Wir alle sind einmal unzufrieden mit uns. Doch wenn du Unzufriedenheit mit sich selbst zu groß ist, sollten wir etwas dagegen unternehmen.

Viele Schwierigkeiten im Leben liegen nicht in deiner Hand: Du kannst weder das Wetter kontrollieren, noch deine Gene, mit denen du geboren wurdest oder Krankheiten, für die es keine Heilung gibt. Ebenso wenig kannst du eventuelle Schicksalsschläge oder die Tatsache, dass du mit jedem Tag älter wirst, beeinflussen.

Auch die Handlungen anderer Erwachsener kannst du größtenteils nicht kontrollieren, obwohl du durchaus einen Einfluss darauf nehmen kannst. Und, um es mit den Worten der Rolling Stones zu sagen, du kannst nicht immer bekommen, was du willst.

Aber du kannst lernen, das Leid, das du dir selbst zufügst, zu beenden. Ich mag die Art und Weise, wie diese Idee in den Vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus ausgedrückt wird. In stark vereinfachten Worten lässt sich deren Inhalt wie folgt zusammenfassen:

  1. Es gibt eine Menge Leiden im Leben. Ein gewisses Maß an Unglück und Elend ist unvermeidlich.
  2. Vielleicht verursachst du selbst einen Teil deines eigenen Leidens.
  3. Du kannst aufhören, dein eigenes Leid zu verursachen!
  4. Wenn du aufhörst, dein Leiden zu verursachen, ist es wahrscheinlicher, dass du ein gutes Leben führst, das in Einklang mit deinen tiefsten Werten und Zielen steht.

Doch wie kannst du dir überhaupt selbst schaden? Wir Menschen lassen uns auf viele Arten Leid zufügen, aber hier in diesem Artikel sind zehn häufige Ursachen für selbst verursachten Schmerz im Leben, die ich "Elendsmacher" genannt habe - und zehn Vorschläge quasi als Rezept, wie du damit aufhören und deine Unzufriedenheit mit dir selbst besiegen kannst.

Über mich


Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 41 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Auf meinem Blog berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen meiner (mittlerweile überwundenen) Erkrankungen. Du findest hier aber auch gut recherchierte objektive Artikel zu den Themen Angst und Unruhe, Panik und Depression.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Grund Nr. 1: Dramen

Das Erfinden von schmerzhaften, inneren Dramen, die wenig oder gar keine Grundlage haben

Hierzu gehört zum Beispiel, wenn du dir ständig um Dinge Sorgen machst, die noch gar nicht eingetreten sind oder bei denen es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie eintreffen werden. Ein Beispiel dafür können folgende Gedankenspiralen sein:

"Es gab einen heftigen Unfall auf der Autobahn. Meine Frau war zu dem Zeitpunkt auch auf dieser Strecke unterwegs und könnte darin verwickelt gewesen sein. Was würde ich bloß tun, wenn sie stirbt?"

Oder auch

"Die Art und Weise, wie er gestern auf mich reagiert hat, muss bedeuten, dass er mich nicht wirklich liebt, auch wenn er das felsenfest behauptet."

Und der gedankliche Alptraum vieler Arbeitnehmer ist beispielsweise

"Wenn mein Chef mich feuert, werde ich nie wieder einen Job finden und mein Leben in bitterer Armut verbringen."

Eine lebhafte Vorstellungskraft zu haben, ist grundsätzlich erstmal eine wunderbare Sache - außer sie nimmt Überhand und das Suchen nach negativen Dingen macht dir damit das Leben schwer.

Wenn du nicht gerade einen Roman oder ein Drehbuch schreibst, kann es für deine geistige Gesundheit und deinen Seelenfrieden eher schädlich sein, wenn du dir ständig Geschichten in deinem Kopf ausmalst, die ungeheuerlich, verletzend oder sogar erschreckend sind. Die Geschichten, die du dir selbst erzählst, können irgendwann regelrecht ein Eigenleben entwickeln und zu einer nicht enden wollenden Quelle von Wut, Selbstmitleid, Angst, Unzufriedenheit oder einfach nur Elend werden.

