Was ist Psychotherapie 1

Die Neurologie ist die Lehre vom Nervensystem und den dazugehörigen Erkrankungen. Erfahre hier, welche Aufgaben ein Neurologe erledigt.

Die Neurologie ist das medizinische Fachgebiet, welches sich mit den Ursachen, der Diagnostik und Therapien von neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, ALS, Parkinson oder sonstigen Erkrankungen des Rückenmarkes oder des Zentralen Nervensystems befasst.

Traditionell besteht in der Medizin eine enge Verbindung zum Fachgebiet der Psychiatrie. So kommt es, dass ein Nervenarzt typischerweise Psychiater und gleichzeitig Neurologe ist. Unter der Nervenheilkunde versteht man also die Lehre (Wissenschaft) der beiden Fachgebiete Psychiatrie und Neurologie.

Beides übrigens nicht zu verwechseln mit der Psychotherapie oder der Psychosomatik. Manchmal wird die Neurologie auch als Teilgebiet der Psychiatrie eingeordnet. Für Kinder und Jugendliche gibt es übrigens eine spezielle Jugendpsychiatrie.

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Über mich

Hallo,

mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Was bedeutet Neurologie?

Ein Neurologe ist ein Arzt, der sich auf die Behandlung von Krankheiten des Nervensystems und der Muskulatur spezialisiert hat. Er arbeitet entweder in einer Praxis oder in einer Klinik, zum Beispiel in einer Poliklinik.

Das Nervensystem besteht aus zwei Teilen: dem zentralen und dem peripheren Nervensystem. Ein peripheres Nervensystem umfasst das Gehirn, das Rückenmark und die dazugehörigen Nervengeflechte – z.B. den Vagusnerv. Eigentlich sind alle Nervenzellen Teil des Nervensystems.

Krankheiten, Störungen und Verletzungen, die das Nervensystem betreffen, müssen oft von einem Neurologen behandelt werden.

Bevor sie praktizieren können, müssen Neurologen und Neurologinnen:

  • ein Medizinstudium absolvieren
  • ein Praktikum absolvieren (Arzt im Praktikum)
  • eine dreijährige Weiterbildung zum Facharzt der Neurologie absolvieren

Was macht ein Neurologe?

Neurologen kümmern sich um neurologische Erkrankungen oder Probleme mit dem Nervensystem und behandeln sie. Zu den Symptomen, die häufig einen Neurologen erfordern, gehören:

  • Koordinationsprobleme
  • Muskelschwäche (z.B. Arme oder Beinen)
  • veränderte Empfindungen
  • Verwirrung
  • Schwindel

Menschen, die Probleme mit ihren Sinnen haben, wie z.B. mit dem Tastsinn, dem Sehvermögen oder dem Geruchssinn, müssen möglicherweise auch einen Neurologen aufsuchen. Probleme mit den Sinnen werden manchmal durch Störungen des Nervensystems verursacht.

Welche Krankheitsbilder behandelt ein Neurologe?

Neurologen behandeln auch Patienten mit:

  • Anfallsleiden, wie Epilepsie
  • Schlaganfall
  • Multipler Sklerose
  • neuromuskulären Störungen, wie Myasthenia gravis
  • Infektionen des Nervensystems, wie Enzephalitis, Meningitis oder Hirnabszesse
  • neurodegenerative Erkrankungen wie die Lou-Gehrig-Krankheit und die Alzheimer-Krankheit
  • Erkrankungen des Rückenmarks, einschließlich entzündlicher und autoimmuner Erkrankungen
  • Kopfschmerzen, wie z.B. Clusterkopfschmerzen und Migräne
  • Erkrankungen und Entzündungen der Nervenwurzeln
  • Hirnhautentzündung

Psychische Störungen wie Depressionen, Angststörungen, Psychosen, Schizophrenie oder Hypochondrie etc. gehören nicht zum Bereich der Neurologie, sondern zum Bereich der Psychiatrie. Diese werden oft durch Psychopharmaka, z.B. Antidepressiva, behandelt, die ebenfalls durch den Psychiater verschrieben werden.

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Andreas 350
Andreas

Neurologische Fachgebiete

Da das Nervensystem sehr komplex ist, kann sich ein Neurologe auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren. Nach der Facharztausbildung absolvieren sie oft ein Stipendium in diesem Bereich. Subspezialisierungen und Spezialisierungen innerhalb bestimmter Behandlungsmöglichkeiten haben sich entwickelt, um den Fokus eines Arztes einzugrenzen.

Es gibt viele Unterspezialisierungen. Einige Beispiele sind:

  • Kopfschmerzmedizin
  • Neuromuskuläre Medizin
  • Neurokritische Pflege
  • Neuroonkologie
  • Geriatrische Neurologie
  • Autonome Störungen
  • Gefäßmedizin (Schlaganfallbehandlung)
  • Kinderneurologie
  • Interventionelle Neuroradiologie
  • Epilepsie

Typische neurologische Verfahren

Bei deinem ersten Termin bei einem Neurologen wird wahrscheinlich zwecks Diagnostik eine körperliche und eine neurologische Untersuchung durchgeführt. Bei der neurologischen Untersuchung werden Muskelkraft, Reflexe und Koordination getestet.

