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Oktober 13, 2022

Hier erfährst du alles über die Wirkstoffgruppe der Z-Substanzen: Anwendungsgebiete, Wirkung sowie mögliche Risiken und Nebenwirkungen.

Chemisch gesehen ist Zopiclon ein Cyclopyrrolon-Derivat. Von der Wirkung her gesehen gehört Zopiclon zu einer Gruppe von Medikamenten, die Z-Substanzen (engl. z-drugs) genannt werden. Medikamente aus dieser Wirkstoffgruppe werden von Ärzten als Schlafmittel zur symptomatischen Linderung und Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen eingesetzt. Die Substanz Zopiclon kann beim Einschlafen sowie beim Durschlafen helfen.

Zopiclon, seit der Markteinführung 1991 in Deutschland erhältlich, hat auch einen Effekt auf die Schlafdauer. Häufiges Aufwachen während der Nacht oder frühes Aufwachen am Morgen (Durchschlafstörungen) kann durch die Einnahme von Zopiclon vorgebeugt werden.

Vom Wirkmechanismus her sind Z-Substanzen mit den Benzodiazepinen verwandt, sie wirken an den GABA-Rezeptoren im Gehirn mit dem Ergebnis, dass sich mehr von dem dämpfenden Neurotransmitter GABA anreichert. Wie Benzodiazepine auch können Z-Substanzen wie Zopiclon relativ schnell abhängig machen und sind daher für eine Dauereinnahme nicht geeignet.

In welcher Form gibt es Zopiclon Filmtabletten?

5 mg

Jede weiße bis gebrochen weiße, runde Tablette mit der Aufschrift "Z5" auf einer Seite und einem Logo auf der anderen Seite enthält 5 mg Zopiclon.

Nicht-medizinische Bestandteile der Tabletten sind die folgenden Inhaltsstoffe:

  • Kalziumhydrogenphosphat,
  • HPMC 2910/Hypromellose 6cP,
  • Laktose-Monohydrat,
  • Macrogol/PEG 3000,
  • Magnesiumstearat,
  • Kartoffelstärke getrocknet,
  • Siliziumdioxid,
  • Natriumstärkeglykolat,
  • Titandioxid
  • und Triacetin/Glycerintriacetrat.

7,5 mg

Jede blaue, ovale Tablette mit der Aufschrift "Z 7,5" auf einer Seite und einem Logo auf der anderen Seite enthält 7,5 mg Zopiclon. Die nicht-medizinische Inhaltsstoffe sie oben bei 5 mg.

Einige Details zu Zopiclon

Zopiclon ist auch unter dem Handelsnamen Ximovan bekannt.

Zopiclon-Filmtabletten sollten normalerweise nicht länger als 7 bis 10 Tage hintereinander eingenommen werden. Es sollte nur von erwachsenen Personen eingenommen werden, bei denen der gestörte Schlaf zu Problemen bei der Arbeit am Tag führt.

Markennamen

Der Wirkstoff Zopiclon kann unter verschiedenen Markennamen und/oder in verschiedenen Formen erhältlich sein. Ein bestimmter Markenname dieses Medikaments ist möglicherweise nicht in allen Formen erhältlich oder nicht für alle hier beschriebenen Erkrankungen zugelassen. Außerdem können einige Formen dieses Medikaments nicht zur Behandlung von allen hier besprochenen Erkrankungen verwendet werden.

Off-Label-Anwendung

Es kann sein, dass dein Arzt oder deine Ärztin dieses Medikament für andere als die in diesen Arzneimittelinformationen aufgeführten Krankheiten empfohlen hat. Wenn du das nicht mit deinem Arzt besprochen hast oder dir nicht sicher bezüglich dieser Behandlung bist, sprich mit deinem Arzt. Beende die Einnahme dieses Medikaments nicht ohne Rücksprache mit deinem Arzt.

Gib dieses Medikament nicht an andere Personen weiter, auch wenn sie die gleichen Symptome haben wie du. Die Anwendung dieses Medikamentes kann schädlich sein, wenn dein Arzt es nicht verschrieben hat.