Weniger Dramen: so geht's

Wenn deine Fantasien deine emotionale Gesundheit zu zerstören drohen, neutralisiere sie, indem du dir immer wieder diese Worte sagst:

"Es sind nur Gedanken."

Die Erkenntnis, dass deine Fantasien keine Realität sind, wird dir helfen, dich von ihnen zu trennen, so als würdest du sie beiseite stellen. Mach dir also immer wieder klar: Ich bin nicht meine Gedanken! Und dann gib deinem Geist direkt im Anschluss eine andere Aufgabe, zum Beispiel dich auf deine Atmung zu konzentrieren oder über deinen Plan für den kommenden Tag nachzudenken.

Wenn du dir Sorgen über ein Problem machst, das tatsächlich in der Zukunft auftreten könnte, dann mache dir einen realistischen Plan, wie du diese Problematik angehen kannst und schreibe ihn auf.

Grund Nr. 2: Beurteilen

Sich selbst auf eine harte Art und Weise beurteilen.

Beispiele für eine solche schonungslose Selbstkritik können sein:

"Warum sagst du immer das Falsche?" "Warum kannst du nicht abnehmen?" "Was ist nur los mit dir?"

Diese Vorwürfe sind einfach eine Steilvorlage, dich unzufrieden zu fühlen.

Nein, es ist nicht dein schlimmster Feind, der das sagt, sondern deine eigene, kritische innere Stimme. Es ist schockierend, wie grausam wir oft zu uns selbst sein können. Wenn du eine kritische innere Stimme hast, die dich ständig beurteilt und dir Vorwürfe macht, dann nimm sie wahr (wie solltest du auch nicht?), aber glaube ihr nicht alles. Deine streng über dich urteilenden Selbstgespräche sind nicht die Wahrheit - es sind "nur Gedanken".

Sanfter mit sich selbst sein

Ersetze negative Selbstgespräche durch realistische und positive Selbstgespräche. Zum Beispiel:

"Ob ich nun abnehme oder nicht, ich bin ein wertvoller Mensch, der Liebe verdient."

Übe dich in Selbstmitgefühl - sei freundlich zu dir selbst, indem du dein Urteil milderst und dich selbst wie deinen besten Freund behandelst. Du verdienst es, liebevoll mit dir selbst umzugehen, egal ob es gerade gut läuft oder du schwierige Umstände durchlebst. Arbeite also für mehr Zufriedenheit mit dir selbst unbedingt an einer positiven inneren Einstellung, indem du negative Aussagen und Selbstgespräche bewusst wahrnimmst und diese ab sofort positiv formulierst.

Statt

"Ich kann das doch sowieso nicht.",

sage dir beispielsweise

"Ich versuche es und dafür kann ich stolz auf mich sein."

Grund Nr. 3: Katastrophieren

Der Gedanke, dass Fehler, Rückschläge und Misserfolge dich für dein restliches Leben verdammen

Hier sind einige Beispiele solcher negativer Gedankengänge:

"Ich muss ein dummer Mensch sein, wenn ich diesen Fehler gemacht habe." Oder "Ich werde wohl nie etwas richtig machen." und auch "Ich bin so ein Idiot!"

Solche Selbstgespräche führen dazu, dass du denkst, du müsstest perfekt sein, anstatt der fehlbare Mensch zu sein, der du bist und der wir alle sind. Auch wieder beste Voraussetzungen für deine Unzufriedenheit.

Fehler zu machen, ist etwas ganz Natürliches und zutiefst Menschliches. Und es ist wichtig, dich mit diesen Fehlern anzunehmen, denn sie machen dich genauso zu dem Menschen, der du bist, wie deine zahllosen Vorzüge. Denke daran: Wo Licht ist, ist immer auch Schatten und seine Ziele erreicht man nur, wenn man unterwegs auch mal Fehler macht.

Akzeptiere deine Fehler

Anstatt dich für deine Fehler und Misserfolge niederzumachen, entscheide dich bewusst dafür, an ihnen zu wachsen.