Da verschiedene Erkrankungen ähnliche Symptome haben können, kann es sein, dass dein Neurologe weitere Tests benötigt, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Neurologen können eine Reihe von Verfahren empfehlen, um eine Krankheit zu diagnostizieren oder zu behandeln. Diese Verfahren können sein:

Lumbalpunktion

Dein Neurologe kann eine Lumbalpunktion durchführen, um deine Rückenmarksflüssigkeit zu untersuchen. Er empfiehlt dieses Verfahren, wenn er glaubt, dass deine Symptome durch ein Problem in deinem Nervensystem verursacht werden, das in deiner Rückenmarksflüssigkeit nachgewiesen werden kann.

Bei dem Verfahren wird eine Nadel in die Wirbelsäule eingeführt, nachdem sie betäubt wurde, und eine Probe der Rückenmarksflüssigkeit entnommen.

Tensilon-Test

Dieses Verfahren kann deinem Neurologen helfen, Myasthenia gravis zu diagnostizieren. Bei diesem Test spritzt dir dein Arzt ein Medikament namens Tensilon. Dann wird alles genau beobachtet, wie es sich auf deine Muskelbewegungen auswirkt.

Elektromyographie (EMG)

Ein EMG misst die elektrische Aktivität zwischen deinem Gehirn oder Rückenmark und einem peripheren Nerv. Dieser Nerv befindet sich in deinen Armen und Beinen und ist für die Muskelkontrolle in Bewegung und Ruhe verantwortlich.

EMGs können deinem Neurologen helfen, Erkrankungen des Rückenmarks sowie allgemeine Muskel- oder Nervenfunktionsstörungen zu diagnostizieren.

Bei dieser Untersuchung setzt dein Neurologie-Techniker kleine Elektroden in deine Muskeln ein, um die Aktivität während der Bewegung und in Ruhephasen zu messen. Diese Aktivität wird von einem Gerät aufgezeichnet, das mit einer Reihe von Drähten an den Elektroden befestigt ist, was etwas unangenehm sein kann.

Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)

Häufig ordnet der Neurologe in Verbindung mit einem EMG eine Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) an. Während das EMG die Muskelaktivität misst, beurteilt die NLG die Fähigkeit deiner Nerven, die notwendigen Signale zur Steuerung der Muskeln zu senden. Wenn dein Neurologe beide Tests empfiehlt, wirst du wahrscheinlich zuerst das EMG machen.

Bei einem NLG-Test werden Elektroden auf dieselben Muskeln geklebt, an denen du zuvor EMG-Elektroden angebracht hast. Dabei werden zwei Elektrodensätze verwendet – einer sendet kleine Impulse, um deine Nerven zu stimulieren, während der andere Satz die Ergebnisse misst.

Insgesamt kann der durchschnittliche EMG/NLG-Kombinationstest etwa eine Stunde oder länger dauern. Du solltest einige Stunden vor dem Test keine aufputschenden Substanzen wie Koffein oder Nikotin zu dir nehmen, da diese sonst deine Ergebnisse verfälschen können.

Dein Neurologe kann dich auch bitten, 24 Stunden vor der EMG-Untersuchung keine blutverdünnenden Medikamente oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) einzunehmen.

Elektroenzephalogramm (EEG)

Mit Hilfe von Elektroden, die auf deiner Kopfhaut angebracht werden, misst ein EEG die elektrische Aktivität im Gehirn. Es wird verwendet, um Erkrankungen des Gehirns zu diagnostizieren, z. B. Entzündungen, Tumore und Verletzungen sowie Krampfanfälle und psychiatrische Störungen – um schließlich auch die passende Therapie daraus abzuleiten.

Im Gegensatz zu einem EMG ist ein EEG normalerweise nicht unangenehm. Vor der Untersuchung platziert ein Techniker Elektroden auf der Kopfhaut, die wie kleine Tassen aussehen. Während kleine Ladungen im Gehirn über die Elektroden gemessen werden, verändert der Techniker die Umgebung, um die Signale des Gehirns zu messen, z. B. durch unterschiedliche Beleuchtung oder Geräusche.

Wie bei einem EMG musst du am Tag vor dem Test auf stimulierende Substanzen verzichten. Außerdem kann das EEG eine Stunde dauern. Manchmal wird der Test auch durchgeführt, während du schläfst, v.a. Schlafstörungen ein Symptom von dir sind.

Weitere Tests

Neurologinnen und Neurologen können auch andere Tests durchführen, um die vorliegende Erkrankung genauer einzugrenzen. Auch wenn Neurologen den Test nicht selbst durchführen, können sie ihn anordnen, überprüfen und die Ergebnisse interpretieren.

Um eine Diagnose zu stellen, kann ein Neurologe bildgebende Untersuchungen durchführen, z. B.:

  • Computertomographie (CT), z.B. um die Lage eines Hirntumors genau einzuordnen
  • Magnetresonanztomographie oder MRI-Scan
  • Positronen-Emissions-Tomographie oder PET-Scan

Andere Diagnoseverfahren sind Schlafstudien und Angiografien. Bei der Angiografie werden Verstopfungen in den Blutgefäßen, die zum Gehirn führen, festgestellt.

Dein Neurologe oder deine Neurologin kann dir helfen, deine Symptome und deine neurologische Störung allein oder zusammen mit deinem Hausarzt und anderen Spezialisten zu behandeln.

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CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan – ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

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