Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens: Dieser Artikel erklärt, was du über Definition, Symptome, Ursachen & Therapie wissen musst
Dieser Artikel beleuchtet die Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die über ADHS-Symptome hinausgeht und zusätzliche Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Es geht darin um Definition, Symptome, Ursache und Therapie.

Über mich
Hallo,
mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.
Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.
Was ist eine Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens?
Stell dir vor, ein Kind zeigt nicht nur die typischen Symptome von ADHS, wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität, sondern kombiniert mit weiteren auffälligen Verhaltensweisen. Diese zusätzlichen Verhaltensweisen können sich in Form von Aggressionen, Wutausbrüchen oder sogar destruktiven Handlungen manifestieren. Das Kind könnte Schwierigkeiten haben, soziale Bindungen aufzubauen, und könnte in der Schule oder in anderen sozialen Umgebungen auffällig werden.
Die genauen Ursachen dieser Störung sind vielschichtig und können sowohl genetische, biologische als auch umweltbedingte Faktoren beinhalten. Es ist nicht nur eine „Phase“, durch die das Kind geht, sondern eine ernsthafte Erkrankung, die professionelle Aufmerksamkeit und Intervention erfordert.
Kinder mit dieser Störung sind jedoch nicht einfach „ungezogen“ oder „schwierig“. Sie kämpfen mit einer Vielzahl von internen und externen Herausforderungen, die ihr Verhalten beeinflussen. Es ist unsere Aufgabe, ihnen zu helfen, die Unterstützung und Ressourcen zu finden, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein (1,2,3).
Ist eine Hyperkinetische Störung ADHS?
Die hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens gehört zu den hyperkinetischen Störungen und ist durch ein durchgehendes Muster von Unaufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität charakterisiert. Aber ist sie dasselbe wie ADHS (attention deficit hyperactivity disorder)? Die Antwort ist komplex.
Während ADHS oft als Synonym für hyperkinetische Störungen verwendet wird, sind nicht alle Kinder und Jugendlichen mit hyperaktiven oder unaufmerksamen Symptomen tatsächlich an ADHS erkrankt (5,6).
Was sind hyperkinetische Störungen?
Die hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens ist ein Begriff, der in der medizinischen und psychologischen Fachwelt eine spezifische Form der Verhaltensstörung beschreibt. Die ICD-10 führt sie als „F.90.1“, sie gehört also zur Gruppe der hyperkinetischen Störungen (F.90-F98).
Diese Störungen zeichnen sich durch einen Beginn in den ersten Lebensjahren aus, oft schon im ersten Jahr. Hyperkinetische Störungen sind gekennzeichnet durch einen Mangel an Durchhaltevermögen bei Aufgaben, die kognitive Anstrengung erfordern, und eine Neigung, ständig von einer Beschäftigung zur nächsten zu springen, ohne sie abzuschließen. Dazu gesellt sich eine unkoordinierte, schlecht regulierte und übermäßige Aktivität (1,2,3).
Was sind Symptome für eine Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens?
Diese Störung geht über die klassischen Symptome von ADHS hinaus und beinhaltet zusätzliche Verhaltensauffälligkeiten, die vor allem in sozialen Kontexten herausstechen.
Zu den charakteristischen Anzeichen gehören nicht nur die typischen Merkmale von ADHS wie die Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit, Impulsivität. Kinder mit dieser Störung zeigen oft auch aggressive Verhaltensweisen. Das kann sich in Form von Wutausbrüchen, Grausamkeit gegenüber anderen Menschen oder Tieren und erheblicher Destruktivität gegenüber Eigentum äußern. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass diese Kinder in der Schule oder in anderen Gruppensituationen Probleme haben, oft lügen, Dinge stehlen oder sogar von zu Hause weglaufen.
Diese Symptome bedeuten jedoch nicht notwendigerweise, dass ein Kind definitiv an dieser Störung leidet. Sie sind jedoch klare Indikatoren dafür, dass eine professionelle Bewertung und möglicherweise Intervention erforderlich sein könnte. Es ist immer besser, auf Nummer sicher zu gehen und Hilfe zu suchen, wenn man sich unsicher ist.
Es ist entscheidend, diese spezifischen Merkmale zu erkennen und zu verstehen, da sie einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Schwierigkeiten geben, mit denen diese Kinder täglich konfrontiert sind. Mit dem richtigen Verständnis und der richtigen Unterstützung können wir ihnen helfen, besser mit ihrer Störung umzugehen und ein erfüllteres Leben zu führen.
Eine frühzeitige Intervention ist entscheidend, um diesen Kindern zu helfen, ein normales und produktives Leben zu führen (1,2,3).
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Andreas
Woher kommt eine hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens?
Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Allerdings handelt es sich vermutlich um eine multifaktorielle Erkrankung, bei der genetische, neurologische, immunologische und psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen. Genetische Faktoren sind besonders bedeutend, wie Zwillingsstudien gezeigt haben.
Bei Kindern, die betroffen sind, sind die Hirnbereiche, die für Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zuständig sind, oft weniger entwickelt. Der Botenstoff Dopamin, verantwortlich für die Kommunikation zwischen diesen Gehirnbereichen, wird oft nicht richtig verarbeitet.
Die Behandlung kann komplex sein und erfordert oft einen kombinierten Ansatz. In einigen Fällen kann eine medikamentöse Therapie, oft mit dem Medikament Ritalin, hilfreich sein. Dabei sollte diese Medikamententherapie immer in Kombination mit anderen Therapieformen, wie Psychotherapie, durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Kind die bestmögliche Versorgung erhält (4).
Was tun bei einer hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens?
Die Behandlung erfordert einen multidisziplinären Ansatz. Dazu gehören Aufklärung und Beratung von Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen, Elterntraining, Interventionen in Kindergarten und Schule, kognitive Therapie und in einigen Fällen auch Pharmakotherapie.
Es ist wichtig, dass bei der Therapie individuell auf das betroffene Kind oder den Jugendlichen eingegangen wird und sie bestmöglich auf ihn zugeschnitten ist. Alle Beteiligten – Eltern, Lehrer, Therapeuten und das Kind selbst – sollten eng zusammenarbeiten, um die besten Ergebnisse zu erzielen (5,6).
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