"Oh, jetzt sehe ich, was ich in Zukunft tun muss." "Ich betrachte das als Herausforderung und nicht als Problem."

Diese Selbstgespräche helfen dir, eine sogenannte "Wachstumsmentalität" zu entwickeln, wie es die Forscherin Carol Dweck ausdrückt. Menschen, die an ihren Rückschlägen wachsen können, werden eher erfolgreich sein und sich besser fühlen und damit zufriedener sein.

Sie gehen mit Belastung und schwierigen Umständen oder Gegebenheiten oft besser um, da sie Fehler als Chancen sehen und so auch schlechte Erfahrungen positiv für sich nutzen können. Halte also immer wieder inne und beobachte deine Gedanken, wenn du einen Fehler gemacht hast. Dieses achtsame Wahrnehmen macht es dir leichter, die erwähnte Wachstumsmentalität zu entwickeln, da du so ein Bewusstsein für deine negativen Gedankenmuster bekommst und diese dann ins Positive lenken kannst.

Grund Nr. 4: Schuld bei sich suchen

Sich selbst die Schuld für Dinge geben, die man nicht kontrollieren kann

Manchmal ist es einfacher, sich selbst die Schuld an einem Problem zu geben, als zu akzeptieren, dass die Situation nie in deinem Einflussbereich lag. Kinder, die Opfer von misshandelnden Eltern sind, glauben zum Beispiel oft, wenn sie nur x, y oder z getan hätten, wäre ihre Familie in Ordnung gewesen. Die harte Wahrheit ist, dass es wenig oder gar nichts gab, was sie hätten tun können. Die Erkenntnis, dass du einer Situation hilflos ausgeliefert bist, ist oft erschreckender als der falsche, aber seltsam beruhigende Glaube, dass du die Kontrolle hast oder selbst dafür verantwortlich bist.

Verzeihe dir

Nimm wahr, wenn du dir selbst die Schuld gibst. Dann frage dich:

"War ich wirklich verantwortlich für das, was passiert ist?" "Ist es wirklich meine Schuld, dass er mich nicht wieder eingeladen hat?" "Kann ich ihr übermäßiges Trinken wirklich beeinflussen?"

Erinnere dich daran, dass du nur dein eigenes Verhalten wirklich kontrollieren kannst. Atme tief durch und konzentriere dich auf Handlungen und Aktivitäten, die dein Leben verbessern werden und deine Unzufriedenheit überwinden und deine innere Zufriedenheit steigern. Dich auf die Bereiche zu fokussieren, die du in deinem eigenen Leben steuern kannst, schenkt dir langfristig neue Energie und mehr Lebensfreude.

Ein persönlicher Tipp

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht. Es entspannt und beruhigt mich und hat mir sogar dabei geholfen, von meinen Antidepressiva loszukommen. Ich habe hierzu auch einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, den Du hier nachlesen kannst.

Die üblicherweise von Ärzten verschriebenen Medikamente gegen Angst sind meist Antidepressiva und/oder Benzodiazepine.Diese wirken jedoch nur in etwa der Hälfte der Fälle und haben zudem oft unerwünschte Nebenwirkungen.Ich möchte Dir darüber berichten, wie mir CBD – meiner Meinung nach das beste pflanzliche Mittel gegen Angst, sehr gut gegen meine Angststörung, Panikattacken und Depression geholfen hat. Weiterer Vorteil: CBD-Öl ist nicht nur pflanzlich, sondern natürlich und rezeptfrei.

Weiterlesen

Grund Nr. 5: Schuld immer anderen geben

Anderen Menschen und Situationen die Schuld für Dinge geben, die du kontrollieren kannst, oder passiv akzeptieren, was du ändern könntest

Klassische Beispiel dafür sind unter anderem folgende:

"Sie macht mich so verdammt wütend." "Brrr. Es ist so unglaublich kalt hier drin." "Ich wünschte, er würde verstehen, wie sehr ich jetzt etwas Zeit allein brauche."

