Was ist ein Burnout-Syndrom

Was ist ein Burnout-Syndrom? Dieser Artikel beleuchtet die Entstehung, Symptome und mögliche Bewältigungsstrategien von Burnout.

Burnout ist mehr als nur Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag. Es ist ein Zustand tiefer Erschöpfung, der sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben kann. Doch wie erkennt man diesen Zustand und was kann man dagegen tun?

Dieser Artikel beleuchtet die Entstehung, Symptome und mögliche Bewältigungsstrategien von Burnout.

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Über mich

Hallo,

mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Was genau ist Burn-out bzw. emotionale Erschöpfung?

Burnout ist mehr als nur ein Modewort oder eine vorübergehende Erschöpfung nach einem stressigen Tag. Es beschreibt einen tiefgreifenden und anhaltenden Zustand (eine emotionale Erschöpfung), der sowohl körperliche als auch geistige Aspekte umfasst. Der Begriff Burnout leitet sich vom englischen „burn out“ ab, was so viel bedeutet wie „ausbrennen“. Dieses „Ausgebranntsein“ spiegelt das zentrale Empfinden vieler Betroffener wider: ein Gefühl der völligen Entleerung und des Verlusts von Energie und Motivation.

Ursprünglich wurde der Begriff in den 1970er Jahren von dem Psychotherapeuten Herbert Freudenberger verwendet. Er beobachtete bei Menschen in helfenden Berufen, insbesondere bei Ärzten und Krankenschwestern, ein Muster von Erschöpfung und Entfremdung, das er als Burnout bezeichnete. Doch heute ist klar, dass dieses Phänomen nicht nur auf soziale Berufe beschränkt ist. Menschen aus allen Berufsfeldern und Lebensbereichen können davon betroffen sein.

Burnout ist aber nicht einfach nur das Ergebnis von zu viel Arbeit. Es ist ein komplexes Zusammenspiel von inneren und äußeren Faktoren, das zu einem Zustand führt, in dem man sich ständig überfordert und leer fühlt. Es geht nicht nur um die Menge an Arbeit, sondern auch um das Gefühl, dass sie nicht erfüllend oder sinnvoll ist. Es ist ein Zustand, der ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben kann und daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte (1,23).

Warum bekommt man Burnout?

Burnout entsteht nicht über Nacht. Es ist das Resultat eines langanhaltenden Prozesses, in dem verschiedene Faktoren zusammenspielen. Einer der Hauptgründe ist das ständige Gefühl der Überforderung. In unserer heutigen, schnelllebigen Gesellschaft sind die Anforderungen, sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld, enorm gestiegen. Ständige Erreichbarkeit, hohe Belastung in der Arbeitswelt und der Druck, immer perfekt zu sein, können das Gefühl der Erschöpfung verstärken.

Doch nicht nur äußere Faktoren sind verantwortlich. Persönliche Eigenschaften und Einstellungen können das Risiko für Burnout erhöhen.

Problem: Nicht Nein sagen können

Menschen mit einem hohen Grad an Perfektionismus, die Schwierigkeiten haben, Nein zu sagen, oder die ihr Selbstwertgefühl stark von ihrer Arbeit oder ihrer Leistung abhängig machen, sind besonders anfällig. Sie setzen sich selbst unter Druck, überschreiten ihre eigenen Grenzen und vernachlässigen dabei oft ihre eigenen Bedürfnisse.

Zudem können auch zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz, wie Mobbing, fehlende Anerkennung oder ein Mangel an sozialer Unterstützung, zu Burnout führen. Ein weiterer Faktor ist das Gefühl der Sinnlosigkeit oder das Fehlen von Kontrolle über die eigene Arbeit. Wenn man das Gefühl hat, dass die eigene Arbeit keinen Wert hat oder man keinen Einfluss auf Entscheidungen hat, die die eigene Arbeit betreffen, kann dies zu Frustration und Erschöpfung führen.

Es ist also eine Kombination aus äußeren Anforderungen, inneren Überzeugungen und der Art und Weise, wie man mit Stress umgeht, die zu Burnout führen kann. Es ist ein schleichender Prozess, der oft unbemerkt bleibt, bis es zu spät ist (1,2,3). 

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Andreas 350
Andreas

Beschwerdebild: Woran merkt man, dass man Burnout hat?

