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November 13, 2021

Serotoninmangel kann zu psychischen Beschwerden führen, dabei ist er gar nicht so leicht zu diagnostizieren. Hier einige Tipps, um den Mangel auszugleichen.

Serotonin, auch 5-Hydroxytryptamin (5-HT) genannt, ist vor allem für seinen Einfluss auf unsere Stimmung und Verhalten bekannt. Hierfür werden die gleichnamigen 5-HT-Rezeptoren verantwortlich gemacht.

Aber wusstest du, dass der Botenstoff Serotonin nicht nur deine Laune beeinflusst, sondern vielzählige Aufgaben in unserem Körper erledigt? Dass es z.B. deinen Schlaf, Appetit, Verdauung, Körpertemperatur und vieles mehr beeinflusst? Ein niedriger Serotoninspiegel kann weitreichende Auswirkungen auf deine geistige sowie körperliche Gesundheit haben.

Ein Serotoninmangel entsteht, wenn dein Körper über eine schwache Serotoninproduktion verfügt oder wenn er es nicht effizient nutzt.

Wissenschaftler/innen wissen noch relativ wenig über die Funktionsweise von Serotonin. Ebenso wenig was es bewirkt und was einen niedrigen Serotoninspiegel im Körper verursacht. Hinzu kommt das fehlende Wissen um den optimalen Serotoninspiegel und wie er bei verschiedenen Menschen variieren darf.

In diesem Artikel erfährst du,

  • was Serotoninmangel ist,
  • wie er sich deinen Körper und deine Stimmung auswirken kann,
  • warum es gar nicht so einfach ist, einen solchen Mangel zu diagnostizieren
  • und vor allem, was du dagegen unternehmen kannst.

Was ist Serotoninmangel?

Serotoninmangel ist eine komplexe Erkrankung, für die es bislang keine Diagnosekriterien und eindeutigen Tests gibt. Im Allgemeinen spricht man von den Symptomen, welche daraus resultieren, da für den Mangel keine konkreten Werte vorgegeben sind.

Serotoninmangel wird mit vielen körperlichen und psychischen Symptomen in Verbindung gebracht. Die genaue Rolle, die das Hormon bzw. der Neurotransmitter Serotonin dabei spielt, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. In der medizinischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft wird dazu noch viel geforscht.

Serotoninmangel und Depressionen

Zum Beispiel diskutieren Forscher weiterhin über den Zusammenhang zwischen Serotonin und Depression. Auch der Zusammenhang zwischen Schlaf und Serotonin ist umstritten. Das Einzige, worüber sich die Forscher einig sind, ist, dass die Funktion von Serotonin im menschlichen Organismus komplex und weitreichend ist.

Die Forschung hat herausgefunden, dass die überwiegende Menge an Serotonin in deinem Körper, etwa 95 Prozent, in der Schleimhaut deines Magen-Darm-Trakts (GI) produziert wird.

Die restlichen 5 Prozent entstehen in deinem Gehirn. Dort wirkt es als Neurotransmitter, der Signale zwischen den Nervenzellen (Neuronen) des Gehirns überträgt.

Einige Forschungsergebnisse über Serotonin haben mit seiner Rolle in der so genannten Darm-Hirn-Achse zu tun. Dies ist eine Kommunikationslinie zwischen dem zentralen Nervensystem und dem Darmnervensystem.

Die Forschung hat gezeigt, dass ein Teil des Serotonins, welches in deinem Magen-Darm-Trakt produziert wird, in den zirkulierenden Blutplättchen (winzigen Blutzellen) unseres Körpers wandert und dabei hilft, wichtige Körperprozesse zu regulieren, wie z. B:

  • Immunreaktion
  • Knochenentwicklung
  • Verdauung
  • Herzfunktion

Die Erforschung von Serotonin in dieser Darm-Hirn-Achse ist relativ neu und die Erkenntnisse ändern sich schnell.

Im Folgenden gehen wir auf die Symptome von Serotoninmangel ein und erklären, was ihn verursachen kann. Außerdem zeigen wir dir, wie du deinen Serotoninspiegel erhöhen kannst.

Was sind die Symptome?

Serotoninmangel kann für viele psychische und körperliche Krankheiten verantwortlich sein.

Psychologische Symptome

Serotoninmangel wird mit vielen psychischen Beschwerden in Verbindung gebracht. Dazu können gehören (Serotoninmangel-Symptome):

  • Angstzustände
  • depressive Stimmung
  • Aggression
  • impulsives Verhalten
  • Schlaflosigkeit, Verschiebung des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Demenz und kognitiver Verfall

Ein niedriger Serotoninspiegel wird auch mit verschiedenen Verhaltens- und Gefühlsstörungen in Verbindung gebracht, darunter:

  • Zwangsneurosen (OCD)
  • Panikstörung
  • suizidales Verhalten
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Soziale Angststörung

Im Umkehrschluss hat sich Serotonin somit den Spitznamen Glückshormon verdient. Serotoninmangel wirkt sich auf Menschen unterschiedlich aus. Untersuchungen zeigen zum Beispiel, dass Menschen, die noch nie eine Depression erlebt haben, trotz eines niedrigen Serotoninspiegels nicht signifikant depressiv in ihrer Stimmung werden. Wohingegen Menschen mit einer Vorgeschichte bei längerem Serotoninmangel durchaus eine Depression als Symptom des Serotoninmangels entwickeln können.