All diese typischen Situationen liegen in deinem Einflussbereich, zumindest teilweise, wenn nicht sogar vollständig. Zum Beispiel kann dich niemand "wütend machen". Die meiste Zeit über kannst du deine innere Reaktion auf Ereignisse selbst kontrollieren.

Wenn dir kalt ist, zieh dir einen Pullover an. Wenn du willst, dass dich jemand versteht, sag ihm was dir auf dem Herzen liegt. Du bist selbst verantwortlich für deine Emotionen und wie du auf die Dinge, die du erlebst, reagierst - auch auf deine Unzufriedenheit mit dir selbst.

Natürlich kannst du die Umstände, die dir im Leben widerfahren, oft nicht beeinflussen. Worüber du aber absolute Kontrolle hast, ist deine Reaktion oder Aktion auf das, was dir das Leben 'hinwirft'. Ob du beispielsweise die Jobzusage bekommst, liegt am Ende bei dem potenziellen Arbeitgeber, bei dem du dich beworben und vorgestellt hast. Ob du bei einer Absage deswegen dann schlechte Laune hast oder das abhakst und dich weiterbewirbst, liegt wiederum bei dir.

Übernimm Verantwortung

Ändere die "Es"- und "Du"-Sprache in die "Ich"-Sprache. Sprich zum Beispiel folgendermaßen:

"Mir hat es nicht gefallen, dass du das gesagt hast. Bitte hör damit auf." Oder auch "Mir ist kalt. Hast du was dagegen, wenn ich die Heizung aufdrehe?" oder "Ich brauche jetzt etwas Zeit für mich."

Durchsetzungsfähig zu sein und sich darin zu üben, ist aufregend, egal wie klein das Problem ist. Trainiere diese Fähigkeit wie einen Muskel und lerne, dich unabhängiger von den Erwartungen anderer zu machen. Vielleicht kannst du erstmal für dich alleine üben und das dann nach und nach auch in deiner Kommunikation mit anderen anwenden.

Lesetipp: Ich hasse meinen Job

Grund Nr. 6: Angewohnheiten und Süchte

Durch schlechte Angewohnheiten und Süchte Leid verursachen

Rauchen. Übermäßiger Alkoholkonsum. Drogen konsumieren. Ein Leben als Couch-Potato führen. Diese schlechten Angewohnheiten mögen erst einmal den Anschein erwecken, dass sie Stress abbauen - und sie mögen tatsächlich kurzfristig Stress abbauen - doch sie sind falsche Freunde. Denn irgendwann wenden sie sich gegen dich, machen dich noch mehr unzufrieden oder unglücklich oder verkürzen dein Leben sogar und schaden dir und deinem Körper.

Ändere deine Gewohnheiten

Entscheide dich für eine Veränderung und mache dir einen Plan. Frage dich dazu:

  • Welche Schritte kann ich gehen, immer einen nach dem anderen, um diese Angewohnheit oder Sucht abzulegen oder durch etwas Gesünderes zu ersetzen?
  • Welches Bedürfnis hat diese Angewohnheit oder Sucht bisher für mich erfüllt?
  • Warum möchte ich diese Gewohnheit ändern?

Dabei spielen natürlich viele Faktoren in deinem Leben eine Rolle, doch Achtsamkeit ist der erste Schritt in Richtung Veränderung. Nur so kannst du eine Gewohnheit auf Dauer verändern, da diese ab einem gewissen Punkt in unserem Gehirn abgespeichert ist.

In der Psychologie spricht man hier auch von der sogenannten Gewohnheitsschleife, die, ganz vereinfacht gesprochen, aus einem Auslöser, einer Routine und einer daraus resultierenden Belohnung besteht. Gewohnheiten machen unseren Alltag einfacher, weil diese automatisiert sind und unser Gehirn dabei weniger Energie aufbringen muss. Doch oft sind sie auch Ursachen unserer Unzufriedenheit mit uns selbst.

