CBD Öl und Antidepressiva Wechselwirkungen: Zuviel des Guten?

Entscheidend für Wechselwirkungen zwischen CBD Öl und Antidepressiva sind Rezeptoren für Botenstoffe und Enzyme der Cytochrom-Familie.

Das Bewusstsein für Depressionen wächst ständig – und damit der Konsum von Antidepressiva.

Früher mussten sich deprimierte und psychisch angeschlagene Zeitgenossen häufig anhören, sie sollten sich doch ‚am Riemen reißen’. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei. Heute können wir die meisten psychischen Erkrankungen mit einer stattlichen Zahl von Antidepressiva oder anderen Psychopharmaka lindern.

Der neue Star bei den Stimmungsaufhellern ist CBD Öl, ein rezeptfreies Nahrungsergänzungsmittel. Doch rezeptfrei bedeutet nicht ungefährlich, wie zahlreiche CBD Öl-Erfahrungen belegen. Es sind zahlreiche Wechselwirkungen bei der Einnahme von CBD Öl mit Antidepressiva möglich. Hier findest Du einen Überblick.

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Über mich

Hallo,

mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

CBD Öl und Antidepressiva: Natürlicher Ersatz für Chemie?

Kann CBD Öl Antidepressiva ersetzen, quasi als pflanzliches Antidepressivum ? Auf diese Frage, wie gut CBD Öl bei Depressionen wirkt, gibt es keine pauschale Antwort. Sie hängt von der Schwere der psychischen Störung ab, von der Art der bisher eingenommenen Psychopharmaka und natürlich von der individuellen Reaktion auf bestimmte Substanzen. Dein Stoffwechsel ist so individuell wie Deine Persönlichkeit. Deshalb gibt es bei allen Medikamenten keine Verschreibungsregel, die auf jeden Menschen zutrifft.

Aufgrund der starken, angstlösenden Wirkung von CBD ist es durchaus möglich, Antidepressiva mit CBD Öl zu ersetzen. CBD wirkt über das Endocannabinoid-System im gesamten Körper (1). Außerdem dockt es an Vanilloid-TRPV1-Rezeptoren an (2). Auch Serotonin-Rezeptoren vom Typ 5-HT1A beeinflussen die Cannabidiole der Hanfpflanze (3).

CBD Öl: Bei Depression und Angstzuständen bewährt

Hilft CBD wirklich bei Depressionen und Ängsten? Viele Erfahrungen mit Cannabidiol CBD Öl und wissenschaftliche Studien zeigen, dass es sich bei Angststörungen aller Art und Depressionen bewährt (4). Das sogenannte Glücksmolekül Anandamid ist zu einem Großteil für diese Wirkung verantwortlich. Es beruhigt und entspannt, senkt den Blutdruck und lässt uns gut schlafen (5) (6).  Anandamid stellt der Körper selbst her. CBD sorgt jedoch dafür, dass es länger in den Synapsen bleibt.

CBD bei Depressionen: Ob CBD Dein Antidepressivum ersetzen kann, musst Du selbst herausfinden. Das abrupte Absetzen von Arzneimitteln empfiehlt sich in keinem Fall. Sprich vor Experimenten mit CBD Öl auf jeden Fall mit Deinem Arzt. Er kann Dir sagen, wie Du ein Medikament ausschleichen kannst.

Lesetipp: CBD Öl und die Psyche

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Dieses Produkt kann ich nur empfehlen, da ich es selbst verwende.

  • Die Konzentration von 10% finde ich einerseits stark genug, damit man nicht unzählige Tropfen nehmen muss, andererseits aber auch nicht zu stark, so dass man schlecht dosieren könnte.
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CBD Öl Wechselwirkungen mit Antidepressiva

Nach wie vor forschen Wissenschaftler, wie CBD Öl genau wirkt. Beim Nutzhanf, mit wissenschaftlichem Namen Cannabis sativa, handelt es sich um eine komplexe Pflanze mit ebenso komplexen Wirkmechanismen. Allerdings macht CBD Öl auf keinen Fall ‚high’. Den Hanfpflanzen für CBD Öl wurde der Anteil des berauschenden Tetrahydrocannabinols (THC) fast gänzlich weggezüchtet. Dennoch enthalten sie rund 400 unterschiedliche Wirkstoffe, darunter etwa 60 Cannabinoide (7).