Wie sollte ich Zopiclon Filmtabletten einnehmen?

Die übliche Anfangsdosis beträgt 3,75 mg und wird bei Bedarf am besten unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen, um Schlafstörungen zu lindern. Die empfohlene Dosis von Zopiclon für Erwachsene liegt zwischen 3,75 mg und 7,5 mg. Die maximale Tagesdosis beträgt 5 mg für Senioren, Menschen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen. Aufgrund des Abhängigkeitspotentials solltest Du es genau so einnehmen, wie es dir dein Arzt verschrieben hat. Du solltest Zopiclon normalerweise nicht länger als 7 bis 10 Tage hintereinander einnehmen.

Absetzen des Medikaments

Jetzt ein ganz wichtiges Thema. Wenn du diesen Wirkstoff über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen hast, solltest du das Mittel nicht plötzlich absetzen, ohne mit deinem Arzt zu sprechen - darüber sind sich Experten einig. Mögliche Absetzsymptome umfassen u.a. Angst, Unruhe, Erschöpfung, Muskelschmerzen, Zittern, Desorientiertheit, Halluzinationen und Krampfanfälle. Weitere Informationen findest du in meinem Artikel über den Entzug von Benzodiazepinen.

Viele Dinge können die Dosis eines Medikaments beeinflussen, die eine Person benötigt, z. B. das Körpergewicht, andere Krankheiten und andere Arzneimittel. Wenn dein Arzt oder deine Ärztin eine andere als die hier angegebene Dosis empfohlen hat, ändere nicht die Art und Weise, wie du dieses Arzneimittel einnimmst, ohne deinen Arzt oder deine Ärztin zu fragen. Andernfalls kann es zu unerwünschten Wirkungen kommen.

Es ist wichtig, dass du dieses Medikament genau so einnimmst, wie dein Arzt es dir verschrieben hat. Nimm das Medikament nicht ein, wenn du nicht durchschlafen kannst oder bevor du aktiv und leistungsfähig sein musst. In solchen Situationen kann es zu einer Beeinträchtigung des Urteilsvermögens und zu Gedächtnislücken kommen. Dein Körper braucht Zeit, um das Medikament aus deinem Körper auszuscheiden. Warte mindestens 12 Stunden nach der Einnahme dieses Arzneimittels, bevor du Auto fährst oder andere Aktivitäten ausübst, die geistige Aufmerksamkeit erfordern.

Sonstiges

Bewahre dieses Medikament bei Raumtemperatur auf, schütze es vor Licht und Feuchtigkeit und halte es von Kindern fern.

Entsorge das Medikament nicht im Abwasser (z. B. im Waschbecken oder in der Toilette) oder im Hausmüll. Frag deinen Apotheker oder deine Apothekerin, wie du Medikamente entsorgst, die du nicht mehr brauchst oder die abgelaufen sind.

Wer sollte dieses Medikament NICHT einnehmen?

Nimm dieses Medikament nicht ein, wenn du:

  • allergisch auf Zopiclon oder einen der Inhalts- bzw. Wirkstoffe dieses Medikaments bist
  • an Myasthenia gravis leidest
  • schwere Atembeschwerden hast
  • eine schwere Lebererkrankung hast
  • Schlafapnoe hast
  • du während der Einnahme von Zopiclon oder anderen Schlafmitteln schon einmal komplexe Schlafverhaltensweisen wie Schlafwandeln, Sprechen, Essen oder Autofahren erlebt hast

Welche Nebenwirkungen sind bei diesem Medikament möglich?

Viele Medikamente können Nebenwirkungen verursachen. Eine Nebenwirkung ist eine unerwünschte Reaktion auf ein Medikament, wenn es in normaler Dosis eingenommen wird. Nebenwirkungen können leicht oder schwer, vorübergehend oder dauerhaft sein.