Burnout zu erkennen ist nicht immer einfach, da die Anzeichen oft schleichend auftreten und sich mit der Zeit verschlimmern. Es beginnt häufig mit einem Gefühl der ständigen Müdigkeit und Abgeschlagenheit, selbst nach ausreichend Schlaf. Doch nicht nur körperliche Beschwerden bzw. körperliche Symptome können Alarmsignale sein. Emotional können Betroffene eine wachsende Distanz zu ihrer Arbeit und ihren Mitmenschen verspüren. Das einstige Feuer und die Leidenschaft für die Arbeit oder andere Aktivitäten können nachlassen oder ganz verschwinden.

Ein weiteres, häufiges Anzeichen ist die Verringerung der eigenen Leistungsfähigkeit. Konzentrationsprobleme, Gedächtnislücken und Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung können auftreten. Zudem kann es zu einem Gefühl der Entfremdung von der eigenen Tätigkeit kommen. Menschen mit Burnout empfinden ihre Arbeit möglicherweise als immer weniger bedeutsam oder erfüllend.

Zu den körperlichen Beschwerden, die auf Burnout hinweisen, gehören zum Beispiel Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Schlafstörungen. Diese Symptome sollten allerdings nicht isoliert betrachtet werden. Wenn sie in Kombination und über einen längeren Zeitraum auftreten, sollte man dies ernst nehmen, da sie Anzeichen eines Burnout-Syndroms sein können.

Ein weiteres Warnsignal ist der Rückzug aus dem sozialen Leben. Wenn du feststellst, dass du immer weniger Lust hast, Zeit mit Familie oder Freunden zu verbringen, und stattdessen lieber alleine bist, könnte dies ebenfalls ein Anzeichen für Burnout sein. Es ist entscheidend, auf diese Warnsignale zu hören und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (1,2,3).

Was sind die Symptome von Burnout?

Burnout ist ein Zustand, der weit über normale Müdigkeit oder gelegentlichen Stress hinausgeht. Es handelt sich um eine tiefe und anhaltende Erschöpfung, die sowohl körperliche als auch emotionale Aspekte umfasst. Aber wie genau zeigt sich dieser Zustand? Welche Anzeichen deuten darauf hin, dass du möglicherweise ein Burnout erlebst?

Zunächst einmal sind da die emotionalen Symptome. Viele Menschen, die unter Burnout leiden, berichten von einem Gefühl der Entfremdung oder Distanz zu ihrer Arbeit oder ihrem Alltag. Sie fühlen sich oft überwältigt und können das Gefühl haben, dass ihre Bemühungen nie gut genug sind. Dies kann zu Zynismus, Frustration und einem allgemeinen Gefühl der Apathie führen.

Körperliche Anzeichen: Körperlich können die Symptome von Burnout ebenso verheerend sein. Schlafstörungen sind häufig, sei es, dass man Schwierigkeiten beim Einschlafen hat, ständig aufwacht oder sich trotz ausreichendem Schlaf ständig müde fühlt. Andere körperliche Anzeichen können Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder sogar häufige Erkältungen und Infektionen sein, da das Immunsystem durch den anhaltenden Stress beeinträchtigt werden kann.

Ein weiteres häufiges Symptom von Burnout ist das Gefühl, isoliert zu sein. Trotz eines vollen Terminkalenders oder einer aktiven sozialen Rolle kann man sich einsam und von anderen getrennt fühlen. Dies kann dazu führen, dass man sich von Freunden, Familie und Kollegen zurückzieht.

Es ist wichtig zu betonen, dass Burnout-Symptome variieren können und nicht jeder alle diese Symptome erleben wird. Wenn du jedoch mehrere dieser Anzeichen bemerkst, könnte es ein Hinweis darauf sein, dass du dich in Richtung Burnout bewegst oder bereits mittendrin steckst (4,5,6).

Burnout und Depression

Obwohl Burnout und Depression oft in einem Atemzug genannt werden und viele Gemeinsamkeiten aufweisen, handelt es sich um zwei unterschiedliche Zustände. Beide können durch anhaltenden Stress, Überforderung und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit ausgelöst werden. Burnout entsteht primär durch berufliche und alltägliche Belastungen. Eine Depression hingegen kann vielfältige Ursachen haben und ist als eigenständige psychische Erkrankung klassifiziert.

