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September 17, 2021

Zwangsstörungen gehören psychiatrisch gesehen zu den Angsterkrankungen. Und tatsächlich sind es meist Ängste, die hinter Zwangsgedanken und -handlungen stecken.

Eine Zwangsstörung, auch Zwangserkrankung genannt, ist eine psychische Erkrankung, die mit einer Kombination aus Zwangsgedanken und Zwangshandlungen einhergeht.

Ungefähr 2% der Bevölkerung leidet an einer Zwangsstörung. In etwa der Hälfte aller Fälle treten die Symptome bereits bei Kindern und Jugendlichen auf, selten treten sie erstmalig erst nach dem 40. Lebensjahr in Erscheinung.

Zwangserkrankungen zählen in der Psychiatrie zu den übergeordneten Angststörungen . Wie wir noch sehen werden, gibt es unterschiedliche Formen dieser Erkrankung.

Je nach Ausprägung und Form können sie die Lebensqualität und das Wohlbefinden der betroffenen Personen leicht bis erheblich beeinträchtigen. Oftmals ergibt sich ein Teufelskreis aus Zwangsgedanken, Zwangshandlungen mit anschließender Beruhigung, bis die Zwangsgedanken erneut auftreten. 

Was ist eine Zwangsstörung?

Die Zwangsstörung, auch Zwangsneurose genannt, ist eine psychische Erkrankung, die mit einer Besessenheit (engl. obsession) oder einem Zwang (engl. compulsion), beunruhigenden Handlungen und wiederkehrenden Gedanken einhergeht. Im Englischen wird die Zwangsstörung auch obsessive compulsive disorder (OCD) genannt.

Für eine Person, die unter einer Zwangsstörung leidet, kann es schwierig sein, einfachste Routineaufgaben auszuführen, weil diese beispielsweise immer wieder kontrolliert werden müssen, ob diese auch richtig ausgeführt wurden (Kontrollzwang).

Eine Person mit einer Zwangsstörung:

  • hat Gedanken, Bilder oder Triebe, die sie nicht kontrollieren kann.
  • will diese aufdringlichen Gedanken, dieses Zwangsgedanken, und Gefühle gar nicht haben.
  • erlebt ein erhebliches Maß an Unbehagen, möglicherweise verbunden mit Angst, Ekel, Zweifeln oder der Überzeugung, dass Dinge auf eine bestimmte Art und Weise getan werden müssen.
  • verbringt viel Zeit damit, sich auf diese Zwangsvorstellungen zu konzentrieren und diesen Zwängen nachzugehen (Zwangshandlungen, auch Zwangsrituale genannt), wodurch persönliche, soziale und berufliche Aktivitäten beeinträchtigt werden.

Unterschiedliche Arten - je nach Verhalten und Gedanken der Betroffenen

Zwangsstörungen können verschiedene Patienten auf unterschiedliche Weise betreffen. Sie kann sich sich folgendermaßen äußern:

Der Kontrollzwang

Eine Person mit einer Zwangsstörung hat das Bedürfnis, immer wieder nach Problemen zu suchen. Dazu kann gehören:

  • Überprüfung von Wasserhähnen, Alarmanlagen, Türschlössern, Hauslichtern und Geräten, um z. B. Lecks, Schäden oder Feuer zu vermeiden
  • alles rund um das Thema Gesundheit: den eigenen Körper auf Anzeichen von Krankheiten überprüfen
  • die Echtheit von Erinnerungen zu überprüfen
  • die wiederholte Überprüfung von Kommunikation, z. B. von E-Mails, aus Angst, einen Fehler gemacht oder den Empfänger beleidigt zu haben

Ängste vor Verunreinigung (z.B. Waschzwang)

Manche Menschen mit einer Zwangsstörung verspüren ein ständiges, überwältigendes Bedürfnis, sich zu waschen. Sie befürchten, dass Gegenstände, die sie anfassen, verunreinigt sind.

Das kann zur Folge haben:

  • exzessives Zähneputzen oder Händewaschen
  • ständiges Reinigen von Bad, Küche und anderen Räumen
  • Vermeidung von Menschenansammlungen aus Angst, sich mit Keimen anzustecken

Manche Menschen empfinden auch ein Gefühl der Verunreinigung, wenn sie das meinen, dass jemand sie schlecht behandelt oder kritisiert hat. Sie versuchen dann möglicherweise, dieses schlechte Gefühl durch Waschen zu beseitigen.

Das Horten und die Angst, man könnte etwas noch gebrauchen

Dabei handelt es sich um eine Person, die sich nicht in der Lage fühlt, gebrauchte oder nutzlose Dinge wegzuwerfen. Stichwort Messis.