Die unten aufgeführten Nebenwirkungen treten nicht bei jedem auf, der diesen Wirkstoff einnimmt. Wenn du dir Sorgen über Nebenwirkungen machst, besprich die Risiken und Vorteile dieses Medikaments mit deinem Arzt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden von mindestens 1% der Menschen, die dieses Medikament einnehmen, berichtet. Viele dieser Nebenwirkungen können behandelt werden, und einige können mit der Zeit von selbst wieder verschwinden.

Wende dich an deinen Arzt oder deine Ärztin, wenn du von diesen Nebenwirkungen betroffen bist und sie schwerwiegend oder lästig sind. Dein Apotheker oder deine Apothekerin kann dich vielleicht beraten, wie du mit den Nebenwirkungen umgehen kannst.

  • Unruhe (häufiger bei Älteren)
  • Bitterer Geschmack im Mund
  • Schwindelgefühl
  • Schläfrigkeit
  • Trockener Mund
  • Schwindelgefühle

Obwohl die meisten der unten aufgeführten Nebenwirkungen nicht sehr häufig auftreten, können sie zu ernsthaften Problemen führen, wenn du keinen Arzt aufsuchst.

Wende dich so schnell wie möglich an deinen Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt:

  • Aggressivität
  • Verhaltensänderungen (z. B. Aufregung, Hyperaktivität, gewalttätiges Verhalten)
  • Ungeschicklichkeit oder Unruhe (häufiger bei Senioren)
  • Verwirrung (häufiger bei älteren Menschen)
  • Ängstlichkeit oder Unruhe tagsüber
  • Schwierige oder erschwerte Atmung
  • Koordinationsschwierigkeiten (häufiger bei Älteren)
  • Schläfrigkeit (schwer)
  • Halluzinationen (Dinge hören oder sehen, die nicht da sind)
  • Gedächtnisprobleme (häufiger bei älteren Menschen)
  • Kurzatmigkeit
  • Anzeichen einer Depression (z. B. Konzentrationsschwäche, Gewichtsveränderungen, Schlafstörungen, vermindertes Interesse an Aktivitäten, Selbstmordgedanken)
  • Schlafwandeln
  • Entzugserscheinungen (z. B. Bauchkrämpfe, Erbrechen, Schwitzen, Zittern, Krampfanfälle)

Beende die Einnahme des Medikaments und suche sofort einen Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • komplexe Verhaltensweisen im Schlaf (z. B. Autofahren, Essen, Telefonieren oder sexuelle Aktivitäten im Schlaf)
  • Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen Reaktion (z. B. Bauchkrämpfe, Atembeschwerden, Übelkeit und Erbrechen oder Schwellungen im Gesicht und Rachen)
  • Gedanken an Selbstverletzungen oder Selbstmord

Bei manchen Menschen können auch andere als die aufgeführten Nebenwirkungen auftreten. Sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin, wenn du während der Einnahme dieses Medikaments ein Symptom bemerkst, das dich beunruhigt.

Gibt es weitere Vorsichtsmaßnahmen oder Warnungen für dieses Medikament?

Bevor du mit der Anwendung eines Medikaments beginnst, informiere deinen Arzt oder deine Ärztin

  • über alle Krankheiten oder Allergien, die du hast,
  • über alle Arzneimittel, die du einnimmst,
  • darüber, ob du schwanger bist oder stillst (Schwangerschaft und Stillzeit),
  • und über alle anderen wichtigen Fakten über deine Gesundheit.

Diese Faktoren können sich darauf auswirken, wie du dieses Medikament einnehmen solltest.

Alkohol und andere Medikamente, die Schläfrigkeit verursachen

Menschen, die dieses Medikament einnehmen, sollten es nicht mit Alkohol kombinieren und vermeiden, es mit anderen Medikamenten, wie z. B. narkotischen Schmerzmitteln oder anderen Beruhigungsmitteln, die Schläfrigkeit verursachen, zu kombinieren. Dies kann zu zusätzlicher Schläfrigkeit und verminderter Atmung sowie zu anderen Nebenwirkungen führen, die gefährlich und möglicherweise lebensbedrohlich sein können.

Auch für Menschen, die vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen sind, ist Zopiclon keine gute Wahl.