Zentrale Unterscheidungsmerkmale sind die Ursache und der Auslöser. Bei Burnout steht oft das Gefühl im Vordergrund, durch die Anforderungen des Berufs oder des Alltags überlastet zu sein. Bei einer Depression können jedoch auch biologische Faktoren, traumatische Erlebnisse oder genetische Prädispositionen eine Rolle spielen.

Symptomatisch gibt es Überschneidungen, wie etwa Antriebslosigkeit, Erschöpfung oder Schlafstörungen. Menschen mit Burnout verlieren häufig ihre Energie und Motivation, hoffen aber dennoch, dass eine Pause oder Veränderung Besserung bringt. Depressive hingegen empfinden oft eine tiefgreifende Hoffnungslosigkeit und einen Verlust an Freude in allen Lebensbereichen.

Es ist wichtig, zwischen diesen beiden Zuständen zu unterscheiden, da die Behandlungsansätze variieren können. Bei Burnout kann oft eine Veränderung der Arbeitsbedingungen, Stressmanagement und Erholungsphasen im Vordergrund stehen. Bei einer Depression jedoch kann eine medikamentöse Behandlung oder Psychotherapie notwendig sein. Wer Anzeichen für eines der beiden Beschwerdebilder bei sich feststellt, sollte unbedingt professionelle Hilfe suchen (1,2,3).

Wie entwickelt sich Burnout typischerweise?

Burnout schleicht sich oft heimlich in das Leben der Betroffenen ein. Es beginnt nicht plötzlich, sondern entwickelt sich über Wochen, Monate oder sogar Jahre. Der Prozess ist schleichend und oft so subtil, dass viele die ersten Warnzeichen übersehen oder sie als normale Reaktionen auf den Alltagsstress abtun.

In der Anfangsphase fühlen sich viele Menschen besonders engagiert und motiviert, ihre Ziele zu erreichen. Sie setzen hohe Standards und haben oft das Gefühl, niemals genug zu tun. Überstunden, das ständige Überprüfen von E-Mails und das Arbeiten am Wochenende können zur Norm werden. In dieser Phase kann das hohe Engagement noch als positiv empfunden werden.

Mit der Zeit jedoch beginnt die Energie zu schwinden. Die anfängliche Begeisterung weicht einem Gefühl der Überforderung und Erschöpfung. Die beruflichen und privaten Herausforderungen scheinen unüberwindbar. Das ständige Gefühl, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, kann zu Selbstzweifeln und einem Rückgang der Arbeitsleistung führen.

In der Endphase des Burnouts fühlen sich die Betroffenen oft völlig leer und ausgebrannt. Sie ziehen sich von Kollegen, Freunden und Familie zurück und verlieren das Interesse an Aktivitäten, die ihnen einst Freude bereitet haben. Es kann zu körperlichen Symptomen kommen, und die emotionale Erschöpfung kann so intensiv werden, dass selbst einfache Aufgaben unüberwindbar erscheinen (4,5,6).

Ist es möglich, Burnout eigenständig zu überwinden?

Burnout ist ein komplexes Phänomen, das sowohl körperliche als auch emotionale Aspekte umfasst. Die Frage, ob man Burnout selbst heilen kann, ist daher nicht einfach zu beantworten. Grundsätzlich ist es möglich, durch gezielte Selbsthilfemaßnahmen eine Besserung zu erzielen. Allerdings hängt der Erfolg stark von der Schwere des Burnouts und der individuellen Situation ab.

Zu den ersten Schritten, um Burnout eigenständig zu bekämpfen, gehört das Erkennen und Akzeptieren des Problems. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass man an seine Grenzen gestoßen ist und eine Pause benötigt. Das kann bedeuten, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, Hobbys nachzugehen oder einfach nur zu entspannen.

Auch das Erlernen von Stressbewältigungstechniken, wie Meditation, Yoga oder Atemübungen, kann hilfreich sein. Diese Techniken können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und den Körper zu entspannen. Zudem ist es ratsam, das eigene Zeitmanagement zu überdenken und Prioritäten zu setzen.

Trotz dieser Selbsthilfemaßnahmen kann es in schweren Fällen notwendig sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Therapeuten, Psychologen oder Beratungsstellen können wertvolle Unterstützung bieten und individuelle Wege aus dem Burnout aufzeigen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe zu suchen, sondern ein wichtiger Schritt zur Selbstfürsorge (4,5,6).

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CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan – ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

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