Fest steht: CBD Öl löst Wechselwirkungen mit zahlreichen Antidepressiva aus.

Da CBD Öl bestimmte Serotonin-Rezeptoren beeinflusst, gibt es Wechselwirkungen mit allen Antidepressiva, die den Serotonin-Stoffwechsel beeinflussen. Dazu zählen:

  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Fluoxetin, Prozac, Citalopram, Sertralin)
  • Trizyklische Antidepressiva (z.B. Opipramol)
  • Serotonin-Modulatoren (Trazodon)
  • Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (z.B. Tianeptin)
  • Noradrenalin-Serotonin-selektive Antidepressiva (Mirtazapin)
  • Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (Venlafaxin, Milnacipran, Duloxetin)

Logischerweise denkt man, dass CBD Öl die Wirkung dieser Medikamente verstärken würde. Aber das ist zu einfach gedacht. Zum einen beeinflusst CBD beeinflusst ja nicht nur die 5-HT1A-Rezeptoren für Serotonin. Es dockt auch an zahlreichen anderen Rezeptoren an. Zum anderen kann der Einfluss CBD Öl auf Serotonin-Rezeptoren dazu führen, dass Antidepressiva schwächer wirken.

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Raphael Mechoulam: CBD-Guru in Israel

Als Vater der modernen Cannabis-Forschung gilt Raphael Mechoulam, ein Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er widmete seine gesamte Karriere dem Ziel, die Wirkung von Cannabis zu ergründen. Beispielsweise isolierte Mechoulam als erster CBD und THC von den Wirkstoffen der Hanfpflanze (14).

Endocannabinoide beeinflussen auch GABA-System

Die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems sind über den gesamten Körper verteilt. CBD Öl bearbeitet beide Endocannabinoid-Rezeptoren, ein Grund für seine umfassende Wirkung. Mittlerweile gilt als erwiesen, dass dieses System bei Angstzuständen und Depressionen eine wichtige Rolle spielt (8). Benzodiazepine dagegen wirken auf GABA-Rezeptoren ein (9).

Allerdings sind diese Rezeptoren im Körper räumlich nicht weit getrennt. Ganz im Gegenteil: Am Axonterminal, dem Endknöpfchen der Nervenzellen, liegen Rezeptoren für GABA und der CB1-Rezeptor des Endocannabinoid-Systems nah beieinander (10). Deshalb vermuten Wissenschaftler, dass sich die Signalstoffe für beide Systeme gegenseitig beeinflussen.

Kann ich CBD mit L-Tryptophan kombinieren?

Die Kombination von CBD (Cannabidiol) und L-Tryptophan ist ein komplexes Thema, insbesondere wenn es um Wechselwirkungen und die individuelle Verträglichkeit geht. Beide Substanzen haben Einfluss auf das Serotoninsystem im Gehirn, was sowohl therapeutische Vorteile als auch Risiken mit sich bringen kann.

Mein Rat: Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man CBD und L-Tryptophan kombinieren kann. Ich wäre aber vorsichtig, beides auch noch mit Antidepressiva zu kombinieren, vor allem in Hinblick auf das Serotoninsyndrom: Obwohl das Risiko gering ist, besteht theoretisch die Möglichkeit eines Serotoninsyndroms, wenn mehrere Substanzen kombiniert werden, die das serotonerge System beeinflussen. Das Serotoninsyndrom ist eine seltene, aber ernsthafte Erkrankung, die durch zu hohe Serotoninspiegel im Gehirn verursacht wird.

Was ich jedem mal raten würde, auszuprobieren
Ein persönlicher Tipp

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht. Es entspannt und beruhigt mich und hat mir sogar dabei geholfen, von meinen Antidepressiva loszukommen. Ich habe hierzu auch einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, den Du hier nachlesen kannst.