Gewaltphantasien und weiter aufdringliche Gedanken

Dabei handelt es sich um das Gefühl, unerwünschte, teils auch gewalttätige sich immer wieder wiederholende Gedanken nicht verhindern zu können.

Die Gedanken können sehr belastend sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass die Person in einer Weise handelt, die diese Gewalt widerspiegelt.

Eine Person mit dieser Art von Zwangsstörung befürchtet vielleicht, sie könnte pädophil sein, auch wenn es dafür keine Beweise gibt.

Symmetrie und Ordnungsliebe

Eine Person mit dieser Art von Zwangsstörung hat vielleicht das Gefühl, dass sie Objekte in einer bestimmten Reihenfolge anordnen muss, um Unbehagen oder Schaden zu vermeiden.

Sie ordnen zum Beispiel immer wieder die Bücher in einem Regal neu an. Man spricht hier auch von einem Ordnungszwang.

Symptome: so kann sich eine Zwangserkrankung äußern

Die Zwänge umfassen bei einer Zwangsstörung Gedanken und Handlungen - in der Psychologie bzw. Neurologie spricht man auch von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Beides kann Stress verursachen und die Fähigkeit der Betroffenen, Routinetätigkeiten auszuführen, beeinträchtigen. Oft treten auch Symptome aus dem Bereich der Psychosomatik auf.

Im Folgenden erfährst du mehr über Zwänge und Zwangshandlungen.

Zwangsgedanken

Jeder macht sich mal Sorgen, aber bei Menschen mit Zwangsstörungen können Sorgen und Ängste die Oberhand gewinnen und es schwer machen, alltägliche Aufgaben zu erledigen.

Häufige Themen dieser Ängste sind:

  • Verunreinigung durch Körperflüssigkeiten, Keime, Schmutz und andere Substanzen
  • Kontrollverlust, z. B. die Angst, dem Drang nachzugeben, sich selbst oder anderen wehzutun
  • Perfektionismus, z. B. die Angst, etwas zu verlieren, oder ein starker Fokus auf Genauigkeit oder das Erinnern von Dingen
  • Katastrophen, einschließlich der Angst, für ein katastrophales Ereignis verantwortlich zu sein
  • Unerwünschte sexuelle Gedanken, einschließlich Gedanken über unangemessene Aktivitäten
  • Religiöse oder abergläubische Überzeugungen, z. B. die Sorge, Gott zu beleidigen oder auf Risse im Bürgersteig zu treten

Zwangshandlungen

Nicht jedes sich wiederholende Verhalten ist ein Zwang. Die meisten Menschen nutzen sich wiederholende Verhaltensweisen, wie z. B. die Schlafenszeit, um ihren Alltag zu bewältigen.

Bei Menschen mit einer Zwangsstörung ist das Bedürfnis, ein sich wiederholendes Verhalten auszuführen, jedoch sehr groß. Eine solche Zwangshandlung tritt dann sehr häufig auf und ist auch zeitaufwändig. Das Verhalten kann einen rituellen Charakter annehmen, dann nennt man die Zwangshandlung auch Zwangsritual.

Einige Beispiele sind für solche Zwangshandlungen bzw. Zwangsrituale sind:

  • Waschen und Reinigen, einschließlich ständigem Waschen der Hände, insbesondere wenn die Patienten meinen, sie hätten einen schmutzigen Gegenstand (z.B. Geld) angefasst.
  • Ordnung halten
  • Kontrollieren, ob man die Tür tatsächlich zugeschlossen hat
  • Überwachung des Körpers auf bestimmte Symptome
  • das Wiederholen von Routinetätigkeiten, wie das Aufstehen von einem Stuhl
  • mentale Zwänge, wie das wiederholte Erinnern einer bestimmten Situation
  • Manche Leute müssen auch in Gedanken immer wieder bis zu einer bestimmten Zahl zählen

Zwangsstörungen bei Kindern

Zwangsstörungen sind in der Jugendpsychiatrie häufig anzutreffen, denn die ersten Anzeichen einer Zwangsstörung treten oft im Jugendalter auf, manchmal aber auch schon in der Kindheit.

Betroffene Kinder oder Jugendliche weisen meist folgende Symptome und Komplikationen auf:

  • geringes Selbstwertgefühl des Kindes
  • gestörte Routinen
  • Schwierigkeiten bei der Erledigung von Schularbeiten
  • körperliche Erkrankungen, z. B. aufgrund von Stress
  • Schwierigkeiten, Freundschaften und andere Beziehungen aufzubauen oder zu pflegen

Wenn die Zwangsstörung in der Kindheit beginnt, kann sie bei Männern häufiger vorkommen als bei Frauen. Im Erwachsenenalter sind Männer und Frauen jedoch gleich häufig betroffen.