Körperliche Symptome

Die Forschung kann immer mehr körperliche Prozesse nachweisen, welche als Folgen eines Serotoninmangels auftreten können. Darunter:

  • (Fett-)Stoffwechsel
  • Schlaf
  • Blutgerinnung
  • Energiehaushalt
  • Verdauung
  • Körperzuckerhaushalt
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Leberfunktion
  • Reaktion des Immunsystems
  • Schmerzproduktion

Da das Glückshormon einen großen Einfluss auf die Körperfunktionen hat, ist es nicht verwunderlich, dass ein Serotoninmangel mit vielen körperlichen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird:

  • Fettleibigkeit
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Müdigkeit und mangelnde Leistungsfähigkeit
  • Osteoporose
  • Magen-Darm-Probleme, einschließlich Reizdarmsyndrom

Welche Ursachen kommen in Frage?

Die Wissenschaftler sind sich nicht sicher, was einen Serotoninmangel verursacht. Einige Untersuchungen zeigen, dass frühe Stressfaktoren im Leben den Serotonintransport im Körper negativ beeinflussen können.

Andere Untersuchungen zeigen, dass die Mikroben im Verdauungstrakt bei der Produktion von Serotonin helfen. Diese Produktion kann gestört werden, wenn das Mikrobiom, also die Darmbakterien insgesamt, durch Stress, Krankheit, Ernährung oder andere Ursachen gestört wird.

Beide Studien wurden an Tieren durchgeführt, und die Wissenschaftler betonten, dass weitere klinische Forschung erforderlich ist.

Andere mögliche Ursachen für Serotoninmangel sind:

  • chronischer Stress
  • Ernährungsmängel
  • Verdauungsprobleme
  • bestimmte Medikamente
  • Hormonveränderungen
  • Mangel an Sonnenlicht

Es wird angenommen, dass ein niedriger Serotoninspiegel auch mit der besonderen Biologie eines Menschen zusammenhängt, z. B:

  • weniger oder weniger wirksame Serotoninrezeptoren
  • ein Körper, der Serotonin abbaut oder es zu früh aufnimmt
  • ein niedriger Gehalt an Substanzen, die zur Produktion von Serotonin verwendet werden, wie die Aminosäure L-Tryptophan, 5-HTP, Vitamin D, Vitamin B6 und Omega-3-Fettsäuren

Hieran ist zu erkennen, dass sich gewisse Grenzwerte für Serotoninmangel nur schwer festlegen lassen. Dafür gilt es einfach zu viele Faktoren zu berücksichtigen.

Wie wird Serotonin-Mangel diagnostiziert?

Mediziner/innen diagnostizieren in der Regel keinen Serotoninmangel und behandeln stattdessen die Symptome (bspw. Depression).

Das liegt daran, dass der Serotoninmangel eine komplexe Erkrankung ist, deren Ursache nur schwer zu ermitteln ist. Es gibt keine Diagnosekriterien, und es ist oft unklar, ob die Symptome den Mangel oder der Mangel die Beschwerden verursacht.

Keine zuverlässigen Test vorhanden

Es gibt einen Test, der die Menge an Serotonin in deinem Blut misst, aber Mediziner verwenden diesen Test normalerweise nur, um nach Tumoren zu suchen, die Serotonin außerhalb des Gehirns produzieren. Dein Serotoninspiegel im Blut spiegelt nicht genau die Menge in deinem Gehirn wider.

Serotonin kann in der Regel die Blut-Hirn-Schranke (BHS) nicht passieren. Das ist eine halbdurchlässige Schranke, die dein Gehirn umgibt und einige Stoffe durchlässt, andere aber nicht.

Das bedeutet, dass das Serotonin (auch) in deinem Gehirn produziert werden muss. Aus diesem Grund ist der Serotoninspiegel im Blut ein unzuverlässiges Maß für die Serotoninmenge in deinem Gehirn.

Urintests sind ebenso unzuverlässig. Sie messen die Menge an Serotonin, die dein Körper produziert und wie viel sich in deinem Körper befindet, aber sie messen ebenfalls nicht die Menge in deinem Gehirn.

Dein Arzt kann einen Urintest in Kombination mit Bluttests verschreiben, um auf Serotonin produzierende Tumore zu testen, aber nicht auf Serotoninmangel.

Wenn du glaubst, dass du Symptome eines Serotoninmangels hast, sprich mit einem Arzt darüber. Um mögliche Ursachen einzugrenzen und einen Behandlungsplan zu entwickeln.

Wie kann man einen Mangel an Serotonin beheben?

