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Oktober 10, 2022

Umzugstress sollte man nicht unterschätzen. Wenn du diese 7 Tipps aus diesem Artikel berücksichtigst, wird dein Umzug mit Sicherheit stressfreier verlaufen.

Wenn du schön öfters umgezogen bist, erkennst du vielleicht ein vertrautes Muster für diese stressige Situation. Es gibt die ersten Tage der Aufregung, in denen du Verpackungsmaterial und Umzugskartons zusammensuchst und dich auf ein paar Tage harter Arbeit vorbereitest. Dann beginnt die harte Arbeit und du merkst, dass alles, was du für zehn Minuten gehalten hast, in Wirklichkeit dreißig Minuten dauert, und dass alles, was du für eine Stunde gehalten hast, in Wirklichkeit fünf Stunden dauert. Das ist Umzug-Stress, schon der bloße Gedanke daran treibt manchen, wenn nicht den meisten, Schweiß auf die Stirn!

Schließlich kommt der Tag des Umzugs, ein langer, schweißtreibender Tag mit schwerem Heben und gelegentlichem Problemen in letzter Minute. Wenn alles gesagt und getan ist, lehnst du dich in deinem neuen Zuhause zurück und entspannst dich für einen Moment, bevor du dir deine Kisten ansiehst und dir klar wird, wie viel noch zu tun ist. In der Zwischenzeit ruft das Leben - Job, Kinder/Familie, Haustiere usw. - und die Internetfirma hat gerade gesagt, dass sie erst in einer Woche mit der Einrichtung deines Dienstes beginnen kann. Möchte man da nicht am liebsten mal schreien vor lauter Frust?

Ist es da ein Wunder, dass so viele Menschen einen Umzug als stressig empfinden?

Doch keine Angst, ich will kein allzu düsteres Bild vom Umzug zeichnen - er ist gar nicht so schlimm, und am Ende geht es immer gut aus. Aber es ist eine Tatsache, dass ein Umzug mit Stress verbunden ist, und es ist besser zu wissen, was dich beim Umzug erwartet (und wie du damit umgehen kannst), als dich davon unterkriegen zu lassen. Die 7 Tipps in diesem Artikel, wie du deinen Umzug weniger stressig gestalten und somit Umzugstress vermeiden kannst, sind ein guter Anfang.

Akzeptiere, dass Umzugsstress einfach dazugehört

Die Überwindung von Umzugsstress beginnt mit Akzeptanz. Wenn du dir von Anfang an bewusst bist, dass du im Laufe deines Umzugs wahrscheinlich Stress haben wirst, wirst du dich nicht so schnell unterkriegen lassen, wenn es passiert.

Denke an andere Situationen in deinem Leben, in denen du gelegentlichen Stress akzeptiert und ihn einfach bewältigt hast, z. B. in der Schule oder im Job. Stress ist eine natürliche menschliche Reaktion auf anspruchsvolle Umstände, aber er ist nicht das Ende der Welt. Im Gegenteil, er kann sogar gut für dich sein. Nimm ihn als das, was er ist, und erkenne das Gefühl an, wenn er auftritt, aber lass dich nicht von den anstehenden Aufgaben abhalten.

Gib dir genug Zeit für den Umzug

Eine der größten Ursachen für Umzugsstress ist Zeit. Genauer gesagt, wenn du nicht genug davon hast. Ein stressfreier Umzug ist vielleicht nicht möglich, aber du kannst ihn um einiges einfacher machen, wenn du dir genug Zeit für die Erledigung aller Aufgaben/To-Dos nimmst.

Rechne damit, dass du für das Packen einer Ein- oder Zweizimmerwohnung etwa zwei Tage brauchst, für eine Zweizimmerwohnung drei bis vier Tage, für eine Dreizimmerwohnung fünf bis sechs Tage und so weiter. Achte darauf, dass du dir auch für andere Schritte genügend Zeit nimmst, z. B. für die Suche und Auswahl einer Umzugsfirma oder eines Mietfahrzeugs, die Einrichtung der Versorgungseinrichtungen in deiner neuen Wohnung und die Reinigung der Wohnung, die du verlässt. Je mehr du bis zur letzten Minute aufschiebst, desto hektischer wirst du dich zwangsläufig fühlen.

Eine Checkliste kann dir helfen, den Überblick nicht zu verlieren. Außerdem steht dir gesetzlich sogar Sonderurlaub zu, den du für den Umzug in Anspruch nehmen kannst.

Fang klein an

Es gibt ein Zitat von Konfuzius, das besagt:

"Der Mann, der Berge versetzt, beginnt damit, kleine Steine wegzutragen."