Ursachen von Zwangsstörungen

Experten wissen nicht, was eine Zwangsstörung verursacht, aber es gibt verschiedene Theorien. Genetische, neurologische, verhaltensbedingte, kognitive und umweltbedingte Faktoren können alle zur Entstehung einer Zwangsstörung beitragen.

Genetische Ursachen

Zwangsstörungen scheinen in Familien gehäuft aufzutreten, was auf einen möglichen genetischen Zusammenhang hindeutet, der von Experten untersucht wird.

Bildgebende Studien haben darauf hingewiesen, dass die Gehirne von Menschen mit einer Zwangsstörung charakteristische Funktionsstörungen aufweisen. Gene, die sich darauf auswirken, wie das Gehirn auf die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin reagiert, könnten eine Rolle bei der Entstehung der Störung spielen.

Autoimmunbedingte Ursachen

Manchmal treten die Symptome der Zwangsstörung bei Kindern nach einer Infektion auf, wie z. B.:

  • nach einer Infektionen mit Streptokokken der Gruppe A, einschließlich Streptokokken im Hals
  • Lyme-Borreliose
  • das H1N1-Grippevirus

Mediziner bezeichnen das Auftreten solcher Symptome manchmal als pädiatrisches akutes neuropsychiatrisches Syndrom (PANS).

Bei einem Kind mit PANS beginnen die Symptome plötzlich und erreichen innerhalb von 24-72 Stunden ihre volle Intensität. Sie können dann verschwinden, aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder auftreten.

Verhaltensbedingte Ursachen

Eine Theorie besagt, dass Menschen mit einer Zwangsstörung lernen, die Angst vor bestimmten Situationen oder Gegenständen zu vermeiden, indem sie Rituale durchführen, um das vermeintliche Risiko zu verringern. Leider tragen diese vermeintlich positiven Lernerfahrungen zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Zwangsstörung bei.

Die anfängliche Angst kann in einer Phase starken Stresses auftreten, z. B. nach einem traumatischen Ereignis oder einem großen Verlust.

Sobald die Person ein Objekt oder einen Umstand mit diesem Gefühl der Angst in Verbindung bringt, beginnt sie, dieses Objekt oder diese Situation auf eine Weise zu vermeiden, die für die Zwangsstörung charakteristisch ist.

Dies kann bei Menschen mit einer genetischen Veranlagung für die Störung häufiger vorkommen.

Kognitive Ursachen

Eine andere Theorie besagt, dass die Zwangsstörung beginnt, wenn Menschen ihre eigenen Gedanken falsch interpretieren.

Die meisten Menschen haben ab und zu unerwünschte oder aufdringliche Gedanken, aber bei Menschen mit Zwangsstörungen wird die Bedeutung dieser Gedanken intensiver oder extremer.

Nehmen wir das Beispiel einer Person, die sich um ein Kleinkind kümmert, während sie unter großem Druck steht und Gedanken hat, das Baby versehentlich zu verletzen.

Normalerweise würde eine Person diese Gedanken ignorieren, aber wenn die Gedanken andauern, können sie eine ungerechtfertigte Bedeutung bekommen.

Eine Person mit Zwangsstörung kann davon überzeugt sein, dass die Handlung, die in dem Gedanken steckt, wahrscheinlich eintreten wird. Als Reaktion darauf ergreift sie übermäßige, kontinuierliche Maßnahmen, um die Bedrohung oder Gefahr zu verhindern.

Umweltbedingte Ursachen

Stressige Lebensereignisse können bei Menschen mit einer genetischen oder sonstigen Veranlagung eine Zwangsstörung auslösen.

Viele Menschen haben berichtet, dass die Symptome innerhalb von 6 Monaten nach Ereignissen wie

  • Entbindung
  • Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt
  • einem schweren Konflikt
  • einer schweren Krankheit
  • eine traumatische Hirnverletzung

Außerdem kann die Zwangsstörung zusammen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) auftreten.