Dein Arzt oder deine Ärztin wird deine Symptome des Serotoninmangels wahrscheinlich auf eine der folgenden Arten behandeln.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs)

Antidepressiva, so genannte Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), sind oft die erste Wahl bei der Behandlung von Symptomen des Serotoninmangels wie Depressionen und Angstzuständen.

SSRIs helfen deinem Körper, Serotonin effizienter zu nutzen. Sie stellen nicht mehr Serotonin her.

Nur ein Teil des Serotonins, das dein Gehirn freisetzt, wird von deinem Körper genutzt. Ein Teil des Serotonins geht zurück in die Zelle, aus der es stammt. SSRIs blockieren einen Teil dieser Wiederaufnahme von Serotonin, so dass mehr Serotonin für den Körper zur Verfügung steht.

Zu den häufig verwendeten SSRIs gehören:

  • Fluoxetin (Prozac, Sarafem)
  • Citalopram (Celexa)
  • Escitalopram (Lexapro)
  • Sertralin (Zoloft)
  • Paroxetin (Paxil)

Bei der Anwendung von Antidepressiva kann es in seltenen Fällen zu einem Serotonin-Syndrom kommen. Das ist quasi das Gegenteil eines Serotoninmangels: ein zu Viel an Serotonin.

Natürliche Heilmittel

Es kann Wochen dauern, bis SSRIs ihre Wirkung entfalten, und manchmal wirken sie überhaupt nicht. Außerdem können sie eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, die du vielleicht nicht gut verträgst.

Wenn SSRIs wirken, wirken sie sehr gut und sind eine gute Option. Wenn ein SSRI nicht wirkt, wirkt manchmal ein anderer.

Wenn SSRIs nicht die beste Behandlung für dich sind, kannst du deinen Arzt oder deine Ärztin nach einer der folgenden Möglichkeiten fragen.

Stimmungsinduktion

Die Stimmungsinduktion ist eine experimentelle Behandlung, bei der du eine positive Stimmung erzeugst, indem du etwas tust, das dir gefällt, oder an etwas denkst, das deine Stimmung hebt. Musik, Filmausschnitte und Bilder sind gängige Methoden.

Bewegung / Training

Untersuchungen zeigen, dass körperliche Aktivität den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen kann, indem sie sowohl die Produktion als auch die Freisetzung von Serotonin im Gehirn steigert.

Regelmäßige Bewegung ist sinnvoll, auch Sport. Als besonders effektiv haben sich herausgestellt:

  • Gehen
  • Laufen
  • Schwimmen

Ernährung

Eine Ernährung mit einem hohen Tryptophananteil kann den Serotoninspiegel im Körper erhöhen . L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure im Körper, die für die Produktion von Serotonin benötigt wird.

Der regelmäßige Verzehr verschiedener Lebensmittel, die Tryptophan enthalten, kann hier Abhilfe schaffen. Vor allem wenn sie mit gesunden Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten oder Haferflocken kombiniert werden.

Mein Tipp: Im Internet findest du Listen mit Lebensmitteln, welche reich an Tryptophan sind.

Andere Stoffe, von denen angenommen wird, dass sie die Serotoninproduktion im Körper fördern, sind:

  • Vitamin D
  • B-Vitamine
  • Omega-3-Fettsäuren (Fisch)
  • Supplemente wie Melatonin, 5-HTP etc.

Helles Licht

Forschungen ergaben, dass helles Licht, z. B. von der Sonne oder von einer Tageslichtlampe, den Serotoninspiegel in deinem Gehirn erhöhen kann.

Doch trotz all der genannten positiven Einflüsse, besteht keine Garantie, dass sich so dein Serotoninspiegel erhöhen lässt. Du wirst es in Behandlung mit deinem Arzt ausprobieren müssen.

Mein Fazit

Serotoninmangel kann weitreichende Auswirkungen auf deine geistige und körperliche Gesundheit haben. Nach mehr als 70 Jahren Forschung verstehen Wissenschaftler immer noch nicht ganz, wie Serotonin im Körper produziert und verwendet wird.

Wenn du Symptome hast, die dich vermuten lassen, dass du an einem Serotoninmangel leidest, sprich mit einem Arzt. Gemeinsam könnt ihr entscheiden, welche Behandlungsmöglichkeiten für dich am besten sind.

Du könntest auch natürliche Heilmittel ausprobieren, z. B. mehr Sonnenlicht, gute Ernährung und körperliche Betätigung. Diese Mittel sind am besten als Ergänzung zur medizinischen Behandlung geeignet, nicht als Ersatz.

Sofern deine Symptome auf einen Serotoninmangel hindeuten, ist es sinnvoll, zunächst einmal die natürlichen Methoden anzuwenden. Wenn die Symptome jedoch länger anhalten oder sehr stark sind, solltest du dich nicht scheuen, eine ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen.

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Selbstmordgedanken?

Falls du akut Hilfe brauchst: Anlaufstellen wie die Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222) sind rund um die Uhr für dich erreichbar.

Weitere Hilfsangebote findest du hier: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/

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Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit Frau, Tochter und Hund in der Pfalz. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

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