Angstzustände oder Unruhezustände

Während der Anwendung von Zopiclon wurde eine Zunahme von Angstzuständen oder Unruhe am Tag beobachtet.

Schlechter Geschmack im Mund

Zopiclon kann dazu führen, dass du eine belegte Zunge, schlechten Atem oder einen bitteren Geschmack im Mund hast. Diese Effekte treten bei der Einnahme häufig auf.

Verhaltensänderungen

Die Anwendung dieses Arzneitmittels kann die Symptome einer Depression verschlimmern, einschließlich Selbstmordgedanken oder dem Wunsch, anderen zu schaden. Es kann auch zu unruhigem oder aggressivem Verhalten führen. Wenn du diese Symptome oder andere Effekte während der Einnahme dieses Medikaments bemerkst, wende dich sofort an deinen Arzt.

Familienmitglieder oder Betreuer/innen von Menschen, die dieses Arzneimittel einnehmen, sollten sich sofort mit dem Arzt/der Ärztin der Person in Verbindung setzen, wenn sie ungewöhnliche Verhaltensänderungen bemerken.

Atmung

Beruhigungsmittel können die Atmung unterdrücken. Wenn du Asthma oder eine andere Lungenerkrankung hast, die dein Risiko für Atembeschwerden erhöht, wie z. B. Schlafapnoe, besprich mit deinem Arzt, wie sich dieser Wirkstoff auf deinen Gesundheitszustand auswirken kann, wie sich dein Gesundheitszustand auf die Dosierung und Wirksamkeit dieses Medikaments auswirkt und ob eine besondere Überwachung erforderlich ist.

Verwirrung

Dieser Wirkstoff beeinflusst die geistige Leistungsfähigkeit (z. B. Konzentration, Aufmerksamkeit und Wachsamkeit). Das Risiko, verwirrt zu werden, ist bei älteren Menschen und Menschen mit Hirnschäden größer.

Abhängigkeitsrisikos

Bei der Einnahme von Zopiclon ist es zu Abhängigkeit und Missbrauch gekommen. Das Risiko, abhängig zu werden, steigt mit höheren Mengen und je länger Zopiclon eingenommen wird. Menschen mit früheren oder aktuellen Drogenproblemen haben ein höheres Risiko, während der Einnahme dieses Medikaments missbraucht zu werden oder abhängig zu werden. Wenn dieses Medikament plötzlich abgesetzt wird, kann es zu Entzugserscheinungen wie Angstzuständen, Unruhe, Durchfall und Halluzinationen kommen. Wenn du das Medikament schon eine Weile nimmst, solltest du es nach Anweisung deines Arztes schrittweise absetzen.

Depressionen

Beruhigungsmittel sind dafür bekannt, dass sie Stimmungsschwankungen und Depressionssymptome hervorrufen können. Wenn du an Depressionen leidest oder in der Vergangenheit Depressionen oder Selbstmordgedanken hattest, besprich mit deinem Arzt, wie sich dieses Medikament auf deinen Gesundheitszustand auswirken kann, wie sich dein Gesundheitszustand auf die Dosierung und Wirksamkeit dieses Medikaments auswirkt und ob eine besondere Überwachung erforderlich ist. Wenn du Symptome einer Depression wie Konzentrationsschwäche, Gewichtsveränderungen, Schlafstörungen oder vermindertes Interesse an Aktivitäten feststellst oder sie bei einem Familienmitglied bemerkst, das dieses Medikament einnimmt, wende dich so bald wie möglich an deinen Arzt.

Schläfrigkeit/verringerte Wachsamkeit

Zopiclon kann zu übermäßiger Schläfrigkeit und verminderter Wachsamkeit führen. Bediene keine schweren Maschinen und fahre kein Auto, nachdem du dieses Medikament eingenommen hast. Warte mindestens 12 Stunden nach der Einnahme dieses Medikaments, bevor du Auto fährst oder andere Tätigkeiten ausübst, die deine Aufmerksamkeit erfordern.