Wenn dein Plan nicht funktioniert, scheue dich nicht, dir Hilfe zu holen und gehe zu einem Therapeuten oder melde dich bei einem Programm an. Dein Engagement wird dir helfen, mit deiner selbstzerstörerischen Gewohnheit aufzuhören. Gerade bei Süchten ist Hilfe von außen oft unumgänglich und es gibt zahlreiche Angebote, die du nutzen kannst.

Grund Nr. 7: Sich mit anderen vergleichen.

"Wenn ich nur so aussehen würde wie sie!" "Wenn ich nur seine Persönlichkeit hätte!"

Soziale Vergleiche und vor allem Neid sind für die meisten von uns eine unendliche Quelle des Elends und tragen zu Minderwertigkeitskomplexen bei, denn es wird immer jemanden geben, der schöner, lustiger, klüger oder reicher ist. Sich zu sehr mit anderen zu vergleichen oder regelrecht mit ihnen zu konkurrieren, gibt uns meist eher ein schlechtes Gefühl, anstatt uns gut zu tun. Neid ist wie ein Gift, das wir uns selbst einflößen.

Sei bei dir

Anstatt deine Situation mit der anderer zu vergleichen, gestalte dein eigenes Leben so gut und erfüllend wie möglich. Finde deinen eigenen Weg und bleibe dir selbst treu. Anstatt dich mit denen zu vergleichen, denen es besser geht, vergleiche dich mit denen, die mehr leiden als du selbst. Das öffnet oft die Augen dafür, dass du bereits vieles in deinem Leben hast, für das du dankbar sein kannst. Denn das wirksamste Gegenmittel gegen soziale Vergleiche ist Dankbarkeit. Dankbarkeit ist eine der einfachsten und lohnendsten guten Gewohnheiten, die du im Leben entwickeln kannst und eine dankbare Grundhaltung zieht oft noch mehr Positives in dein Leben.

Grund Nr. 8: Nicht du selbst sein.

Sozialer Druck kann dein Denken und Handeln verzerren. Du ertappst dich vielleicht dabei, dass du versuchst, auf eine Art und Weise "Spaß zu haben", die nicht wirklich Spaß macht. Du stellst dich vielleicht auf eine bestimmte Art und Weise dar, obwohl du dich in Wirklichkeit ganz anders fühlst. Auch das ist letztendlich ein Patentrezept für eine Unzufriedenheit mit sich selbst.

Es stimmt durchaus, dass du in manchen Situationen, zum Beispiel im Berufsleben, oft eine gewisse Rolle spielen musst, um zurechtzukommen. Wenn das bei dir der Fall ist, überlege dir, wie du dich in anderen Bereichen deines Lebens am besten ausdrücken kannst.

Sei dir treu

  • Nimm wahr, was dir in deinem Alltag wirklich Freude macht.
  • Spüre in dich hinein, was dir ein gutes Gefühl gibt.
  • Beobachte, was gut für dein persönliches Wachstum zu sein scheint.

Und triff dann nach und nach Entscheidungen, die mit deinem "wahren Selbst" besser übereinstimmen und dieses Ziel unterstützen. Sage "Nein" zu Aktivitäten und Menschen, die dir dein Selbstvertrauen und deine Energie rauben und "Ja" zu Erfahrungen und Menschen, die dein inneres Glück unterstützen.

Grund Nr. 9: Nicht an sich selbst glauben

Dem Glauben verfallen, dass du dich nicht ändern kannst.

Typische Beispiele, die dich unzufrieden machen:

"Ich bin nun mal so." oder "Mein Vater war auch so, also habe ich die Gene fürs Rauchen."

Selbstakzeptanz ist normalerweise etwas Positives, aber nicht, wenn du sie als Ausrede benutzt, um die notwendige Veränderung zu vermeiden. Es kostet dich zwar durchaus etwas Arbeit, aber du kannst dich jederzeit entschließen, deine Verhaltensgewohnheiten zu ändern und das erfolgreich tun. Du kannst zum Beispiel lernen, zuzuhören, anstatt zu unterbrechen. Du kannst ein Trainingsprogramm für dich aufstellen. Du kannst für dich selbst eintreten. Du kannst gesundheitlichen Beschwerden selbst entgegenwirken.

