Aufgrund der Polarität zwischen den Elektroden fließt Gleichstrom durch den Kopf, dessen Effekt von der Stromdichte, der Ladung und der Stimulationsdauer abhängt. Unter der Anode wird durch die Wirkung des Stroms die Erregbarkeit der Nervenzellkörper erhöht, während die Erregbarkeit unter der Kathode gehemmt wird. Mit dieser Methode ist es möglich, die Aktivität des DLPFC zu modulieren. Die Dauer und die Intensität entscheiden darüber, welche Wirkung der Patient bei tDCS verspürt und wie stark Symptome der Erkrankung gelindert werden.

Anwendung: Wie oft musst Du Dich mit tDCS behandeln lassen?

Studien haben gezeigt, dass die Wirksamkeit von tDCS von der Wiederholung der Anwendung abhängt, wobei die Behandlung mit tCDS fünf Mal pro Woche als ideal angesehen wird (4-5). Von Bedeutung für die Wirkung beim Patienten ist in erster Linie die Intensität des Stroms, der bei der Behandlung aufgrund der Polarität zwischen den Elektroden durch den DLPFC fließt.

Vorteile der transcranial Direct Current Stimulation

Depressionen sind schwer zu behandeln. Antidepressiva haben zum Teil erhebliche Nebenwirkungen und verfehlen oft das Ziel, den Patienten von der mentalen Erkrankung zu befreien. Eine Psychotherapie kann in vielen Fällen helfen, die Symptome von Depressionen zu verringern. Doch oft vergehen Monate, bis Du einen Termin bei einem Psychiater oder einem Psychotherapeuten bekommst. Wer an Depressionen leidet, braucht jedoch sofort Hilfe.

tDCS dagegen hat den Vorteil, dass zahlreiche Studien die Wirkung der Anwendung auf das Gehirn belegen. Diese medikamentenfreie Therapie hat sich bei Depression bereits vielfach bewährt. Eine 2020 veröffentlichte Studie eines Teams internationaler Wissenschaftler hat die Ergebnisse von 9 Studien analysiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Wirksamkeit der Gleichstrom-Stimulation außer Frage steht (6).

Tatsächlich halten sie es für erwiesen, dass die Stimulation durch Strom sogar lange nach dem Einsatz der Behandlung anhält, nicht nur bei Depressionen, sondern auch bei anderen Erkrankungen. Zudem gilt die Therapie mit tDCS als sicher (7). Zu den Nebenwirkungen zählt Jucken und leichtes Brennen der Kopfhaut unter einer Elektrode. Der Strom wird meist kaum wahrgenommen.

Was ich jedem mal raten würde, auszuprobieren
Ein persönlicher Tipp

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht. Es entspannt und beruhigt mich und hat mir sogar dabei geholfen, von meinen Antidepressiva loszukommen. Ich habe hierzu auch einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, den Du hier nachlesen kannst.

Andreas 350
Andreas

Erfahrungen mit tDCS bei Depressionen

Die Angst vor dem Unbekannten scheint bei der tDCS der schlimmste Feind zu sein. Das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2021 (8). Die meisten Patienten mit Depression und anderen mentalen Störungen berichteten nur beim ersten Einsatz von unangenehmen Nebenwirkungen.

Experten schätzen, dass tDCS bei vier von fünf Patienten Depressionen lindert – damit kann diese Methode als überaus erfolgreich bezeichnet werden.

Der Flow Neuroscience: ein Gerät für tDCS zu Hause

Lifestyle Flow in use 3

Das Flow Neuroscience Headset ist ein Gerät, das die Behandlung mit tDCS jetzt ganz bequem in Deinem Zuhause ermöglicht. Eine App für Dein Smartphone ergänzt das Headset. Die Hersteller empfehlen den Einsatz ihres Flow-Headsets in der ersten Phase der Behandlung fünf Mal über einen Zeitraum von ein bis drei Wochen hinweg. Anschließend schützen Dich zwei Behandlungen pro Woche vor neuen Depressionsschüben. Auf der Website kannst Du das nötige Zubehör für die Elektroden bestellen.

Preis für Flow Neuroscience: Erschwinglich

Wenn Du das Headset nicht gleich kaufen willst, kannst Du es auch für 89 Euro im Monat mieten. Das erlaubt Dir für einen absolut erschwinglichen Preis, diese Methode zu testen. Der Preis für das Headset beträgt 459 Euro.

Günstigere Variante

Der Preis für den Flow Neuroscience ist zugegebenermaßen ganz schön happig. Was mir auch nicht gefällt ist, dass man immer die App dazu braucht. Vor allem aber, dass man gezwungen ist, die Nachfüllpackungen für die Pads zu kaufen.

Der Neuromyst ist hier mit aktuell ca. 270.- deutlich preiswerter und mindestens genauso gut. Tatsächlich kann man hier viel genauere Einstellungen vornehmen. Vor allem kann man sowohl Intensität als auch Dauer stufenlos einstellen. Der Neuromyst ist bei Amazon oder direkt auf der Hersteller-Webseite erhältlich.

Bei der (guten) Return Policy von Amazon kann man hier meiner Meinung nach nichts falsch machen und die Sache ohne Risiko ausprobieren.

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CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan – ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

2 Kommentare

  1. Der Preis für das Headset ist gestiegen und beträgt aktuell 459 Euro. Die Miete ist gleichgeblieben.

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