Andreas 350
Andreas

Entscheidend: Enzyme der Cytochrom-Familie P450

Fast noch wichtiger als die Rezeptoren sind die Enzyme der Cytochrom-Familie P450.  Diese Enzyme sind besonders stark in der Leber vertreten. Tatsächlich zählen mehr als 50 Enzyme zu dieser Familie. Lediglich sechs dieser P450-Enzyme sind jedoch daran beteiligt, rund 90 Prozent aller Arzneimittel für den Stoffwechsel zu verwerten (11). Die Leber benötigt Cytochrom-P450-Enzyme für den Abbau der allermeisten Antidepressiva.

Die beiden wichtigsten Enzyme sind CYP3A4 und CYP2D6. Unglücklicherweise hemmt CBD Öl verschiedene Cytochrom-P450-Enzyme. Am stärksten macht sich dieser Effekt bei CYP3A4 bemerkbar (12). Das könnte für die lange Halbwertszeit von oral eingenommenen CBD Öl verantwortlich sein, die zwischen zwei und fünf Tage beträgt (13).

Wichtig: Die Hemmung von CYP3A4 ist der Grund, warum CBD Öl Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hat.

Erneut drängt sich der Eindruck auf, dass CBD Öl die Wirkung von Antidepressiva verstärken könnte – schließlich hemmt es Enzyme, die die Leber für die Verarbeitung von den meisten Medikamenten braucht. Die Antidepressiva bleiben also länger im Körper. Hier zeigt sich erneut, dass Logik die überaus komplexen Vorgänge im menschlichen Körper nur bedingt erfassen kann.

Es kann sein, dass CBD die Wirkung anderer Medikamente verstärkt oder abschwächt. Darüber hinaus ist es möglich, dass CBD unerwünschte Nebenwirkungen von Antidepressiva verstärkt zum Vorschein bringt (14).

CBD Öl Wechselwirkungen mit Antidepressiva lassen sich kaum vorhersagen. Der Grund dafür lautete Polymorphismus.

Polymorphismus: Enzym ist nicht gleich Enzym

Wie bereits zuvor erwähnt, funktioniert der Stoffwechsel ebenso individuell wie unsere Persönlichkeit. Wir sind zwar alle mit ähnlichem Erbgut geboren. Die menschliche DNS sieht bei den meisten Personen relativ gleich aus. Doch DNS liefert nur die Blaupause, den Bauplan. Der Stoffwechsel kann den Bauplan jederzeit abändern. Bekannt ist dieser Umstand als Epigenetik (15). Mittlerweile hat sich zu dem Thema ein neuer Zweig der Forschung entwickelt.

Bei der Produktion von Enzymen nennen Wissenschaftler diese durch Epigenetik bedingten Unwägbarkeiten Polymorphismus. Dieses Wort setzt sich aus zwei griechischen Begriffen zusammen. Poly steht für viel und morphe für Gestalt: Ein Enzym kann also viele verschiedene Gestalten annehmen. Bei den Enzymen der Cytochrom-Familie bedeutet das: Die genauen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten lassen sich kaum vorhersagen (16).

Oder doch alles nur Placebo-Effekt?

Die Annahme, dass die positiven Wirkungen von Cannabidiol (CBD) ausschließlich auf dem Placeboeffekt beruhen, vereinfacht die komplexe Interaktion, die CBD im Körper hat. Obwohl die Forschung zu CBD noch relativ jung ist und weitere Studien erforderlich sind, um die positive Wirkung von CBD vollständig zu verstehen, gibt es doch wissenschaftliche Belege, die über einen reinen Placeboeffekt hinausgehen:

  1. Interaktion mit dem Endocannabinoid-System: CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System des Körpers, das eine wichtige Rolle bei der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse wie Schmerzempfindung, Entzündung, Stimmung und Schlaf spielt. CBD bindet an verschiedene Rezeptoren in diesem System und kann dadurch potenziell therapeutische Effekte ausüben.
  2. Neuroprotektive und entzündungshemmende Eigenschaften: Einige Studien deuten darauf hin, dass CBD neuroprotektive und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Dies könnte bei der Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen und entzündungsbedingten Zuständen von Nutzen sein.
  3. Angstlinderung: Es gibt Hinweise darauf, dass CBD anxiolytische (angstlösende) Wirkungen haben kann. Studien, in denen CBD zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt wurde, zeigten vielversprechende Ergebnisse, wobei CBD dabei half, Angstsymptome zu reduzieren.
  4. Schmerzmanagement: CBD wird auch für seine potenziellen Vorteile im Schmerzmanagement erforscht, insbesondere bei chronischen Schmerzen, neuropathischen Schmerzen und Entzündungsschmerzen.
  5. Behandlung von Epilepsie: Einer der am besten belegten therapeutischen Anwendungen von CBD ist die Behandlung bestimmter Formen von Epilepsie. In mehreren klinischen Studien wurde gezeigt, dass CBD die Häufigkeit und Schwere von Anfällen

Zum Merken:

Zum Merken: CBD Öl und zahlreiche Antidepressiva wirken durch ähnliche Mechanismen (17). CBD Öl hemmt das Cytochrom-Enzym CYP3A4 stark, das die Leber für die Verarbeitung von vielen Antidepressiva braucht.

Erfahrungsberichte zeigen, dass CBD Öl die Wirkung von anderen Antidepressiva eher abschwächt. Allerdings ist auch das Gegenteil möglich. Bei manchen Menschen verstärkt CBD die Effekte von Antidepressiva.

Auf jeden Fall solltest Du vorsichtig sein, wenn Du CBD Öl mit Medikamenten aller Art kombinierst. Sprich mit Deinem behandelnden Arzt und informiere Dich, bevor Du mit Experimenten beginnst. Starte mit geringen Dosierungen und steigere die Menge von CBD Öl nur langsam!

Dennoch lohnt es sich, CBD für die Behandlung von Depressionen und Angstzuständen auszutesten. CBD Öl gilt als relativ sicher und hat meist weniger gravierende Nebenwirkungen als andere Antidepressiva. Schwangere Frauen sollten auf CBD Öl jedoch verzichten, da es die Funktion der Plazenta beeinträchtigen kann (18).

Fazit: Vorsicht vor CBD Öl Wechselwirkungen mit Antidepressiva

CBD Öl kann als Alternative zu Antidepressiva genommen werden, aber auch eine gemeinsame Einnahme beider Mittel ist möglich. CBD verursacht zahlreiche Wechselwirkungen mit Antidepressiva, weil es wichtige Enzyme für deren Verarbeitung hemmt und oft die gleichen Rezeptoren beeinflusst. Allerdings lassen sich einzelne Wechselwirkungen nicht genau vorhersagen, denn der Stoffwechsel agiert ebenso individuell wie Dein Gehirn.

Es ist möglich, dass CBD die Wirkung von Antidepressiva verstärkt. Außerdem kann es vorkommen, dass unerwünschte Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Dennoch können Experimente mit CBD Öl für Dich auszahlen, da es meist nur geringe Nebenwirkungen verursacht. Erfahrungsberichte zeigen: Es kann bei vielen Menschen Antidepressiva ersetzen.

Quellen:

  1. Lu HC, Mackie K. An Introduction to the Endogenous Cannabinoid System. Biol Psychiatry. 2016 Apr 1;79(7):516-25. doi: 10.1016/j.biopsych.2015.07.028. Epub 2015 Oct 30. Review. PubMed PMID: 26698193; PubMed Central PMCID: PMC4789136. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26698193)
  2. Costa B, Giagnoni G, Franke C, Trovato AE, Colleoni M. Vanilloid TRPV1 receptor mediates the antihyperalgesic effect of the nonpsychoactive cannabinoid, cannabidiol, in a rat model of acute inflammation. Br J Pharmacol. 2004 Sep;143(2):247-50. Epub 2004 Aug 16. PubMed PMID: 15313881; PubMed Central PMCID: PMC1575333. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15313881)
  3. de Mello Schier AR, de Oliveira Ribeiro NP, Coutinho DS, Machado S, Arias-Carrión O, Crippa JA, Zuardi AW, Nardi AE, Silva AC. Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa. CNS Neurol Disord Drug Targets. 2014;13(6):953-60. Review. PubMed PMID: 24923339. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24923339)
  4. Blessing EM, Steenkamp MM, Manzanares J, Marmar CR. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders. Neurotherapeutics. 2015 Oct;12(4):825-36. doi: 10.1007/s13311-015-0387-1. PMID: 26341731; PMCID: PMC4604171. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4604171/)
  5. Scherma M, Masia P, Satta V, Fratta W, Fadda P, Tanda G. Brain activity of anandamide: a rewarding bliss? Acta Pharmacol Sin. 2019 Mar;40(3):309-323. doi: 10.1038/s41401-018-0075-x. Epub 2018 Jul 26. Review. PubMed PMID: 30050084; PubMed Central PMCID: PMC6460372. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30050084)
  6. Murillo-Rodriguez E, Blanco-Centurion C, Sanchez C, Piomelli D, Shiromani PJ.  Anandamide enhances extracellular levels of adenosine and induces sleep: an in vivo microdialysis study. Sleep. 2003 Dec 15;26(8):943-7. PubMed PMID: 14746372. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14746372)
  7. Atakan Z. Cannabis, a complex plant: different compounds and different effects on individuals. Ther Adv Psychopharmacol. 2012 Dec;2(6):241-54. doi: 10.1177/2045125312457586. PMID: 23983983; PMCID: PMC3736954. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3736954/)
  8. Patel S, Hillard CJ. Role of endocannabinoid signaling in anxiety and depression. Curr Top Behav Neurosci. 2009;1:347-71. doi: 10.1007/978-3-540-88955-7_14. PMID: 21104391; PMCID: PMC3808114. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3808114/)
  9. Bianchi MT, Botzolakis EJ, Lagrange AH, Macdonald RL. Benzodiazepine modulation of GABA(A) receptor opening frequency depends on activation context: a patch clamp and simulation study. Epilepsy Res. 2009;85(2-3):212–220. doi:10.1016/j.eplepsyres.2009.03.007 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19447010/)
  10. Ruehle S, Rey AA, Remmers F, Lutz B. The endocannabinoid system in anxiety, fear memory and habituation. J Psychopharmacol. 2012 Jan;26(1):23-39. doi: 10.1177/0269881111408958. Epub 2011 Jul 18. PMID: 21768162; PMCID: PMC3267552.
  11. Lynch T, Price A. The effect of cytochrome P450 metabolism on drug response, interactions, and adverse effects. Am Fam Physician. 2007;76(3):391–396. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17708140/)
  12. Yamaori S, Ebisawa J, Okushima Y, Yamamoto I, Watanabe K. Potent inhibition of human cytochrome P450 3A isoforms by cannabidiol: role of phenolic hydroxyl groups in the resorcinol moiety. Life Sci. 2011;88(15-16):730–736. doi:10.1016/j.lfs.2011.02.017 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21356216/)
  13. Millar SA, Stone NL, Yates AS, O’Sullivan SE. A Systematic Review on the Pharmacokinetics of Cannabidiol in Humans. Front Pharmacol. 2018 Nov 26;9:1365. doi: 10.3389/fphar.2018.01365. PMID: 30534073; PMCID: PMC6275223. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6275223/)
  14. Alomar MJ. Factors affecting the development of adverse drug reactions (Review article). Saudi Pharm J. 2014;22(2):83–94. doi:10.1016/j.jsps.2013.02.003 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24648818/)
  15. Weinhold B. Epigenetics: the science of change. Environ Health Perspect. 2006 Mar;114(3):A160-7. doi: 10.1289/ehp.114-a160. PMID: 16507447; PMCID: PMC1392256. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1392256/)
  16. Zhou SF, Liu JP, Chowbay B. Polymorphism of human cytochrome P450 enzymes and its clinical impact. Drug Metab Rev. 2009;41(2):89–295. doi:10.1080/03602530902843483 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19514967/)
  17. Fogaça MV, Galve-Roperh I, Guimarães FS, Campos AC. Cannabinoids, Neurogenesis and Antidepressant Drugs: Is there a Link? Curr Neuropharmacol. 2013 May;11(3):263-75. doi: 10.2174/1570159X11311030003. PMID: 24179463; PMCID: PMC3648779. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3648779/)
  18. Feinshtein V, Erez O, Ben-Zvi Z, Erez N, Eshkoli T, Sheizaf B, Sheiner E, Huleihel M, Holcberg G. Cannabidiol changes P-gp and BCRP expression in trophoblast cell lines. PeerJ. 2013 Sep 12;1:e153. doi: 10.7717/peerj.153. eCollection 2013. PubMed PMID: 24058883; PubMed Central PMCID: PMC3775628. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24058883)