Diagnose anhand der Symptomatik

Psychiater, Fachärzte der Nervenheilkunde, suchen zwecks Diagnostik nach bestimmten Kriterien. Vor allem den folgenden Zwangssymptomen schenken sie große Aufmerksamkeit, denn sie sprechen für eine Zwangsstörung:

  • das Vorhandensein von Zwangsvorstellungen, Zwangshandlungen oder beidem
  • Zwangsvorstellungen und Zwänge, die zeitaufwendig sind oder erheblichen Leidensdruck oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Bereichen des Lebens verursachen
  • Zwangssymptome, die nicht auf den Gebrauch einer Substanz oder eines Medikaments zurückzuführen sind
  • Zwangssymptome, die nicht durch ein anderes Gesundheitsproblem erklärt werden können

Bevor eine Diagnose gestellt werden kann, müssen jedoch mehrere dieser Symptome mindestens zwei Wochen lang vorhanden sein.

Viele andere Störungen, wie Depressionen und Angstzustände, haben ähnliche Merkmale wie die Zwangsstörung und können auch neben der Zwangsstörung auftreten.

Behandlung

Es gibt wirksame Therapien für Zwangsstörungen. Welcher Ansatz der richtige ist, hängt von den Symptomen der Person und dem Ausmaß ab, in dem sie das Leben und das Wohlbefinden der Person beeinträchtigen. Auch Persönlichkeitsmerkmale spielen eine wichtige Rolle.

Zu den wirksamen Behandlungsoptionen gehören:

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Diese Art der Psychotherapie, manchmal auch mit KVT abgekürzt, kann einer Person helfen, ihr Denken, Fühlen und Verhalten zu ändern.

Sie kann zwei verschiedene Behandlungen beinhalten:

  1. Expositions- und Reaktionsprävention (Reaktionsverhinderung) und
  2. Kognitive Therapie.

Zur Expositions- und Reaktionsverhinderung gehört:

  1. Exposition: Die Person wird Situationen und Objekten ausgesetzt, die Angst und Furcht auslösen. Im Laufe der Zeit führt die wiederholte Exposition durch einen Prozess, der Gewöhnung genannt wird, zu einer Verringerung oder einem Verschwinden der Angst bzw. der Zwänge.
  2. Reaktion: Die Person lernt, zwanghafte Verhaltensweisen nicht mehr auszuführen.

Die kognitive Therapie beginnt damit, dass die Person dazu ermutigt wird, ihre Überzeugungen über die Konsequenzen des zwanghaften Verhaltens zu erkennen und neu zu bewerten.

Als Nächstes ermutigt der Therapeut die Person dazu:

  • die Hinweise zu untersuchen, die für und gegen die Zwänge sprechen
  • kognitive Verzerrungen im Zusammenhang mit den Zwängen zu erkennen
  • eine weniger bedrohliche alternative Reaktion auf den aufdringlichen Gedanken, das Bild oder die Idee zu entwickeln

Antidepressiva und andere Medikamente

Eine Reihe von Medikamenten kann bei der Behandlung von Zwangsstörungen helfen, darunter selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), die zu den Antidepressiva gehören.

Einige Beispiele sind:

Zur Behandlung von Zwangsstörungen kann ein Arzt eine höhere Dosierung verschreiben als bei Depressionen. Dennoch kann es sein, dass eine Person bis zu 3 Monate lang keine spürbaren Verbesserungen bemerkt.

Etwa die Hälfte aller Menschen mit Zwangsstörungen, auch in Deutschland, sprechen nicht auf eine alleinige Therapie mit SSRI-Antidepressiva an. Ärzte verschreiben deswegen manchmal auch antipsychotische Medikamente (Antipsychotika, Neuroleptika).

Im Jahr 2010 stellten einige Forscher fest, dass das Tuberkulosemedikament D-Cycloserin (Seromycin) zusammen mit kogntiver Verhaltenstherapie bei der Behandlung von Zwangsstörungen helfen kann. Es kann auch einigen Menschen mit sozialen Ängsten helfen.

Ausblick: Leben mit einer Zwangsstörung

Wenn eine Person mit leichter Zwangsstörung nicht behandelt wird, können sich die Symptome trotzdem verbessern. Ohne Behandlung verbessern sich die Symptome einer mittelschweren oder schweren Zwangsstörung jedoch eher nicht und können sich sogar verschlimmern.

Eine Behandlung kann wirksam sein, aber sie ist ein fortlaufender Prozess. Bei manchen Menschen treten die Zwangssymptome später im Leben wieder auf.

Jeder, der an einer Zwangsstörung leidet, sollte professionelle Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen und sich selbständig weitere Info(s) zu dieser Erkrankung einholen.

Selbstmordgedanken?

Falls du akut Hilfe brauchst: Anlaufstellen wie die Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222) sind rund um die Uhr für dich erreichbar.

Weitere Hilfsangebote findest du hier: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/

Über den Author

Andreas

Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit Frau, Tochter und Hund in der Pfalz. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

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