Jüngste Forschungen legen nahe, dass du sogar Aspekte deiner Persönlichkeit ändern kannst, die angeboren und dauerhaft zu sein scheinen. Eine kürzlich durchgeführte Überprüfung von über 200 Studie(n) hat ergeben, dass eine Therapie relativ schnell Persönlichkeitsveränderungen bewirken kann, sogar in nur vier bis acht Wochen. Menschen mit emotionaler Instabilität, die in Therapie waren, profitierten dabei am meisten: Sie konnten besser mit Stressoren umgehen und ihre innere Unruhe verringern.

Mut zur Veränderung

Nimm dein eigenes Glaubenssystem über Veränderung wahr. Fang an, es zu hinterfragen. Frage dich:

"Würde ich mich gerne verändern? Würde ich von einer Veränderung profitieren?"

Mache dir dann einen Plan und tüftle so lange daran herum, bis du ihn umsetzen kannst. Wenn nicht, siehe Grund Nr. 10.

Grund Nr. 10: Alles selber machen wollen

Der Gedanke, dass du alles selbst machen musst

Du hast häufig Gedanken wie

"Ich sollte das doch schaffen können. Warum kann ich es nicht?" oder "Allen anderen scheint es gut zu gehen, nur mir nicht."?

Diese Selbstgespräche halten dich davon ab, die emotionale Unterstützung zu bekommen, die du brauchst. Nichts kann dein Leben so sehr verändern wie regelmäßige Gespräche mit einem guten Therapeuten, der dir helfen kann, Probleme zu lösen, neue Perspektiven zu entdecken und zu wachsen. Er erkennt Anzeichen für Probleme, die du selbst vielleicht (noch) gar nicht sehen kannst und unterstützt dich in deinem Veränderungsprozess.

Wie du das Elend beenden kannst

Gehe zu einem geeigneten Therapeuten, schließe dich einer Zwölf-Schritte-Gruppe an oder rufe einen Freund an, dem du dich anvertrauen kannst. Bleibe aufgeschlossen und offen für Neues, dann findest du hier meist auch schnell das richtige Angebot für dich.

Der STOP-Prozess

Ich persönlich habe mich irgendwann in meinem Leben in jedem der zehn "Elendsmacher" gesuhlt. Ich bin zwar nicht perfekt, aber ich bin besser darin geworden, zu erkennen, wann ich mein eigenes Leid verursache, und dann stoppe ich mich selbst und schalte sanft auf Gedanken und Handlungen um, die produktiver sind.

Um Fortschritte zu machen, habe ich den sogenannten STOP-Prozess angewendet. Die Buchstaben in STOP sollen dich daran erinnern, wie du dein eigenes, selbstverschuldetes Leiden STOPPEN kannst:

  1. S = "Sieh, was du dir selbst antust". Allein die Erkenntnis, dass du dir selbst weh tust, ist ein großer Schritt nach vorn. Selbsterkenntnis ist die Voraussetzung für Veränderung.
  2. T = "Übernimm die Verantwortung und triff die Entscheidung, dich zu ändern." Die Forschung zeigt, dass du eher erfolgreich sein wirst, wenn du dich bewusst für eine Veränderung entscheidest.
  3. O = "Mach ein Brainstorming über deine Optionen und wähle eine aus, die du ausprobieren willst."
  4. P = Praxis. Je öfter du ein neues Verhalten wiederholst, desto mehr wird es zur Gewohnheit. Übung macht ja bekanntlich den Meister und so kannst du einen ungesunden gedanklichen Zustand wirksam verändern.

Verursachst du dein eigenes Leid? Könntest du es jetzt STOPPEN?

CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan - ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

Quellen


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https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/


Angelika Happ
Angelika Happ
10/02/2024
Andreas antwortet sehr schnell auf meine Fragen zurück😊👍
Sabine Hunziker
Sabine Hunziker
03/02/2024
Ich habe mir das E-Book bestellt, da ich mit Ängsten in einer depressiven Krise konfrontiert war. Viele Informationen waren hilfreich. Vor allem auch der Abschnitt mit "Antidepressiva langsam und sicher reduzieren",da ich selber mit starken Reduktionssymptomen zu kämpfen hatte.
Veronika Draheim
Veronika Draheim
25/01/2024
Hallo, ich fand die Seite sehr gut geschrieben. Wollte eine Email schreiben, aber die angegebene Adresse wurde nicht gefunden. Bitte um die richtige E-Mail Adresse. Danke im voraus
Giuseppe Serra
Giuseppe Serra
24/01/2024
Zum Glück gibt es Menschen wie Andreas. Ich konnte mit ihm über meine Ängste schreiben (er meldet sich schnell zurück auch bei Fragen zu CBD :-) ). Andreas kann (zumindest bei mir) jemanden beruhigen in gewissen akuten Phasen, wenn alles so aussichtslos aussieht. Vielen Dank Andreas! Viele Erfolg euch allen :)
Heinz Horst
Heinz Horst
12/01/2024
ich bin ein alter Hase, was Depressionen und Angststörungen betrifft. Ich habe den Bericht von Andreas erst vor ein paar Tagen gelesen. Daher kann ich keine Erfolgsmeldung machen. Das werde ich später tun. Allerdings hat mit gefallen, wie spontan Andreas auf meine Fragen reagiert hat. Seine Tipps werde ich nun versuchen umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich dann auch mal sagen kann, der Weg, den Andreas gegangen ist, war auch mein Weg aus der Angst!!! Ein großes Lob und vielen herzlichen Dank
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
Alex pp (FreeCopyrightVideos)
10/08/2023
Der Blog beeindruckt durch seine erstklassigen Inhalte und die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen. Jeder Beitrag zeigt eine bemerkenswerte Sorgfalt und Expertise. Es ist immer wieder eine Freude, die neuesten Artikel zu lesen und sich inspirieren zu lassen. Gut gemacht!
Fiona Utzi
Fiona Utzi
14/09/2022
Andreas und sein Blog ist ein Geschenk des Himmels.alles,was darin steht wirkt auf mich authentisch und sehr aufbauend.ich selber bin zwar von von Angstzuständen und dergleichen verschont ,habe jedoch durch eine eklatante Fehldiagnose nach einem Schlaganfall ,8monate Antidepressiva genommen,die meinen Körper mit seinen Nebenwirkungen ruiniert haben.Das Absetzen dieses Teufelszeugs gab mir den Rest.Durch Zufall bin ich auf Andreas Blog gestoßen und dabei auf das Cbdöl, Was die Initialzündung Für eine Wende in meinem Drama ist.ich bin auf dem Weg wieder in ein normales Leben, und bin dem "Zufalll" Unendlich dankbarund nicht zuletzt dem Autor dieses Blogs,der sehr ernsthaft und vertrauenswürdig den Dingen eine angemessene Bedeutung bemisst. Freut Euch also seinen Blog entdeckt zu haben !!!! Und glaubt daran: Alles ist möglich !!!! Angstzustände Angstzustände
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
Die Film Kitchen Johannes Sandhofer
27/06/2022
diese Seite hat mir sehr sehr viel geholfen!
Aerdna neseig
Aerdna neseig
30/05/2022
Die Seite macht auf mich einen gut recherchierten Eindruck. Ich lese immer mal wieder nach, wenn ich etwas zu bestimmten Medikamenten wissen will. Es hilft mir mehr als ein Besuch beim Arzt, da er auf der Blog aus der Betroffenenschiene drauf schaut. Was mir auch gut gefällt, ist die ganzheitliche Information. Es werden die gängigen Psychopharmaka vorgestellt, aber auch Erfahrungen mit Alternativmitteln bis hin zum Zusammenhang zwischen Vagusnerv und psychischen Erkrankungen Inzwischen bin ich auch in der Facebookgruppe und habe Andreas über Messenger eine Frage zu CBD Öl gestellt, diese wurde zügig beantwortet. Für Betroffene mit Angststörung, aber auch für deren Angehörige ist der Blog sehr hilfreich

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