Nierenfunktion

Eine Nierenerkrankung oder eine eingeschränkte Nierenfunktion kann dazu führen, dass sich dieses Medikament im Körper ansammelt und Nebenwirkungen verursacht. Wenn du Nierenprobleme hast, benötigst du möglicherweise eine niedrigere Dosis von diesem Wirkstoff.

Leberfunktion

Eine Lebererkrankung oder eine eingeschränkte Leberfunktion kann dazu führen, dass sich dieses Medikament im Körper ansammelt und Nebenwirkungen verursacht. Wenn du Leberprobleme hast, musst du dieses Medikament möglicherweise in einer geringeren Dosis einnehmen.

Gedächtnisstörung

Nach der Einnahme normaler Mengen von Medikamenten wie Zopiclon wurde über Gedächtnisstörungen unterschiedlichen Ausmaßes berichtet. Dieser Effekt ist bei Zopiclon selten.

Verrichten von Aktivitäten, während man nicht ganz wach ist

Menschen, die Zopiclon einnehmen, können Aktivitäten wie Schlafwandeln, Autofahren, Essen zubereiten und essen oder Telefonieren ausführen, während sie nicht ganz wach sind und sich ihrer Handlungen nicht bewusst sind. Am nächsten Morgen wissen sie vielleicht nicht mehr, was passiert ist. Dies ist wahrscheinlicher, wenn du auch Alkohol oder andere beruhigende Medikamente nimmst. Wenn du feststellst, dass das bei dir passiert ist, wende dich sofort an deinen Arzt.

Entzug

Zopiclon kann zur Gewohnheit werden. Nach dem plötzlichen Absetzen des Medikaments (nachdem du es über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen hast) wurden Entzugserscheinungen beobachtet, die denen ähneln, die auch bei verwandten Substanzen, einschließlich Alkohol, auftreten. Weitere Therapien können je nach Schweregrad die Folge sein. Zu diesen Symptomen gehören:

  • Unterleibskrämpfe
  • Unruhe
  • Verwirrung
  • Durchfall
  • extreme Angstzustände
  • Kopfschmerzen
  • Reizbarkeit
  • Gedächtnisschwäche
  • Muskelschmerzen
  • Nervosität
  • Unruhe
  • Schlafprobleme wie z.B. Rebound-Schlaflosigkeit
  • Verspannungen
  • Zittern
  • Erbrechen

Schwangerschaft

Die Sicherheit der Einnahme dieses Medikaments während der Schwangerschaft ist nicht erwiesen. Zopiclon kann dem sich entwickelnden Baby schaden, wenn es von der Mutter während der Schwangerschaft eingenommen wird. Dieses Medikament sollte während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die Risiken. Wenn du während der Einnahme dieses Medikaments schwanger wirst, wende dich sofort an deinen Arzt.

Stillen

Dieses Medikament geht in die Muttermilch über. Wenn du stillst und Zopiclon einnimmst, kann es Auswirkungen auf dein Baby haben. Sprich mit deinem Arzt darüber, ob du weiter stillen solltest.

Kinder

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zopiclon wurde für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht nachgewiesen.

Ältere Menschen

Bei Menschen über 65 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass dosisabhängige Nebenwirkungen von Zopiclon wie Schläfrigkeit, Schwindel oder Koordinationsstörungen auftreten. Es sollten niedrigere Dosen verwendet werden. Eine zu hohe Dosis kann zu Unfällen wie Stürzen führen. Sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin, wenn du ein älterer Mensch bist und eine der oben genannten Nebenwirkungen feststellst.

Welche anderen Medikamente können Wechselwirkungen mit diesem Medikament haben?