Nimm die kleinen Dinge zuerst in Angriff und du wirst merken, dass sie sich schnell zu großen Dingen summieren. Wenn du dich vom Umzugsstress gelähmt fühlst oder einfach nicht weißt, wo du anfangen sollst, fang einfach an, etwas zu erledigen, sei es, dass du eine einzige Küchenschublade aufräumst oder alle deine Bücher in einen Karton packst. Fortschritte, ob groß oder klein, sind wichtig, um deinen Stress zu bewältigen. Mach dir also weniger Gedanken darüber, wie du alle deine Sachen einpacken, an einen anderen Ort bringen und in einem neuen Raum auspacken sollst, und konzentriere dich stattdessen darauf, es Stück für Stück zu schaffen.

Bleib organisiert - trotz Stress

Organisation ist das A und O, wenn du den Umzug weniger stressig gestalten willst. Das gilt für alle Aspekte deines Umzugs, angefangen beim Sortieren und Beschriften der Kartons, damit sie leichter ausgepackt werden können, bis hin zur Aufbewahrung aller Dokumente, die du vielleicht brauchst - den Vertrag mit deinem Umzugsunternehmen, den neuen Mietvertrag usw. - an einem einzigen, leicht auffindbaren Ort.

Wenn du der Organisation von Anfang an Priorität einräumst, wirst du weniger Kopfschmerzen haben und den Umzug insgesamt einfacher gestalten.

Beauftrage professionelle Umzugshelfer

Wenn du es in deinem Budget einplanen kannst und die Kosten nicht zu hoch sind, hilft nichts mehr, den Umzugsstress zu lindern, als einige der wichtigsten Aufgaben an ein professionelles Umzugs-Unternehmen abzugeben.

Die Mitarbeiter helfen dir nicht nur bei den schweren Arbeiten am Umzugstag, sondern können dir auch beim Verpacken deiner Sachen helfen und schwer zu verpackende Gegenstände wie Lampen und Kunstwerke sicher verpacken und transportieren. Das bedeutet für dich viel weniger Arbeit und damit auch viel weniger Stress.

Achte nur darauf, dass du ein professionelles Umzugsunternehmen (z.B. aus München) beauftragst, das für seinen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Service bekannt ist, sonst hast du am Ende vielleicht mehr Stress statt weniger.

Bitte um Hilfe, um Umzugsstress zu vermeiden

Es ist in Ordnung, wenn du um Unterstützung bittest, also raus mit der Sprache, wenn du sie brauchst. Wenn du dich während deines Umzugs gestresst fühlst, kannst du einen Freund oder ein Familienmitglied um Hilfe bitten, oder auch nur um etwas Gesellschaft beim Ein- und Auspacken.

Ein zusätzliches Paar Hände kann den Umzugsstress erheblich mindern, und jemanden um sich zu haben, ist auf der anderen Seite auch eine tolle Ablenkung von einer ansonsten vielleicht überwältigenden Aufgabe.

Wenn du kannst, solltest du im Voraus planen und mindestens eine Woche im Voraus um Hilfe bitten, damit die Person, die du um Hilfe bittest, sich darauf einstellen kann. Und sei immer dankbar für jede Hilfe, die du bekommst, und revanchiere dich, wenn die Zeit gekommen ist.

Schlaf dich aus

Wenn es viel zu tun gibt, ist es leicht, den Schlaf auf die lange Bank zu schieben. Aber je weniger du schläfst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dich der Stress überkommt. Mach den Schlaf zu deiner Priorität während deines Umzugs und versuche, so oft wie möglich durchzuschlafen.

Ein Umzug kann sowohl körperlich als auch geistig sehr anstrengend sein, und wenn du nicht genug Schlaf bekommst, wirst du sehr schnell erschöpft sein. Wenn du dich jede Nacht richtig erholst, wirst du merken, dass du leistungsfähiger und weniger gestresst bist.

Das Leben kann stressig sein, und ein Umzug ist da keine Ausnahme. Doch der richtige Umgang mit Stress macht einen großen Unterschied.

Akzeptiere die Erfahrung als das, was sie ist, und sorge dafür, dass du dich während des Umzugs gut um dich kümmerst. Und wenn alles vorbei ist, gönn dir eine Entspannung, z. B. eine Massage oder einen schönen Abend im Freien. Du hast es dir auf jeden Fall verdient.

Quellen


Würdest du gerne persönlich mit mir sprechen? Dann kannst du hier einen Termin mit mir ausmachen, in dem wir unsere Erfahrungen austauschen können.

Schnelle Hilfe?

Falls du Selbstmordgedanken hast und akut Hilfe brauchst: Anlaufstellen wie die Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222) sind rund um die Uhr für dich erreichbar. Weitere Hilfsangebote findest du hier: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/



Über den Author

Andreas

Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit meiner Frau, unserer Tochter und unserem Hund im Süden Deutschlands. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

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