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CBD: eine Alternative

Während meiner persönlichen Leidenszeit, als ich noch selbst unter Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, probierte ich viele pflanzliche Mittel aus, um von meinen Antidepressiva loszukommen. Ob Lasea (Lavendelöl), Johanniskraut, Baldrian oder homöopathische Mittel wie Neurexan – ich hatte schon alles probiert, bis ich schließlich auf CBD-Öl gestoßen bin, was bei mir letztlich den Durchbruch gebracht hatte.

Meinen Bericht, wie ich auf CBD gestoßen bin und wie es bei mir wirkte, kannst Du hier nachlesen.

11 Kommentare

  1. Ich habe die besten Erfahrungen mit 5HTP 100-300mg/tag.
    5HTP wirkt sehr schnell und es ist KEINE DROGE.
    vorsicht bei kombi mit antidepressive.

    1. Hi Sandra, ich würde mit wenigen Tropfen beginnen und sehen, ob es Wechselwirkungen gibt-was ich allerdings nicht erwarten würde.
      LG, Andreas

  2. Hallo Andrea super Artikel !
    Alle anderen Artikel sind auch super interessant.
    Ich wollte dich mal fragen wie es mit
    Opipramol ist ? Das ist ein trizyklisches
    Antidepressiva das ich seid zehn Jahren nehme.
    Niedrig dosiert mit 50 mg.
    Bei mir wurde ein serotonin Mangel festgestellt.
    Ich habe eine darm, Urin Labor Probe gemacht.
    Mir wurde Gaba Max verschrieben also ein 5htp mit
    Aminosäuren und dazu Melatonin.
    Ich habe jetzt Angst wegen einem serotonin Überschuss und habe es weg gelassen.
    Ich frage mich ob ich mit opipramol cbd und 5htp und melantonin etc. nehmen kann ?
    Mir geht es nicht gut ich habe seid vielen Jahren
    Starke Schlafstörungen und will endlich was für mich finden :/
    Liebe Grüße Marie ( 33 Jahre alt)

    1. Hi Marie,
      wenn Du eine Darm/Urin-Laborprobe gemacht hast, warst Du doch bestimmt beim Heilpraktiker, oder?
      In diesem Falle möchte ich bitten, deine(n) HP zu fragen.
      Wenn ich jetzt was anderes sage als er/sie, bist du nur noch mehr verwirrt, was ich vermeiden möchte.
      LG, Andreas

  3. Hallo,

    kann man Cbd und l-Trypthophan gleichzeitig einnehmen?

    1. Hi Pita, lässt sich leider nicht voraussagen. Du kannst mit geringer Dosis CBD anfangen, um es auszutesten.
      LG, Andreas

      1. hallo, leider kann ich mit so eine Antwort nichts anfangen, ich weis das Thema ist kompliziert!
        Mein Arzt kann mir leider da zu keine Tipps geben, ich weis leider nicht mehr weiter!

        1. Hi Pita, schreib mir eine Mail oder WhatsApp. Kontaktdaten siehe unten.
          LG, Andreas

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