Es kann eine Wechselwirkung zwischen Zopiclon und einem der folgenden Medikamente geben:

  • Alkohol
  • Medikamente gegen Angstzustände (z. B. Alprazolam, Clonazepam, Lorazepam)
  • Antikonvulsiva (Medikamente zur Verhinderung von Krampfanfällen, z.B. Phenytoin, Valproinsäure, Carbamazepin, Gabapentin)
  • Antihistaminika (z. B. Cetirizin, Doxylamin, Diphenhydramin, Hydroxyzin, Loratadin)
  • antipsychotische Medikamente (z. B. Chlorpromazin, Clozapin, Haloperidol, Olanzapin, Quetiapin, Risperidon)
  • Apalutamid
  • Aprepitant
  • Azelastin
  • "Azol-Antimykotika (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol)
  • Barbiturate (z. B. Butalbital, Pentobarbital, Phenobarbital)
  • Bosentan
  • Brimonidin
  • Buprenorphin
  • Buspiron
  • Butorphanol
  • Cannabis
  • Chloralhydrat
  • Clonidin
  • Cobicistat
  • Conivaptan
  • Dapson
  • Deferasirox
  • Diltiazem
  • Dronedaron
  • entacapone
  • Enzalutamid
  • Flibanserin
  • Allgemeinanästhetika (Medikamente, die dich bei Operationen in Schlaf versetzen)
  • Grapefruitsaft
  • HIV-Nicht-Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Hemmer (NNRTIs; z. B. Efavirenz, Etravirin, Nevirapin)
  • HIV-Proteaseinhibitoren (z. B. Darunavir, Ritonavir, Saquinavir)
  • Kava-Kava
  • Lithium
  • Lumacaftor und Ivacaftor
  • Makrolid-Antibiotika (z. B. Clarithromycin, Erythromycin)
  • Melatonin
  • Methadon
  • Metoclopramid
  • Mifepriston
  • Mirtazapin
  • Mitotan
  • Modafinil
  • Muskelrelaxantien (z. B. Baclofen, Cyclobenzaprin, Methocarbamol, Orphenadrin, Tizanidin)
  • Nabilon
  • Narkotika oder Opioide (z. B. Codein, Fentanyl, Morphin, Oxycodon)
  • Pramipexol
  • Rifabutin
  • Rifampin
  • Ropinirol
  • Rotigotin
  • Johanniskraut
  • Sarilumab
  • Scopolamin
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs; z. B. Citalopram, Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin)
  • Siltuximab
  • Tapentadol
  • Tetrabenazin
  • Thalidomid
  • Tocilizumab
  • Tramadol
  • Trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin, Desipramin)
  • Tyrosinkinaseinhibitoren (z.B. Dasatinib, Imatinib, Nilotinib, Sunitinib)
  • Verapamil
  • Zolpidem

Wenn du eines dieser Wirkstoffe einnimmst, sprich mit deinem Arzt oder Apotheker. Abhängig von deinen persönlichen Umständen kann dein Arzt verlangen, dass du:

  • die Einnahme eines der Medikamente absetzen,
  • eines der Medikamente gegen ein anderes austauschen,
  • die Art und Weise, wie du eines oder beide Medikamente einnimmst, ändern oder
  • alles so zu lassen, wie es ist.
  • Eine Wechselwirkung zwischen zwei Medikamenten bedeutet nicht immer, dass du eines von ihnen absetzen musst. Sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin darüber, wie Wechselwirkungen zwischen Medikamenten gehandhabt werden oder gehandhabt werden sollten.

Andere als die oben aufgeführten Medikamente können mit diesem Medikament in Wechselwirkung treten. Informiere deinen Arzt oder deine Ärztin über alle verschreibungspflichtigen, rezeptfreien und pflanzlichen Medikamente, die du einnimmst. Informiere ihn auch über alle Ergänzungsmittel, die du einnimmst. Da Koffein, Alkohol, Nikotin aus Zigaretten oder Straßendrogen die Wirkung vieler Medikamente beeinträchtigen können, solltest du deinen Arzt oder deine Ärztin informieren, wenn du sie nimmst.

Würdest du gerne persönlich mit mir sprechen? Dann kannst du hier einen Termin mit mir ausmachen, in dem wir unsere Erfahrungen austauschen können.

Schnelle Hilfe?

Falls du Selbstmordgedanken hast und akut Hilfe brauchst: Anlaufstellen wie die Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222) sind rund um die Uhr für dich erreichbar. Weitere Hilfsangebote findest du hier: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/



Über den Author

Andreas

Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit meiner Frau, unserer Tochter und unserem Hund im Süden Deutschlands. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

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